Brotbackformen aus Keramik machen nicht nur optisch eine gute Figur, sie sind zusätzlich für die knusprige Kruste bekannt, die sie ihren Broten verleihen.

Das Backen mit Formen aus Keramik ist außerdem sehr gesund, da bei Keramik, anders als bei anderen Materialien, keine gesundheitsschädlichen Stoffe in den Teig kommen können. Keramik-Brotbackformen sind aufgrund ihrer leichten Handhabung sowohl für Backanfänger, als auch für Profi-Brotbäcker geeignet.

Wir wollen dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich machen. In unserem Keramik Brotbackform Test 2019 stellen wir dir die Vor- und Nachteile von Brotbackformen aus Keramik vor. Außerdem vergleichen wir Brotbackformen aus anderen Materialien, um dir einen Überblick zu verschaffen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit Brotbackformen aus Keramik kannst du einzigartige Brote backen. Das Gebäck erhält einen aromatischen Geschmack, wird innen zart und außen knusprig.
  • Durch die große Auswahl an verschiedenen Brotbackformen aus Keramik, hast du viele Möglichkeiten, um am Ende die gewünschte Brotform in der Hand zu halten.
  • Brotbackformen aus Keramik eignen sich für jeden. Sie gibt es in verschiedenen Preisklassen und sie sind leicht zu handhaben.

Brotbackform aus Keramik Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Brotbackform ohne Deckel

Dieser Römertopf ist eine ziemlich günstige Brotbackform aus Keramik. Diese Form fasst 3 Liter, also etwa 1000 g Brot. Sie hat keinen Deckel und wiegt inklusive Verpackung etwa 2,9 kg.

An diesem Römertopf fällt positiv auf, dass er glasiert ist, daher also auch spülmaschinengeeignet. Für die Form spricht auch, dass das Brot sich gut aus der Form lösen und die Form sich leicht reinigen lässt. Kundenrezensionen haben außerdem verraten, dass mit der Form gemeinsam, ein Rezept mitgeliefert wird.

Die beste Kastenform aus Keramik

Die Kastenform von Emile Henry befindet sich im mittleren Preisfeld. Sie ist in verschiedenen Farben erhältlich, die Kosten variieren je nach Farbe. Die Brotbackform wiegt 3 kg und ist für Brote mit bis zu 1500 g geeignet.

Am Boden der Emile Henry Kastenform sind Rillen angebracht, die dafür sorgen, dass sich das Brot noch leichter herauslösen lässt. Außerdem sind an den Seiten der Form Griffe vorhanden, damit du die Brotbackform leichter halten kannst. Produkte von Emile Henry haben eine Garantie von 10 Jahren.

Die beste Baguette-Backform aus Keramik

Erneut punktet Emile Henry, diesmal mit einer Baguette-Backform aus Keramik. Für Baguette-Backformen ist diese Form jedoch verhältnismäßig im höheren Preisbereich. Die Backform wiegt circa 3,5 kg, ist spülmaschinenfest und ist in verschiedenen Farben erhältlich.

In dieser Form ist es möglich, drei knusprige Baguettes auf einmal zu backen. Auch diese Form von Emile Henry hat eine Garantie von 10 Jahren.

Die beste Keramik-Brötchenplatte

Die Keramik-Brötchenplatte von Denk ist im mittleren Preisbereich und sie wiegt 4,5 kg. Zudem ist sie spülmaschinenfest und sie wird in Deutschland hergestellt.

Wie du mit dieser Backplatte knusprige Brötchen backen kannst, siehst du in folgendem Video:

Wie du siehst, kannst du mit dieser Keramik-Brötchenplatte 6 Teiglinge auf einmal backen, was es sehr leicht macht knusprige Brötchen zu produzieren. Solltest du auf der Suche nach Brötchen-Backformen sein, die leicht zu reinigen sind, ist diese hier sehr zu empfehlen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Brotbackform aus Keramik kaufst

Warum sollte ich mir eine Brotbackform aus Keramik zulegen?

Brotbackformen gehören in jedem Haushalt zur Grundausstattung – denn verwendest du keine Backform, zerfließt der Teig. Außerdem hilft die Brotbackform, den Teig in der gewünschten Form zu halten. So kannst du viele verschiedene Gebäcke selbst backen, statt zum Bäcker zu gehen.

Du solltest dich für eine Brotbackform aus Keramik entscheiden, weil sie sehr pflegeleicht ist und tolles Gebäck erzeugt.

Keramik saugt das Wasser auf, erhitzt es und strahlt es anschließend gleichmäßig als Wärme aus. Das führt dazu, dass das Brot innen schön weich und außen sehr knusprig wird.

Außerdem sind Brotbackformen aus Keramik robust und zerkratzen nicht so schnell, dadurch halten sie lange. Durch ihre Antihaftbeschichtung benötigst du weniger Fett beim Einfetten, wodurch sie für eine fettarme Küche geeignet ist.

Egal wie du den Teig formen willst, es gibt eine passende Brotbackform aus Keramik dazu. Für ein klassisches Brot kannst du dich zwischen einer Kastenform und einer runden Brotbackform aus Keramik entscheiden.

Runde Brotbackformen sind gut geeignet, um ein knuspriges Brot zu erhalten. Optional kann man Nüsse oder Kerne hinzufügen, um den Geschmack zu verfeinern. (Bildquelle: unsplash.com / flavourate.com)

Falls du lieber Brötchen machen willst, gibt es Brötchen-Backplatten, aber auch spezielle Baguette-Backformen, die aus Keramik bestehen.

Brotbackformen aus Keramik sind aber auch Leuten zu empfehlen, die nicht gerne backen, zum Beispiel um Brot darin zu lagern. Viele Leute verwenden sie auch als Dekorationselement in ihrem Haus, weil ihnen die Keramik-Brotbackformen optisch sehr gut gefallen.

Welche Größen gibt es bei Brotbackformen aus Keramik?

Die Größe von Brotbackformen aus Keramik variiert, je nach Art der Form. Zum Beispiel bei Brötchen- und Baguetteformen gibt es spezielle Backformen, auf denen eine bestimmte Anzahl an Teiglingen Platz hat. Bei den Brotbackformen kommt es darauf an, ob du eine Kastenform oder eine runde Backform verwendest.

Bei Kastenformen aus Keramik beträgt die Standardlänge zwischen 25 und 30 cm. Je nachdem ob du dein Brot höher oder flacher haben willst, musst du die kürzere beziehungsweise längere Backform wählen.

Bei runden Brotbackformen wird nicht die Länge der Form, sondern das Fassungsgewicht. Somit sind die meisten Backformen für etwa 1000 g Brot konzipiert. Das entspricht einem Fassungsvolumen von 3 Litern.

Wie viel kostet eine Brotbackform aus Keramik?

Die Preisspanne ist bei Brotbackformen aus Keramik sehr groß.

Durchschnittlich liegen die Preise für Keramik-Brotbackformen aber zwischen 35 und 100 €.

Der Preis hängt vor allem von der Größe der Brotbackform ab, denn kleinere Backformen sind günstiger als größere. Bei den runden Brotbackformen gibt es außerdem Formen mit und Formen ohne Deckel, wobei Letztere preiswerter sind.

Ein weiterer wichtiger Preisfaktor ist die Herstellermarke der Brotbackform. Es gibt sowohl Hersteller die ihre Brotbackformen aus Keramik zu einem erschwinglichen Preis anbieten, als auch Marken die kostspieliger sind.

Wo kann man Brotbackformen aus Keramik kaufen?

Brotbackformen aus Keramik findest du im Fachhandel für Küchenutensilien oder in diversen Online-Shops, wie zum Beispiel:

  • amazon.de
  • roemertopf.de
  • ladenzeile.at
  • ebay.de

Viele Leute wollen lieber alte oder antike Brotbackformen aus Keramik kaufen, anstatt sich neue zuzulegen. Hierfür sind folgende Websites die richtige Anlaufstelle:

  • etsy.com
  • quoka.de
  • ebay.de

Welche Alternativen gibt es zu Brotbackformen aus Keramik?

Brotbackformen müssen nicht unbedingt aus Keramik bestehen. Nachfolgend werden wir dir einen Überblick über die gängigsten alternativen Materialien von Brotbackformen geben und die jeweiligen Vor- und Nachteile erläutern.

Emaille

Backformen aus Emaille sind sehr robust, hitzebeständig und schnittfest, daher sind sie ziemlich langlebig. Außerdem können sie im Geschirrspüler gereinigt werden und sie sind säurebeständig. Allerdings sind Emaille-Backformen relativ teuer.

Silikon

Silikon-Backformen punkten mit ihrer Pflegeleichtigkeit, denn du kannst sie leicht reinigen und du musst sie nicht einfetten. Zusätzlich gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Formen. Jedoch sind Backformen aus Silikon nicht sehr langlebig und sie kippen leicht um.

Weißblech

Backformen aus Weißblech sind günstig, leicht und hitzebeständig. Sie sind aber nicht spülmaschinenfest, rosten schnell und sie vertragen keine Fruchtsäure.

Schwarzblech

Ebenfalls günstig sind Schwarzblech-Backformen, die anders als die Weißblech-Formen, fruchtsäurebeständig sind. Darüber hinaus, musst du Backformen aus Schwarzblech kaum einfetten.

Ein großer Nachteil ist jedoch, dass wenn die Schwarzblechbeschichtung zerkratzt wird und abblättert, gesundheitsschädliche Stoffe in den Teig kommen können.

Alternativ zu einer Brotbackform aus Keramik, kannst du auch auf eine Form aus Blech zurückgreifen. (Bildquelle: unsplash.com / Serghei Savchiuc)

Aluminium

Auch Aluminium-Backformen sind fruchtsäurebeständig und durch die hohe Wärmeleitfähigkeit von Aluminium wird der Teig gleichmäßig gebacken. Allerdings sind sie nicht schnittfest und auch nicht spülmaschinenfest.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Brotbackformen aus Keramik vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Bortbackformen aus Keramik vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Keramik-Brotbackform für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Spülmaschinenfestigkeit
  • Größe
  • Die Form der Brotbackform

Spülmaschinenfestigkeit

Die Pflegeleichtigkeit spricht definitiv für Brotbackformen aus Keramik. Je nachdem ob du lieber mit der Hand oder mit der Spülmaschine wäschst, findest du die jeweils geeignete Brotbackform aus Keramik.

Prinzipiell musst du zwischen glasierten und unglasierten Brotbackformen unterscheiden.

Bei glasierten Backformen, solltest du darauf achten, dass sie sowohl innen, als auch außen glasiert sind. Dann kannst  du sie ohne Bedenken in die Spülmaschine geben. Ist jedoch nur eine der beiden Seiten glasiert, ist das nicht der Fall.

Unglasierte Brotbackformen aus Keramik sind nämlich nicht spülmaschinenfest. Du musst sie mit der Hand reinigen, und zwar am besten mit lauwarmen Wasser. Wenn sich die Form nicht nur mit Wasser reinigen lässt, kannst du auch ein wenig Spülmittel hinzufügen.

Praktisch an Brotbackformen aus Keramik ist, dass sie robust sind. Es spielt keine Rolle, ob sie in der Spülmaschine oder mit der Hand gewaschen werden – beim Reinigen musst du dir keine großen Sorgen wegen Kratzern machen.

Größe

Die richtige Größe der Brotbackform ist wichtig, um die gezielte Form zu erreichen. Die Einheiten, in denen die Größe bei Brotbackformen aus Keramik gemessen wird, findest du bereits weiter oben.

Bei Kastenformen sollte die Form gut mit Teig ausgefüllt sein, also der Teig sollte fast bis zum oberen Rand der Form reichen. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Teigmasse ausschlaggebend für die passende Größe ist. Das haben wir dir an einem Beispiel in der folgenden Tabelle veranschaulicht:

Teigmasse Kastenformlänge
500g 25cm
750g 30cm

Form der Brotbackform

Runde Backformen gibt es mit verschiedenen Füllvolumina. Für ein Brot, das 1 kg wiegt, ist eine Brotbackform mit einem Fassungsvermögen von 3 Litern optimal. Diese Menge reicht für etwa 4 Personen. Viele Brotbackformen-Hersteller geben bei ihren Produkten an, für wie viele Personen die Backform geeignet ist.

Wie bereits am Anfang erwähnt, gibt es verschiedene Formen von Brotbackformen aus Keramik. Je nachdem, wie das Brot am Ende ausschauen soll, musst du dich zwischen einer runden, einer Kasten- und Brötchen- bzw. Baguettebackformen entscheiden.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Formen von Brot und Gebäck. Mit Brotbackformen aus Keramik hat man die Möglichkeit, alle möglichen Varianten auszuprobieren. (Bildquelle: unsplash.com / Gabi Miranda)

Entscheidest du dich mal für eine Backform, stehst du erneut vor einer Entscheidung: Mit Deckel, oder ohne. Bäckst du dein Brot in einer Backform ohne Deckel, erhält das Brot eine einzigartige Form, weil der Teig uneingeschränkt aufgehen kann.

Außerdem sind Brotbackformen ohne Deckel günstiger. Allerdings kann es bei Backformen ohne Deckel leichter passieren, dass der Teig austrocknet. Um das zu vermeiden, kannst du eine Wasserschale in den Ofen stellen.

Brotbackformen aus Keramik ohne Deckel

Vorteile
  • Einzigartige Form
  • Günstiger
Nachteile
  • Teig trocknet leichter aus
  • Zusätzliche Wasserschale

Fällt deine Wahl jedoch auf eine Brotbackform aus Keramik mit Deckel, kommt am Ende ein Brot mit einer gleichmäßig gebackenen Kruste und Form heraus. Dadurch sind Backformen mit Deckel gut geeignet um Toastbrot herzustellen, bei dem die gleichmäßige Form wichtig ist.

Brotbackformen mit Deckel musst du außerdem nicht zwingend für die Herstellung von Brot verwenden. Du kannst genauso gut auch andere Gerichte darin garen lassen.

Brotbackform aus Keramik mit Deckel

Vorteile
  • Gleichmäßige Kruste und Form
  • Anderwertig verwendbar
Nachteile
  • Kruste nicht so knusprig
  • Teurer

Zwischen Brotbackformen mit oder ohne Deckel musst du dich allerdings nur bei runden und bei Kastenformen aus Keramik entscheiden. Bei Backformen für Brötchen oder Baguettes, gibt es Backplatten, bei denen die Plätze für die Teiglinge bereits vorgefertigt sind.

Mit einer Keramik Brotbackform mit Deckel bekommt dein Brot eine gleichmäßige Kruste. (Bildquelle: pixabay.com / randomhh)

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Brotbackformen aus Keramik

Wie reinige ich eine Brotbackform aus Keramik am besten?

Keramik-Brotbackformen lassen sich gut mit lauwarmem Wasser reinigen, gegebenenfalls kannst du auch ein wenig Spülmittel hinzufügen. Glasierte Backformen aus Keramik kannst du auch in die Spülmaschine geben, unglasierte jedoch nicht.

Grundsätzlich sind Keramik-Backformen sehr pflegeleicht und sie zerkratzen auch nicht so schnell wie andere Materialien. Wenn du gut mit deinen Keramik-Brotbackformen umgehst, halten sie sehr lange.

Wie fette ich eine Brotbackform aus Keramik ein?

Keramik-Brotbackformen haben eine gute Antihaftbeschichtung. Trotzdem ist es ratsam, die Backform ein wenig einzufetten, bevor du den Teig einfüllst. So stellst du sicher, dass der Teig nach dem Backen nicht kleben bleibt.

Damit der Teig nicht kleben bleibt, sollte man unter anderem auf Mehl zurückgreifen. (Bildquelle: pixabay.com / Pexels)

Zuerst musst du die Backform mit weicher Butter, Margarine oder geschmacksneutralem Öl (wie zum Beispiel Sonnenblumenöl) einschmieren. Alternativ kann man auch Backtrennspray verwenden.

Anschließend daran, verteilst du etwa einen Esslöffel Mehl oder Semmelbrösel in der Backform, damit du das fertige Brot nach dem Backvorgang leichter herauslösen kannst. So schnell ist die Backform fertig eingefettet.

Falls du die Brotbackform nicht einfetten möchtest, kannst du sie auch mit Backpapier auskleiden. Backpapier verhindert, genauso wie das Einfetten, dass Teig an der Backform kleben bleibt. Du kannst dafür auch eine Backmatte bzw. Dauerbackfolie verwenden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://utopia.de/ratgeber/roemertopf-brot-backen-im-tontopf/

[2] http://backformenprofi.de/brot-backformen/

[3] https://www.t-online.de/leben/essen-und-trinken/id_48961510/backen-selber-brot-backen-so-geht-s.html

Bildquelle: unsplash.com / Artur Rutkowski

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