Willkommen bei unserem großen Brotbackform Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Brotbackformen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Brotbackform zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Brotbackform kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Brotbackform ist nahezu ein Muss, wenn du großen Wert auf eine besonders ansprechende Optik deines selbst gebackenen Brotlaibes hast beziehungsweise Brot mit sehr charakteristischer Form backen willst.
  • Der Preis, den du für eine Backform zahlen musst, ist abhängig von Material, Form und Größe. Das Sortiment der Brotbackformen ist groß und reicht von Kasten- über Toastbrot- und Bagelform bis hin zu speziellen Formen für Baguette oder Partybrot.
  • Häufig verwendete Materialien sind Edelstahl, Keramik bzw. Ton und Emaille, Silikon, Gusseisen und Weißblech.

Brotbackform Test: Das Ranking

Platz 1: Petromax Kastenform k4 mit Deckel

Platz 2: Birkmann 210141 Baguette-Blech, 38.5 x 28 cm

Platz 3: Birkmann 208988 Gärkörbchen länglich

Platz 4: SilikonKüche Große Kastenform

Platz 5: KAISER Brotform oval 32 cm Brotbackform

Platz 6: KAISER Brot- und Kuchenform 35 cm

Platz 7: Römertopf 250 05 Brotbackschale Pane

Platz 8: Chg 3365-00 Kuchen-/Brotbackring, oval

Platz 9: Dr. Oetker 2368 Kastenform

Platz 10: Birkmann 210158 Partybrot-Backröhren

Ratgeber: Fragen, mit denen du sich beschäftigen solltest, bevor du eine Brotbackform kaufst

Warum solltest du dir eine Brotbackform zulegen?

Bist du leidenschaftliche Hobbybäckerin oder Hobbybäcker und backst häufig dein eigenes Brot? Ist es dir dabei wichtig, dass deine Backwaren eine konsistente Form haben und auch professionell aussehen? Dann empfehlen wir dir, eine Brotbackform zu erstehen.

Brot in Scheiben

Brot selbst backen kann eine sehr zufriedenstellen Tätigkeit sein. Je nachdem, welche Sorte Brot du magst, solltest du auch auf die richtige Brotbackform achten – insbesondere, wenn du Sauerteigfan bist. (Foto: hermaion / Pexels.com)

Es sprechen auch noch andere Dinge dafür, dass du eine solche Form erwirbst:

  • Viele der Formen kannst du auch nutzen, wenn du etwas anderes als Brot zubereiten willst, etwa Kuchen oder Aufläufe
  • Wenn du Wert auf Authentizität legst, kannst du bestimmte charakteristische Brote, wie Toastbrot, gar nicht ohne entsprechende Form backen.
  • Du sparst im Idealfall Zeit in der Küche und beugst Frustration vor, da du dich nicht damit abmühen musst, dein Brot oder dein Brötchen selbst zu formen
  • Eine Brotbackform mit Deckel bietet dir außerdem den Vorteil, dass dein Brot gleichmäßig gebräunt wird und die Oberfläche des Brotes bei längerem Backen nicht zu schwarz wird.
  • Brote in etwas ausgefalleneren Formen sind gewiss ein Hingucker auf jeder Party.

Damit dein Brot richtig in Form kommt – die passende Brotbackform

Zwischen welchen Brotbackformen kannst du überhaupt wählen? Und welcher Brotteig gehört in welche Form? Die Antworten zu diesen Fragen findest du in diesem Abschnitt.

Typ Anwendung
Kastenform Für saftige Krume, die beste Form-Art für Brote mit hohem Feuchtigkeitsgehalt, auch als Form für klassische Rührteig-Kuchen verwendbar
Runde Form Für weiche, klebrige Teige, um eine schöne runde Brotform zu erhalten, auch als Tortenform verwendbar, mit Deckel auch zur Aufbewahrung des Brotes geeignet
Toastbrot Backform Spezialform für Perfektionisten, gibt dem Toast die typische Quaderform mit Rillen, mit Deckel für gleichmäßig Hitzeverteilung
Baguetteblech Spezialform, gibt dem weichen Baguette-Teig Halt, für eine schöne längliche Form , Luftlöcher ermöglichen sehr krosse Kruste
sonstige Formen Ausgefallene Motive dienen als Eyecatcher,

als Geschenke oder für besondere Anlässe

Wenn du es klassisch magst, setze am besten auf die traditionellen Formen – eckig, rund und oval. Doch auch dann, wenn du es gerne ungewöhnlicher hast, wirst du von den Herstellern nicht enttäuscht. Du wirst überrascht sein, in welchen Größen und Formen es Backformen gibt.

Kastenform

Eine Kastenform ist für dich vor allem dann geeignet, wenn du Brotsorten mit einer sehr saftigen Krume backen willst, wie Vollkornbrote mit Saaten und Nüssen oder Möhren.

Durch die Form wird das Innere gleichmäßig eingeschlossen. An selbstgebackenen Broten mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt wirst du so wahrscheinlich mehr Freude haben, da sie sich dadurch länger frisch halten.

Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass du die Kastenform auch beim Kuchenbacken einsetzen kannst. Viele Rührteige werden traditionell in dieser Form gebacken – du schlägst also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Runde Form

Wenn du gern einen richtig runden Brotlaib hättest, dein Teig aber sehr weich und klebrig oder besonders fetthaltig ist, bist du mit einer runden oder ovalen Brotbackform gut beraten.

Teige mit dieser Konsistenz können breitlaufen, wenn du sie ohne Form direkt auf dem Backblech in den Ofen schiebst. Das kann die runde Brotbackform verhindern: Sie bietet dem Brotteig eine Stütze, wodurch er schön aufgehen kann und nicht auseinanderläuft.

Auch diese Form kannst du zweckentfremden und beim Kuchen- und Tortenbacken verwenden. Wenn du also nicht genügend Stauraum für zwei separate Backformen hast oder kein Geld dafür ausgeben willst, empfehlen wir dir, eine runde oder ovale Brotbackform zu kaufen.

Runde Brotbackformen aus Ton werden manchmal mit Deckel geliefert. Das ist besonders praktisch, wenn du die (ausgekühlte!) Form auch gleich als Brottopf zur Aufbewahrung nutzen möchtest.

foco

Wusstest du, dass der Deckel eine Geheimwaffe für ein schmackhaftes Brot ist?

Eine Brotbackform mit Deckel kann nicht nur dein Brot optisch verbessern sondern auch es schmackbarer machen. Mit einem Deckel wird die Hitze von draußen dein Brot nicht so leicht versengen und das Brot wird super knusprig aber gleichzeitig auch saftig sein.

Toastbrot-Backform

Du fragst sich vielleicht, ob es denn wirklich eine Toastbrotform sein muss, oder ob eine einfache Kastenform (eventuell auch mit Deckel) nicht denselben Zweck erfüllt?

„Notwendig“ ist eine derartige Backform wohl nicht, doch wenn du perfektionistisch veranlagt bist, kann diese Anschaffung für dich trotzdem in Frage kommen. Denn eine solche Toastkiste sorgt dafür, dass dein Brotteig seine unverkennbare Quaderform erhält.

Der Deckel der Toastbrot-Backform weist vereinzelt kleine Luftlöcher auf, durch die der Dampf, der beim Backen entsteht, entweichen kann. Wenn du die Form damit verschließt, stellst du sicher, dass das Brot auf allen Seiten ungefähr derselben Hitze ausgesetzt ist.

Manche Formen haben im Inneren Rillen. Dadurch sieht dein fertiger Toast nicht nur professionell aus, sondern erlaubt es dir auch, das Toastbrot nach dem Backen in gleichgroße Scheiben zu schneiden.

Es gibt auch Toastkisten, die im Behälter einen Trennsteg haben. Das erlaubt es dir, zwei kleinere Toastbrot-Laibe zu backen. Normalerweise kannst du den Steg einfach entfernen, wenn du doch einen großen, langen Laib backen möchtest.

Siehst du dich allerdings eher als Gelegenheits- und Hobbybäcker und stellst weniger hohe Ansprüche an die Optik deines Brotes, raten wir dir vom Erwerb dieser speziellen Form ab. Dann ist eine einfache Kastenform tatsächlich die bessere Wahl für dich.

Backblech für Baguette

Sofern du dieses klassische Stangenbrot öfters herstellen willst und dir die charakteristische Form dabei sehr wichtig ist, lautet die Antwort wohl „ja“.

Baguette

Um das Backen von leckeren Baguettes einfacher zu machen, gibt es spezielle Baguette-Backformen. (Bildquelle: pixabay.com / jackmac34)

Vor allem dann, wenn du beim Brotbacken noch recht unerfahren bist, kann dir ein solches Blech gute Dienste in der Küche erweisen. Da der Teig für Baguette von der Konsistenz her sehr weich ist, kann es dir passieren, dass er auf einem herkömmlichen Blech stark auseinandergeht. Das Ergebnis: Du holst am Ende kein Stangen-, sondern ein Fladenbrot aus dem Ofen.

Dagegen helfen ein Baguette-Backblech und alternativ auch eine Baguette-Backform (oft inklusive Deckel erhältlich). Sie halten das Weißbrot in der richtigen Form und ermöglichen eine gleichmäßige Bräunung. Wenn du mehrere große Baguettes oder kleinere Baguettebrötchen backen willst, hast du außerdem den Vorteil, dass deine Backwaren eine größere Einheitlichkeit aufweisen.

Hast du dich dazu entschlossen, ein Baguetteblech zu kaufen, achte darauf, dass dieses perforiert ist. Die regelmäßige Lochung sorgt dafür, dass die Luft gut um dein Baguette zirkulieren kann und sich die Hitze gut verteilt. Dadurch wird sichergestellt, dass das Brot von allen Seiten gut durchgebacken wird.

Sonstige Formen

Sind dir Originalität und Kreativität auch in der Küche wichtig? Dann wirst du dich gewiss an den ausgefalleneren Backformen, die wir dir als nächstes vorstellen, erfreuen.

foco

Wusstest du, dass deine Brotbackforme auch für viele andere Dinge genutzt werden können?

Gemüsetöpfchen, Lasagne, Hähnchen mit Kartoffeln, Spargel usw., neben den Broten kannst du deine Brotbackforme für viele andere lecker Speisen verwenden, sobald die Temperatur allgemein zu sagen nicht über circa 230 Grad geht.

Die ungewöhnlichen Formen machen dein selbstgebackenes Brot und Gebäck garantiert zu einem Highlight auf jedem (Familien-)Fest. Durch ihr untypisches Aussehen eignen sich diese ulkigen Backwaren des Weiteren als nette Mitbringsel oder als originelle Geschenkidee.

Du willst zwar nicht selbst backen, hast aber den einen oder anderen Back-Fan im Freundeskreis? Dann ist eine der folgenden Backformen vielleicht eine nette Geschenkidee:

  • Blume, Herz und Stern: Mit deinem eigenen Brot aus sogenannten Backröhren punktest du sicherlich auf jedem Kindergeburtstag
  • Herzbackform: Damit dein Brot nicht nur herzhaft schmeckt, sondern im wahrsten Sinne des Wortes auch so aussieht
  • Eckige Brote im Kleinformat: In einer Mini-Kastenform kannst du auch mehrere kleine Kastenbrote gleichzeitig backen
  • Bagels und anderes ringförmiges Kleingebäck: Wenn du nicht jedes Loch einzeln ausstechen willst, sind Donut- oder Bagelformen eine echte Option

Wo kann ich eine Brotbackform kaufen?

Richtige und als solche bezeichnete Brotbackformen und Garkörbchen findest du in Haushaltsabteilungen diverser Einrichtungshäuser sowie in Geschäften, die sich auf Küchenartikel spezialisiert haben.

Backrahmen und Backformen, die klassischerweise beim Kuchenbacken eingesetzt werden, aber unter gewissen Voraussetzungen auch als Alternativen herhalten können, erhältst du mittlerweile in jedem größeren Supermarkt mit einer Haushaltswarenabteilung.

Brotbackformen, sowohl traditionelle als auch untypische, werden außerdem von zahlreichen Online-Anbietern versandt. Im Zweifelsfall wirst du hier mit Sicherheit genau das Produkt erhalten, das deinen Bedürfnissen entspricht.

Was kostet eine Brotbackform?

Wie viel du für die Brotbackform deiner Wahl tatsächlich bezahlst, hängt unter anderem von Material, Form und Füllmenge ab. Die günstigsten Formen bekommst du bereits ab etwa 5 Euro, die teuersten Produkte kommen hingegen schon auf 80 bis 110 Euro.

Im Schnitt kannst du jedoch für ein Budget von 15 bis 20 Euro Backformen in den verschiedensten Ausführungen von zufriedenstellender Qualität erwerben.

Von den Backformen im untersten Preissegment würden wir dir abraten, da du dir bei diesen nicht sicher sein kannst, dass die Materialien wirklich keine löslichen Schadstoffe enthalten. Außerdem sind sie oft instabil.

Wenn du die Möglichkeit hast, prüfe das Produkt direkt vor Ort. Es sollte weder eigenartig riechen, noch Kratzspuren oder rostige Stellen aufweisen. Achte darauf, ob sich etwaige Beschichtungen bereits gelöst haben.

Besonders vorsichtig solltest du bei Brotbackformen aus Silikon und Formen mit Antihaftbeschichtung sein. Hier lohnt es sich, ruhig etwas mehr zu bezahlen und auf namhafte Hersteller zu setzen. Manche Produzenten bieten eine Garantie auf ihre Backformen an, was ebenfalls eher für hohe Qualität spricht.

Brotbackformen aus Ton sind meist etwas teurer als Formen aus Weißblech oder Aluminium.

Waren im höchsten Preissegment sind in der Mehrzahl der Fälle aus Gusseisen oder feuerfestem Keramik geformt. So musst du dafür zwar ein wenig tiefer in die Tasche greifen, erhältst dafür aber in der Regel wirklich gute, stabile Produkte.

Welche Alternativen zur Brotbackform gibt es?

Ein Gärkörbchen ist eine Option, die dir das Formen deines Brotteiges erleichtern kann, vor allem dann, wenn du schöne, gleichmäßige Laibe backen willst. Es handelt sich dabei um einen Korb aus Holzschliff, Peddigrohr oder Rattan, in den der Brotteig zum Ruhen und Aufgehen gelegt wird.

Vor dem Backen wird der Teig direkt vom Korb auf das Backblech gekippt. Solche Backkörbe, die in Österreich auch als „Simperl“ bezeichnet werden, gibt es in runder, ovaler und länglicher Form und in variablen Größen.

Eine weitere Möglichkeit, die du hast, um deine Brote in eine ordentliche Form zu bringen, ist die Verwendung von Backrahmen. Dabei kannst du auch hier wieder zwischen diversen Größen und Formen wählen.

Sind deine Küchenschränke ohnehin bereits randvoll, ist Bäckerleinen (auch Couche) eine Alternative. Das Leinentuch, in unterschiedlichen Größen- und Qualitätsvarianten erhältlich, erleichtert ebenfalls das Formen, vor allem von länglichen und Stangenbroten.

Nachdem du deinen Teig damit geformt hast, lasse ihn einfach im Tuch ruhen. Neben seiner Formfunktion hat Bäckerleinen auch den Vorteil, dass es für deinen Teig optimale Gärbedingungen erzeugt.

Sobald das Brot im Ofen liegt, kannst du das Tuch zur Wäsche geben. Nach dem Reinigen faltest du es einfach zusammen und legst es in eine Schublade.

Entscheidung: Welche Arten von Brotbackformen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Arten von Brotbackformen unterscheiden:

  • Brotbackform aus Emaille
  • Brotbackform aus Silikon
  • Brotbackform aus Blech
  • Brotbackform aus Ton
  • Brotbackform aus Stahl
  • Brotbackform aus Gusseisen
  • Gärkörbchen

Brotbackformen gibt es mittlerweile in tausendfacher Ausführung und in den verschiedensten Größen, Formen und Materialien. Beim Kauf einer Brotbackform solltest du jedoch darauf achten, eine antihaftbeschichtete Form zu wählen.

Ob in Herzform, in Kastenform oder in Baguetteform: Die unterschiedlichen Formen bieten dir die Möglichkeit ausgefallene Brote zu backen.

Aufgrund unterschiedlicher Verwendungszwecke eignet sich eine bestimmte Brotbackform am besten für dich. Durch die unterschiedlichen Anwendungsbereiche ergeben sich für jede Brotbackform unterschiedliche Vorteile und Nachteile.

In den folgenden Abschnitten möchten wir dir diese vier unterschiedlichen Typen näherbringen. Außerdem werden wir dir die jeweiligen Unterschiede kurz erklären, um herauszufinden welche Brotbackform die richtige für dich ist. Die Vorteile und Nachteile der einzelnen Arten stellen wir dir zum Vergleich übersichtlich dar.

Wie funktioniert eine Brotbackform aus Emaille und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Seit einigen Jahrzehnten werden Brotbackformen aus Emaille aufgrund ihrer pflegeleichten Eigenschaften geschätzt. Emaille-Backformen ermöglichen dir das energiesparende Backen und dank gleichmäßiger Wärmeleitung des Materials die besten Resultate.

Vorteile
  • Kratzbeständig
  • Spülmaschinengeeignet
  • Gute Wärmeleitfähigkeit
  • Langlebig
  • Rostfrei
Nachteile
  • Relativ teurer
  • Schweres Artikelgewicht

Außerdem sind sie, im Gegensatz zu Backformen aus Blech, kratzbeständig und spülmaschinengeeignet. Doch im Preisvergleich sind Backformen aus Emaille oftmals die teureren Modelle.

Wie funktioniert eine Brotbackform aus Silikon und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Die Brotbackform aus Silikon lässt sich einfach reinigen und ist für alle Backöfen und Teige geeignet. Außerdem hat die Silikon-Brotbackform den Vorteil, dass diese bei der Aufbewahrung Platz sparen kann.

Eine Brotbackform aus Silikon kostet ungefähr genauso viel wie die anderen Modelle. Sie hat den Vorteil, dass sie vor dem Befüllen nicht eingefettet werden muss, da sich das Brot ohne Schwierigkeiten aus der Form entfernen lässt.

Vorteile
  • Leicht zu reinigen
  • Für alle Öfen und Teige
  • Spülmaschinengeeignet
  • Antihaftwirkung
Nachteile
  • Geringe Standfestigkeit

Eine Brotbackform aus Silikon weist jedoch eine geringe Formstabilität auf. Das kann somit beim Einfüllen des Teiges zu Schwierigkeiten führen. Jedoch haben manche Brotbackformen aus Silikon einen herausnehmbaren Drahteinsatz, um diesem mehr Stabilität zu gewährleisten.

Des Weiteren sind Brotbackformen aus Silikon oftmals spülmaschinenfest und antihaftbeschichtet. Geeignet ist das Produkt für den Gas- oder Elektroherd, die Mikrowelle, den Kühlschrank und die Gefriertruhe.

Wie funktioniert eine Brotbackform aus Blech und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Brotbackformen aus Blech sind sehr beliebt, da das Material sehr leicht und preiswert ist. Durch die verzinnte Oberfläche des Stahlblechs kann die Brotbackform auch hohen Temperaturen standhalten. Jedoch muss das Brot bei diesem Material länger backen als andere Formen, da das Material stark reflektiert.

Brotbackformen aus Blech müssen vor dem Gebrauch gut eingefettet werden. Falls man einen Rührteig in die Brotbackform gibt, sollte man die Form zusätzlich mit Mehl ausstreuen.

Vorteile
  • Leichtes Material
  • Günstiges Modell
Nachteile
  • Kratzanfällig
  • Rostanfällig
  • Nicht für Teig mit Obst
  • Nicht spülmaschinengeeignet

Brotbackformen aus Blech müssen mit der Hand gespült werden, da sie sehr anfällig für Kratzer sind und nicht spülmaschinengeeignet sind. Nach dem Abspülen sollte die Form gründlich abgetrocknet werden, da sie ansonsten rosten kann.

Wie funktioniert eine Brotbackform aus Ton und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Die Brotbackform aus Ton gehört zu den älteren Modellen. Brotbackformen aus Ton gibt es mit und ohne Deckel. Sie besitzen oftmals eine Innenglasur, damit diese besser gereinigt werden können. Jedoch sollte die Backform vorher mit Margarine oder Butter eingefettet werden, damit sich das fertige Brot leicht aus der Form lösen lässt.

Um leckeres Brot gewährleisten zu können, gibt es ein paar Tipps und Tricks in der Anwendung: Die Brotbackform aus Ton wird mit dem Teigling befüllt und im Anschluss in ein Bad mit lauwarmen Wasser gestellt. Der Teig geht auf und die feinen Poren der Tonform füllen sich mit Wasser.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Leicht zu reinigen
  • Sehr gutes Resultat
Nachteile
  • Nicht spülmaschinengeeignet

Beim Backen wird die Feuchtigkeit langsam wieder durch die Hitze abgegeben. Das Ergebnis nach dem Backen kann sich sehen lassen, denn der Brotlaib hat durch das Backen in der Tonform eine knusprige Rinde bekommen. Brotbackformen aus Ton sind jedoch eher ungeeignet für süße Teige, da sie schnell anbacken.

Wie funktioniert eine Brotbackform aus Stahl und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Die Brotbackform aus Stahl ist besonders geeignet für gesäuerte Teige, da es durch die Brotbackformen aus Stahl kommt keiner Reaktion zwischen Teig und Backform oder Brot und Form kommen kann.

Vorteile
  • Spülmaschinegeeignet
  • Leicht zu reinigen
  • Rostfrei
Nachteile
  • Nicht antihaftbeschichtet

Außerdem gewährleistet die Brotbackform aus Stahl durch ihre optimale Hitzeverteilung eine gleichmäßige braune Farbe. Brotbackformen aus Edelstahl sind rostfrei, spülmaschinenfest und dazu auch noch leicht zu reinigen.

Wie funktioniert eine Brotbackform aus Gusseisen und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Eine Brotbackform aus Gusseisen eignet sich perfekt für Brot, Aufläufe oder auch Kuchen. Diese Backform überzeugt im Ofen zuhause oder auch draußen. Der Deckel der Form aus Gusseisen lässt sich beim Kochen draußen mit Glut oder Briketts bestücken, sodass eine Rundumwärme entsteht.

Im Backofen eignet sich die Brotbackform aus Gusseisen als Bräter. Das universelle Multitalent ist vielfältig einsetzbar und eignet sich auch für Induktionsherde.

Vorteile
  • Universell einsetzbar
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Leichte Reinigung
Nachteile
  • Nicht spülmaschinengeeignet
  • Nicht Antihaftbeschichtet

Diese Art von Brotbackform ist teurer als die anderen Modelle, jedoch erleichtert dir die Form die Arbeit auch mehr als die anderen Brotbackformen. Diese Form ist nicht spülmaschinenfest und nicht antihaftbeschichtet, lässt sich aber leicht reinigen.

Wie funktioniert ein Gärkörbchen und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Ein Gärkörbchen wird zum Gären von Brotteig verwendet. Ein Gärkörbchen stabilisiert den Teig und schützt diesen vor dem Austrocknen. Man gibt dem Teigling die Möglichkeit sich zu entfalten und die gewünschte Form und ein Oberflächenmuster anzunehmen.

Ein weiterer Vorteil liegt in dem größeren Krusten-Anteil, welche die Brote nach dem Backen besitzen. In der Kruste bilden sich Röstaromen. Wenn das Brot nach dem Backen aus dem Backofen genommen wird und auskühlt, ziehen durch den Unterdruck die Aromen ins Brotinnere. Mit Hilfe des Gärkorbes gibt es ein aromatisches und würziges Resultat.

Die Anwendung ist relativ simpel. Vor dem Befüllen wird das Gärkörbchen ausgeklopft und im Anschluss ausreichend mit Mehl ausgestreut. Je nach Präferenz kann man verschiedene Körner auf den Boden des Gärkörbchens streuen.

Vorteile
  • Problemlose Reinigung
  • Tolle Resultate
  • Preiswert
Nachteile
  • Nur zum Gären des Brotteigs
  • Nicht Spülmaschinengeeignet

Daraufhin wird der Teigling in den Gärkorb gelegt und an einen warmen Ort gestellt, um sich dort entfalten zu können. Außerdem ist es von essentieller Bedeutung, den Teigling mit einem feuchten Tuch abzudecken.

Nachdem der Gärprozess abgeschlossen ist wird der Teigling auf ein Backblech gelegt und in den Backofen geschoben. Das Gärkörbchen ist demnach keine Brotbackform, die für den Backofen geeignet ist. Sie dient lediglich als Hilfe im Gärprozess des Teiglings.

Je nach Nutzungshäufigkeit sollten die Gärkörbchen circa alle vier bis acht Wochen bei 130 °C für circa 35 bis 45 Minuten im Backofen entkeimt werden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Brotbackformen vergleichen und bewerten

Neben den Aspekten Form und Preis, die wir weiter oben bereits ausführlich beschrieben haben, spielen auch noch andere die Kriterien eine Rolle für die Kaufentscheidung. Dabei handelt es sich konkret um:

  • Material
  • Fassungsvermögen / Abmessungen
  • Eignung für die Spülmaschine
  • Hitzebeständigkeit
  • Sauerteigresistenz
  • Deckel

Nachstehend bieten wir dir Informationen zu den eben genannten Punkten, um dir die Wahl ein wenig zu erleichtern.

Material

Brotbackformen gibt es nicht nur in vielen verschiedenen Größen, sondern auch aus den unterschiedlichsten Materialien, die mit gewissen Vor- und Nachteilen verbunden sind.

Silikon

Formen aus Silikon sind verhältnismäßig günstig, und zumeist spülmaschinenfest. Durch ihre spezielle Oberfläche kannst du außerdem darauf verzichten, die Innenseite auszufetten, was in der Regel gemacht wird, damit der fertige Teig problemlos aus der Form gelöst werden kann.

Verschiedenes Brot

Brotbackformen lassen sich auch im Set kaufen. Das erhöht nicht nur ihre Flexibilität, sondern gewährt auch, dass immer ein Ersatzteil vorhanden ist. Achte vor dem Kauf auf die Maße, damit die Form auch in deinen Ofen passt. (Foto: Pixabay / Pexels.com)

Weniger positiv sind hingegen der störende Geruch, den viele Silikon-Backformen verströmen, und die Instabilität. Besonders bei sehr weichen Massen kann dies zum ein oder anderen Frustrationserlebnis beim „Umsetzen“ der Form von der Arbeitsfläche in den Backofen führen. Wenn du dich für eine Silikonform entscheidest, wähle eine, die den Zusatz „lebensmittelecht“ auf der Verpackung trägt.

Beim Kauf einer Brotbackform aus Silikon solltest du unbedingt darauf achten, dass sie BPA-frei ist.

Gusseisen, Emaille und Keramik

Formen aus Gusseisen, Emaille und Keramik sind sehr robust, allerdings oft sehr schwer. So kann eine Kastenform aus Gusseisen mit Deckel schon 5-6 kg wiegen. Aufgrund ihrer Unhandlichkeit kannst du viele der letztgenannten Formen nicht im Geschirrspüler waschen, sondern musst sie mit der Hand reinigen. Brotbackformen aus diesen Materialien verursachen auch höhere Anschaffungskosten.

Abgesehen von ihrer Robustheit können Emaille-Backformen damit punkten, dass du darin auch schneiden kannst, ohne die Form zu zerkratzen. Sauerteige darfst du darin ebenfalls backen.

Edelstahl und Weißblech

Für Brotbackformen aus Edelstahl spricht, dass du darin meist auch sauerteighaltiges Brot backen kannst. Ordentlich verarbeitete Backformen aus diesem Material wirst du wahrscheinlich ebenfalls länger in deiner Küche einsetzen können, da diese bei richtiger Behandlung langlebig und widerstandsfähig sind.

Auch aus Weißblech gefertigte Produkte gibt es im Handel. Sie sind in der untersten Preiskategorie angesiedelt und haben nur ein geringes Gewicht, für Sauerteigbrote sind sie jedoch nicht geeignet. Auch kratz- oder schnittfest sind sie nicht.

Ein weiterer Nachteil ist sicherlich, dass du damit rechnen musst, dass deine Blechform unter Umständen Rost ansetzt. Dieser kann zwar meist mit diversen Mitteln entfernt werden, doch auch das wird mit der Zeit lästig. Ist die Form dünnwandig, lässt sie sich außerdem relativ leicht verbiegen.

Antihaftbeschichtungen

Viele Brotbackformen sind mit einer Antihaftbeschichtung versehen. Bei diesen sollst du auf jeden Fall auf eine ordentliche Verarbeitung achten. Untersuche die Form nach dem Gebrauch und nach dem Reinigen auf Stellen, an denen sich die Schutzschicht löst.

Backformen mit beschädigten Antihaftbeschichtungen solltest du nicht mehr verwenden, da gesundheitsschädliche Stoffe an deinem Backwerk haften bleiben und so beim Verzehr in den Körper gelangen können. Ziehe nach Möglichkeit Formen vor, die entweder eine abriebbeständige oder keine Beschichtung aus PTFE oder PFOA aufweisen.

Wenn du dich doch für eine beschichtete Backform entscheidest, sei dazu bereit, etwas mehr auszugeben, um kein Risiko einzugehen.

Fassungsvermögen / Abmessungen

Brotbackformen kannst du in unterschiedlichen Größen und mit unterschiedlichem Fassungsvermögen erwerben. Lasse dich nicht verwirren: Die meisten Hersteller geben die Füllmenge ihrer Form zwar in Gramm oder Kilogramm an, manche aber auch in Liter. Wieder andere geben darüber überhaupt keine Auskunft.

Wie hoch der Backverlust ist, also wie viel Teig du in die Form füllen musst, um am Ende ein selbst gebackenes Brot mit einem bestimmten Gewicht in den Händen zu halten, ist auch von der Brotsorte bzw. den verwendeten Zutaten abhängig.

Sieh deshalb die Abmessungen und damit verbundenen Brotgewichte, die wir in dieser Tabelle angeführt haben, nur als grobe Richtlinie.

Brotbackform Abmessungen oder Füllmenge Gewicht (fertiges Brot) lt. Form-Hersteller
große Kastenform 35 x 16 x 10 cm/30 x 14 x 9 cm 1.500 g/1.000 g
mittelgroße Kastenform 21 x 10 x 9 cm 750 g
runde Brotbackform 31 dm 1000 g
ovale Brotbackform 32 (L) 750g
Toastbrotform 36 x 11 x 8 cm 750g
Baguetteblech 38,5 x 28 cm 250-300 g pro Stück (3 Stück)

Überlege dir also vor dem Kauf die Antworten auf folgende Fragen: Lebst du in einem Single-Haushalt und willst daher eher kleine Brote backen, oder hast du eine 4-köpfige Familie zu versorgen, die sich aus leidenschaftlichen Brotessern zusammensetzt?

Hast du genügend Stauraum, um große Formen aufzubewahren, oder ist nicht doch eine Silikon-Backform, die du eventuell auch zusammenrollen oder -falten kannst, die bessere Wahl?

Ist die Form spülmaschinenfest?

Ist es dir wichtig, dass du die Brotbackform in die Geschirrspülmaschine geben kannst? Wenn du diese Frage bejahst, greife zu einer Form, die dies laut Herstellerangaben zulässt.

Ob du die Backform mit der Hand reinigen musst oder nicht, wird auch vom verwendeten Material und von der Größe beeinflusst. Gusseisen-Formen wirst du beispielsweise schon allein aufgrund deren Gewicht und Größe nicht in die Spülmaschine bringen.

Vorsicht ist auch bei Brotbackformen mit Antihaftbeschichtung geboten, wie wir bereits weiter oben erläutert haben.

Hitzebeständigkeit

Brot musst du meist bei höheren Temperaturen backen als Kuchen und Torten. Greife daher auf Formen zurück, die ausdrücklich als Brotbackformen deklariert sind, oder beachte die Informationen des Herstellers zur Hitzebeständigkeit des Produktes.

Wenn du dein Brot im Holzofen backst, ist es besonders wichtig, dass du eine Form kaufst, die du extrem hohen Temperaturen aussetzen kannst. Dafür würden wir dir Gusseisenformen empfehlen. Manche Emaille-Backformen halten ebenfalls bis zu 400°C aus. Davon solltest du sich aber vor dem Kauf überzeugen.

Backst du Brot im herkömmlichen Haushaltsofen oder in einem Minibackofen, reicht eine Backform aus, die Temperaturen von etwa 250°C verträgt.

Hitzbeständigkeit ist einem von wichtigen Faktoren, welche bei der Auswahl entscheidende Rolle spielen sollen.

Sauerteigresistenz

Da Sauerteig, wie der Name schon sagt, Säure enthält, darfst du beim Backen von derartigen Broten nur Backformen verwenden, die sauerteig- bzw. säureresistent sind.

Manche Anbieter weisen explizit darauf hin, dass ihre Formen auch für Sauerteigbrote geeignet sind. Das allein ist jedoch keine 100%ige Garantie. Während manche antihaftbeschichteten Formen mit dem Zusatz „sauerteigfest“ angepriesen werden, kommt es immer wieder vor, dass die Beschichtung nach ein paar Mal Brotbacken dennoch durch die Säure angegriffen wird.

Andererseits gibt es durchaus hochwertige Produkte, die zwar keinen offiziellen Hinweis auf Säureresistenz enthalten, aber trotzdem geeignet sind. Heiße Kandidaten hierfür sind Brotbackformen aus Gusseisen, rostfreiem Edelstahl und Ton. Im Zweifelsfall hast du an solchen Formen länger eine Freude als an welchen mit Beschichtung.

Deckel

Ob für dich eher eine Brotbackform mit oder ohne Deckel in Frage kommt, hängt auf der einen Seite davon ab, welche Brotsorte du backst, auf der anderen Seite davon, wie knusprig dein Brot sein soll.

Echte Toastbrotformen werden ausnahmslos mit Deckel angeboten, bei anderen Backformen hast du hingegen die Wahl.

Zu Brotbackformen mit Deckel raten wir dir dann, wenn du dich vor allem an Brotrezepten orientierst, die eine sehr lange Backzeit bei sehr hohen Temperaturen vorsehen. Der Deckel dient hier dazu, dass dein Brot nicht komplett schwarz wird. Des Weiteren hat ein Deckel den Vorteil, dass die Kruste gleichmäßiger wird als beim Backen ohne Deckel.

Steffi kocht und backt mit Pampered Chef

Wenn du eine Brotbackform ohne Deckel benutzt, bitte achtest du auf die Temperatur. Beim Nutzen einer Brotbackofen ohne Deckel beträgt die Obergrenze der Temperatur ungefähr 200 Gard. Wenn die Temperatur zu hoch ist, könnte das Brot zu dunkel werden oder sogar verbrennen. (Quelle:.youtube.com)

Eine Form mit Deckel, beispielsweise ein Römertopf aus Ton, ist auch dann empfehlenswert, wenn du den Ofen generell gerne zum Kochen verwendest. Dann kannst du die Brotbackform im Nu zum Bräter umfunktionieren und zum Schmoren und Dampfgaren verwenden.

Sollte eine dicke, resche Kruste genau das am Brot sein, was du besonders liebst, genügt eine Brotbackform ohne Deckel. Prinzipiell ist ein Deckel beim Brotbacken nicht wirklich ein „Muss“.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Backform

Sind Backformen aus Silikon gesundheitsschädlich?

Wenn die Herstellung ordnungsgemäß abläuft, lautet die Antwort auf diese Frage „nein“. Prinzipiell müssen sich die Produzenten an gewisse Richtlinien halten und sicherstellen, dass die Höchstmenge an Schadstoffen, die beim Erhitzen abgegeben werden, nicht überschritten wird.

Achten beim Kauf einer Brotbackform aus diesem Material aber darauf, dass die Form keinen eigenartigen Geruch verströmt. Halte die Temperaturen, die auf der Verpackung angegeben sind, beim Backen ein.

Vor dem ersten Gebrauch raten wir dir dazu, die Form selbst zu „tempern“, also richtig einzubrennen. Dazu reinigst du die Silikonform mit heißem Wasser. Öffne nach Möglichkeit die Fenster und lasse die Form etwa vier bis fünf Stunden im 200°C warmen Ofen. Danach solltest du den Backofen noch eine Weile geöffnet lassen, damit sich eventuell gelöste Stoffe verflüchtigen können.

Kann ich mein Brot direkt im Gärkorb backen?

Nein, auf keinen Fall! Gärkörbe werden zwar auch als Backkörbe bezeichnet, sind aber nicht für den Ofen geeignet. Da sie aus Peddigrohr bzw. Rattan, Holzschliff oder Kunststoff hergestellt werden, sind sie nicht feuerfest. Sie dürfen daher nicht mitgebacken werden.

Wie reinige ich meine Brotbackform am besten?

Backformen, die von den Herstellern mit dem expliziten Hinweis auf Spülmaschineneignung, geliefert werden, können Sie normal mit anderem Geschirr in der Spülmaschine waschen. Solltest du auf der Verpackung deiner Brotbackform keine derartige Information finden, reinige die Form lieber mit der Hand.

Verwende dazu einen Schwamm, der die Oberfläche nicht aufraut und reinige die Form vorsichtig mit warmem Wasser und eventuell einer geringen Menge Spülmittel. Lasse sie anschließend ordentlich trocknen, bevor du sie verstaust.

Sei besonders vorsichtig bei der Reinigung von beschichteten Formen. Sollte sich die Beschichtung lösen, empfehlen wir dir dringend, die Backform nicht mehr zu verwenden. Es könnten sonst gelöste Schadstoffe an dein Brot gelangen.

Brauche ich zum Brotbacken unbedingt Backpapier für die Brotbackform oder für das Backblech?

Nein, im Gegenteil. Brot wird bei sehr hohen Temperaturen gebacken – manche Rezepte nennen hier bis zu 280°C. Backpapier, das du im Supermarkt kaufen kannst, solltest du dieser enormen Hitze nicht aussetzen.

Du kannst mittlerweile bereits viele Brotbackformen mit Antihaftbeschichtung erwerben. Backformen ohne Beschichtung kannst du ausfetten und bemehlen, und auch, wenn du dein Brot direkt auf dem Backblech backen willst, reicht es aus, dass du dieses mit etwas Mehl bestäubst.

Backpapier kann außerdem der Krustenbildung abträglich sein. Lasse also das Papier nach Möglichkeit weg, nicht nur dann, wenn du dein Brot besonders knusprig magst.

Etwas anders verhält es sich bei Broten mit Sauerteig. Wenn du solche backen willst, deine Brotbackform jedoch nicht explizit sauerteigresistent ist, kannst du alternativ eine „normale“ Form mit Backpapier auslegen. Achte dann jedoch darauf, dass die Ofentemperatur nicht über 220°C liegt.

Was kann ich mir unter dem Begriff „Backverlust“ vorstellen?

„Backverlust“ bezeichnet die Differenz zwischen dem Gewicht des fertig gebackenen Brotes und dem Brotteig vor dem Backen. Sie wird in Prozent angegeben. Wie groß der Backverlust tatsächlich ist, hängt mit der Form, dem Typ, der Größe, der Backtemperatur, der Backdauer und dem Krustenanteil des Brotes zusammen.

So kann er nur 5%, aber auch bis zu 25% betragen. Aus 1000 Gramm ungebackenem Teig erhält man also ein Brot, das frisch gebacken zwischen 750 und 950 Gramm wiegt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://backformenprofi.de/backformen-reinigen/

[2] https://www.ichliebebacken.de/back-specials/backen-mit-kids/originelle-motive-backformen-selbstgemacht

[3] http://www.silikonbackformen.org/silikonbackformen-bedienungsanleitung.html

[4] http://www.lecker.de/backform-fetten-49940.html

Bildquelle: Pixabay.com / aureliofoxrj

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