Cannabis kann man nicht nur inhalieren. Einige Hobbybäcker, die den Erzeugnissen der weiblichen Hanfpflanze besonders zugeneigt sind, schwören auf Cannabis als wertvolle Backzutat. Vor allem zu medizinischen Zwecken bieten sich die vielfältigen Varianten der Marihuana-Zubereitungen an.

Hierzulande muss man kreativ werden, um in den Genuss leckerer Kekse und anderem Gebäck mit der pflanzlichen Droge zu kommen. Mit ein paar Tipps gelingt jedem Anfänger das Backen mit Cannabis.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Konsumieren von gebackenen Cannabis hat eine stärkere Wirkung, als das Rauchen
  • Meist wird das Cannabis in Form von Cannabutter in den Gebäcken verarbeitet
  • Du brauchst keine besonderen Back-Fähigkeiten, um mit Cannabis zu Backen

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Definition: Was bedeutet Backen mit Cannabis?

Backen mit Cannabis bedeutet, dass du in dein angerührten Teig Cannabis hinzufügst. Das bietet sich an, wenn du Gras nicht so gerne rauchst, sondern lieber konsumierst.

Für das Backen kannst du außer die Wurzel fast alle Teile der Pflanze nehmen. Außerdem wird mittlerweile Cannaöl oder Cannabutter verwendet, was den Geschmack und die Wirkung der Pflanze verbessert.

Heutzutage wird Cannabis nicht im trockenen Zustand in den Teig gegeben, sondern in Form von Butter oder Öl (Bildquelle: unsplash.com / Get Budding)

Hintergründe: Was du über Backen mit Cannabis wissen solltest?

Bevor du mit dem Backen von Cannabis anfängst, solltest du ein paar Dinge beachten.

Was benötige ich, um das Backen mit Cannabis zu starten?

Ein normaler Haushalt besitzt in der Regel eigentlich schon alle nötigen Objekte, um mit dem Backen mit Cannabis direkt zu beginnen.

Einen kleinen Ofen, diverse Töpfe und Schüsseln sowie Utensilien wie ein Sieb oder Löffel zum Rühren sind in jeder Küche zu finden. Auch Backformen sind wichtig, um deine Backkunstwerke richtig in Szene zu setzen.

Cannabis ist ein enorm duftendes Produkt, daher kann beim Werkeln in der Küche ein stark wahrnehmbarer Geruch entstehen. Insbesondere bei grasintensiven Rezepten oder der Zubereitung von Cannaöl und Cannabutter sollte für eine gute Belüftung gesorgt werden.

Backzutaten

Beim Backen mit Cannabis wird ein Geruch entstehen, den du gut weglüften solltest. Ansonsten ändert sich bis auf deine Spezialzutat nicht viel. (Bildquelle:: pixabay.com / stevepb)

Wenn kein Fenster in der Küche vorhanden ist beziehungsweise durch das Öffnen dieses der Nachbar belästigt wird, ist eine Dunstabzugshaube ratsam. Zudem wird für das Backen mit Cannabis die Zutat selbst benötigt.

Brauche ich Erfahrung in der Küche, um mit Cannabis zu backen und zu kochen?

Wer mit Cannabis backen oder kochen möchte, braucht keine besonderen Kenntnisse in der Küche. Unerfahrene können durchaus leckere Cannabisrezepte nachkochen und backen.

Das Bedienen eines Ofens oder Herds sollte schon erlernt sein.

Viele Rezepte sind sehr detailliert beschrieben, sodass kaum Hindernisse aufkommen. Eventuell wird sogar schnell Freude daran gefunden, die Rezepte abzuwandeln oder mit anderen Zutaten zu experimentieren.

Die Möglichkeiten beim Backen mit Cannabis sind unbegrenzt und der Kreativität kann freien Lauf gelassen werden.

Wirkt Cannabis im Essen anders als beim Rauchen?

Das Rauchen von Cannabis und die Aufnahme von Cannabis in Speisen und Getränken haben unterschiedliche Wirkungen. Sie ist abhängig von der Menge, der Chemie des Körpers, der Potenz der Nahrungsmittel und der eigenen körperlichen Toleranz.

Beim Rauchen von Cannabis wird nur eine geringe Menge an Cannabinoiden aufgenommen und die Wirkung kommt meist unmittelbar. Beim Essen von Marihuanaspezialitäten setzt die Wirkung eher in Wellen und zeitverzögert ein.

Das liegt daran, dass die Droge erst über den Umweg durch den Magen in den Stoffwechsel gelangt. In Getränken und Speisen befindet sich meist eine hohe Dosis THC, daher ist das Backen mit Cannabis in geringerer Menge für den Start empfehlenswert.

Backen mit Cannabis: Alle wichtigen Tipps und Tricks

Wenn du dich entschieden hast, mit Cannabis zu Backen, dann kannst du dir hier Anregungen, Tipps und Tricks holen.

Wie muss das Cannabis zubereitet werden, damit man es zum Backen verwenden kann?

Um Gebäck wie Cannabis Brownies zu backen, sollte man vorher Cannabutter machen. Cannabinoide sind mit Fett sehr gut löslich. Das bedeutet, dass alle Lebensmittel mit einem hohen Fettgehalt bestens geeignet sind.

Cannabutter ist die Basis für viele Rezepte mit dem wertvollen Pflanzenprodukt. Das Fett der Butter verbindet sich mit dem THC, da dieses fettlöslich ist. Um Cannabutter herzustellen, wird das Cannabis in die Butter gegeben und für mindestens 30 bis 45 Minuten leicht gekocht.

Zu hohe Temperaturen sorgen dafür, dass sich die Cannabinoide auflösen. Die Temperatur sollte also stets kontrolliert werden.

Viele Cannabinoide erreichen ihren Siedepunkt bei etwa 145 Grad. Die Pflanzenreste werden mit einem Sieb von der flüssigen Butter getrennt. Cannabutter kann in jedem Rezept verwendet werden, bei dem normale Butter benötigt wird.

Kann man auch mit Hanfsamen backen?

Hanfsamen enthalten kein THC und unterliegen deshalb nicht dem Betäubungsmittelgesetz. Sie sind im Handel frei erhältlich. Hanfsamen haben genau wie andere Ölsaaten eine breite Verwendung in der Küche. Sie können einfach zu den herkömmlichen Lebensmitteln zugefügt werden.

In Salaten, Suppen, Müslis und Joghurtzubereitungen stellen sie aufgrund ihres hohen Proteinanteils eine gesunde Zutat dar. Man kann sie auch direkt als kleinen Snack essen. Aus Hanfsamen lässt sich ein toller Ersatz für Mehl herstellen.

Denn auch gemahlene Hanfsamen enthalten viel Eiweiß und sind für die gesunde Küche eine kostbare Bereicherung. Schokoladen-Hanfmakronen sind nur eine mögliche Variante, die sich aus gemahlenen Hanfsamen backen lassen.

Schokomuffins mit Streusel

Du kannst Cannabis in Riegel, Kuchen, Brownies, Muffins und vieles mehr einarbeiten. (Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos)

Gibt es Rezepte für das Backen mit Cannabis?

Ja, es gibt immer mehr Rezepte, bei denen du lernen kannst, wie man mit Cannabis backt. Sogar ganze Kochbücher sind erhältlich.

Du hast also viele Möglichkeiten, dir passende Rezepte herauszusuchen und tolle Backkunstwerke zu kreieren.

Fazit

Das Backen mit Cannabis ist eine hervorragende Alternative zum Rauchen der Droge. Die Wirkung von Brownies und anderem Gebäck mit Gras als Zutat kommt zwar versetzt, aber dafür umso heftiger. Spezielle Erfahrung in der Küche bis auf die Bedienung eines Ofens ist dank verständlicher und detailreicher Rezepte nicht erforderlich.

Bei der Herstellung von Cannabutter, einer der wichtigsten Basiszutat für das Backen mit Cannabis, ist die Temperatur genauestens zu beachten, um die volle Wirkung zu erhalten. Die Möglichkeiten der Backspezialitäten mit Cannabis sind unzählig und sorgen bei Bedarf für eine vielfältige Abwechslung.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://cannabis-special.com/kochen-und-backen-mit-cannabis-tipps-und-tricks-fuer-die-canna-kueche/

[2] https://1000seeds.info/wordpress/tipps-zum-kochen-und-backen-mit-Cannabis/

[3] https://kifferin.de/hanfkekse-die-6-besten-rezepte/

Bildquelle: unsplash.com / Shane Rounce

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Jürgen Bar
Jürgen Bar
Jürgen ist ein begnadeter Hobby-Bäcker und verbringt nahezu jede freie Minute seiner Freizeit in der Küche. Beruflich arbeitet er als Ernährungsberater und Ernährungscoach und kennt sich daher auch bestens mit Lebensmitteln aus.