Willkommen bei unserem großen Brotbackform Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Brotbackformen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Brotbackform zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Brotbackform kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Brotbackform ist nahezu ein Muss, wenn Sie großen Wert auf eine besonders ansprechende Optik Ihres selbst gebackenen Brotlaibes haben bzw. Brot mit sehr charakteristischer Form backen wollen.
  • Der Preis, den Sie für eine Backform zahlen müssen, ist abhängig von Material, Form und Größe. Das Sortiment der Brotbackformen ist groß und reicht von Kasten- über Toastbrot- und Bagelform bis hin zu speziellen Formen für Baguette oder Partybrot.
  • Häufig verwendete Materialien sind Edelstahl, Keramik bzw. Ton und Emaille, Silikon, Gusseisen und Weißblech.

Brotbackform Test: Das Ranking

Platz 1: Petromax Kastenform k4 mit Deckel

Redaktionelle Einschätzung
Sie suchen nach einer richtig genialen Universalform für Ihre Grillfeste? Sie wollen die Kastenform nicht nur für Brot nutzen, sondern darin auch Aufläufe oder Braten zubereiten können? Außerdem sind Sie bereit dazu, etwas mehr als üblich für Ihren neuen Küchenhelfer auszugeben? Dann empfehlen wir Ihnen die Petromax Kastenform k4.

Die schwarze Gusseisen-Kastenform ist mit dem hohen Gewicht von 5,2 kg eher ein Sumoringer als ein „Leicht“-Athlet bei gleichzeitig durchschnittlicher Größe: Die Länge beträgt 34 cm, die Breite 13 cm, die Höhe 13,5 cm. Sie ist auch in den Abmessungen 34 x 24 x 14,5 cm (L x B x H) erhältlich, kostet dann allerdings etwa 30 € mehr.

Optisch überzeugt das Produkt durch eine hochwertige Verarbeitung und einen äußerst ansprechend verzierten Deckel.

Das Volumen beträgt bei geschlossenem Deckel 2,4 Liter und erlaubt so die Zubereitung eines Brotes mit etwa 500 g Mehl und zusätzlichen Ingredienzien. Bei geöffnetem Deckel passt etwa 1 kg fertig gekneteter Brotteig hinein.

Wie auch anderes Geschirr aus Gusseisen weist dieser Artikel keine Antihaftbeschichtung auf, was wir jedoch nicht unbedingt als Nachteil werten, wenn man bedenkt, dass sich viele derartige Beschichtungen oft mit der Zeit lösen und in die Speisen gelangen können. Das kann Ihnen mit der Petromax also nicht passieren!

Sollten Sie nach einer besonders pflegeleichten Backform suchen, werden Sie mit dieser wahrscheinlich nicht zufrieden sein. Schon allein aufgrund ihres Gewichts ist sie nicht spülmaschinenfest. Auch bei der händischen Reinigung soll laut Hersteller kein Spülmittel verwendet werden sondern ausschließlich warmes Wasser.

Bis Sie Ihre Form sauber bekommen haben, kann es mitunter also recht lange dauern. Beachten Sie außerdem, dass Sie das Produkt ab und zu mit einer besonderen Reinigungspaste polieren sollten. Diese müssen Sie zusätzlich erwerben.

Ein Pluspunkt ist hingegen, dass die Form für alle Herdarten geeignet ist. Sie können Sie auf dem Induktionsherd, auf dem Grill, auf Holzkohle, im Backofen und sogar im offenen Feuer verwenden.

Die Garantieleistung beträgt ab dem Kaufdatum zwei Jahre.

Kundenbewertungen
Fast alle Käufer sind mit der Gusseisenform von Petromax vollkommen zufrieden: 96 % bewerten sie mit vollen fünf Sternen.

Die Kunden loben das Produkt in hohen Tönen. Es punkte mit seiner vielseitigen Verwendbarkeit und eigne sich für Aufläufe, Brot und andere Backwaren. Auch die gute Verarbeitung wird positiv hervorgehoben.

Erfahrene Käufer weisen außerdem darauf hin, dass die Petromax-Artikel sich durch eine deutlich längere Lebenszeit auszeichnen als anderes, beschichtetes Küchengeschirr. Deshalb sei auch der etwas höhere Preis durchaus gerechtfertigt.

Der Anteil an Bewertungen, der negativ ausfällt, ist verschwindend gering. So vergeben lediglich 4 % der Rezensenten zwei Sterne.

Als Grund für den Punkteabzug wird genannt, dass die Form bei Lieferung einen seltsamen Geruch verströmte, der auf eine fettige Schicht an der Oberfläche der Form zurückzuführen war. Auf Nachfragen habe der Kundenservice nicht besonders zuvorkommend reagiert und auch keine genaue Auskunft erteilen können.

“FAQ”

Muss ich die Form mit Backpapier auslegen, wenn ich z.B. Brot backen will?

Nein, das ist nicht zwingend erforderlich. Sie können, müssen es aber nicht tun. Alternativ können Sie die Form auch einfetten.

Ist die Form sauerteigbeständig?

Ja. Es ist also möglich, damit auch Sauerteigbrot zu backen.

Beträgt die Höhe 13,5 mit oder ohne Deckel?

Mit Deckel ist die Kastenform 13,5 cm hoch, ohne Deckel etwa 11 cm.

Kann ich die Form in die Spülmaschine geben?

Nein, leider nicht. Am besten reinigen Sie sie mit warmem Wasser und einem weichen Schwamm. Der Hersteller empfiehlt, kein Spülmittel zu verwenden, um Materialschäden zu verhindern.

Wie bewahre ich die Gusseisenform am auf?

Achten Sie darauf, dass die Form gereinigt und trocken ist, bevor Sie sie verstauen. Wir raten Ihnen dringend dazu, ein Tuch unterzulegen, damit die Oberfläche des Kastens oder Regals nicht beschädigt wird. Sollten Sie etwas in der Form lagern, legen Sie ebenfalls ein Tuch zwischen die Form und den zusätzlichen Gegenstand.

Platz 2: Birkmann 210141 Baguette-Blech, 38.5 x 28 cm

Platz 3: Birkmann 208988 Gärkörbchen länglich

Platz 4: SilikonKüche Große Kastenform

Redaktionelle Einschätzung
Wenn Sie Ihre Augen nach einer guten, vergleichsweise günstigen Kastenform mittlerer Größe offen halten, die leicht zu reinigen und zu verstauen ist, ist die WellBake 201057 wahrlich eine sinnvolle Erweiterung Ihres Küchenequipments.

Die Silikonbackform wird auf Amazon.de zwar als „große“ Kastenform angepriesen, ist mit ihren Abmessungen unserer Meinung nach aber eher den kleineren Formen zuzuordnen. Die Länge beträgt 21 cm (nicht 24 cm, wie im Titel der Produktbeschreibung auf der Verkaufsplattform angegeben), die Breite 10 cm, die Höhe 6,5 cm. Für einen kleinen Kuchen oder ein Brot mit etwa 500 g Mehl ist der Artikel dementsprechend geeignet.

Das lebensmittelechte, BPA-freie Silikon, aus dem die Backform besteht, ist laut Herstellerangaben für Temperaturen von -50 °C bis +260 °C geeignet. Sie können somit auch einen „etwas größeren“ Eiswürfel für Ihre Sommerparty herstellen, den Sie dann zu Crushed Ice weiter verarbeiten.

Geeignet ist das Produkt für den Gas- oder Elektroherd, für die Mikrowelle, den Kühlschrank und die Gefriertruhe. Sollten Sie also z.B. eine Terrine zubereiten wollen, die gekühlt werden muss, ist das mit diesem Küchenhelfer auch kein Problem.

Aufgrund ihrer Flexibilität und Leichtigkeit ist die Form in jedem Schrank sehr leicht unterzubringen.

Dank der Antihaftbeschichtung lassen sich die fertigen Backwaren einfach aus der Form lösen, auch ohne vorheriges Einfetten.

Sollten Sie die Silikonform aufgrund von Verarbeitungs- oder Materialfehlern retournieren wollen, haben Sie dafür ab Kaufdatum unter Vorlage der Rechnung zehn Jahre Zeit. Die Garantie ist also deutlich länger als bei Vergleichsprodukten anderer Produzenten und Marken.

Kundenbewertungen
Wie wir den zahlreichen Erfahrungsberichten auf Amazon.de entnehmen konnten, sind ganze 89 % der Käufer sehr zufrieden. 79 % der Bewertungen fallen mit fünf Sternen sehr gut aus. Weitere 10 % vergeben vier Sterne.

Viele der Hobbybäcker sind von der guten Antihaftwirkung der Backform überzeugt. Kuchen und Brote lassen sich in ausgekühltem Zustand leicht lösen.

Dank der Beschichtung lasse sich die Form sehr einfach reinigen und sei außerdem spülmaschinenfest.

Auch dass die WellBake im Gegensatz zu vielen anderen Silikonformen keinen so starken unangenehmen Geruch verströmt, wird mehrmals lobend erwähnt.

Insgesamt sind 11 % der Kunden mit dem Produkt durchschnittlich zufrieden oder klagen über Mängel. Dabei stehen 6 % der Käufer der Silikonform neutral gegenüber, wie an ihrer Bewertung mit drei Sternen zu erkennen ist, den restlichen 5 % ist die Form nur zwei oder gar einen Stern wert.

Einige Personen äußern sich negativ über die Haltbarkeit der Backform. So weise der Artikel nach einiger Zeit der Benutzung Risse auf und breche, obwohl die Lebensdauer laut Herstellerangaben bis zu zehn Jahre betragen soll.

Andere Rezensenten berichten davon, dass sich die Form bei sehr flüssigem Teig recht stark ausbeult und die fertige Backware dann relativ unförmig ist, was zwar nicht dem Geschmack, sehr wohl aber der Optik abträglich ist.

“FAQ”

Kann ich die Form in den Geschirrspüler geben?

Ja, das ist möglich, da der Hersteller Spülmaschinenfestigkeit verspricht.

Ist die Form auch für Brotlaibe mit einem Gewicht von etwa 1 kg geeignet?

Unserer Erfahrung nach würden wir von einer Füllmenge über etwa 800 g abraten, da die Form sonst eventuell übergeht.

Muss ich die Form selbst noch tempern, oder kann ich sie sofort nach dem Kauf verwenden?

Die Silikonform sollte auf jeden Fall vor der ersten Verwendung noch eingebrannt werden. Achten Sie dabei auf eine gute Lüftung des Raums!

Ist das Produkt beim Befüllen sehr instabil?

Das kommt auf die Konsistenz des Teiges an. Bei sehr flüssigem Teig raten wir Ihnen dazu, die Form auf das Backblech zu stellen, das Sie später in den Ofen schieben, und erst dann zu befüllen. Bei festeren, schwereren Massen ist das unserer Meinung nach nicht unbedingt erforderlich.

Platz 5: KAISER Brotform oval 32 cm Brotbackform

Platz 6: KAISER Brot- und Kuchenform 35 cm

Platz 7: Römertopf 250 05 Brotbackschale Pane

Platz 8: Chg 3365-00 Kuchen-/Brotbackring, oval

Platz 9: Dr. Oetker 2368 Kastenform

Redaktionelle Einschätzung
Wenn Sie nach einer qualitativ hochwertigen Kastenform suchen, die Sie nicht nur zum (Obst-)Kuchen- sondern auch zum Brotbacken nutzen können, die gut aussieht und auch noch zu einem fairen Preis erhältlich ist, ist dieses Produkt von Dr. Oetker ein wahrer Glücksgriff!

Die Backform ist 36,2 cm lang, 12,6 cm breit und 7,9 cm hoch und entspricht damit etwa den Abmessungen einer durchschnittlich großen Kastenform. Brote, die aus etwa 600-700 g Mehl, Wasser, Hefe und eventuell weiteren Zutaten zubereitet werden, können Sie damit ohne Probleme backen.

Je nach Mehlsorte und Hefemenge müssen Sie möglicherweise etwas herumexperimentieren, um die optimale Füllmenge für Ihre bevorzugten Teige zu finden.

Da die aus Emaille gefertigt ist, ist sie verhältnismäßig schwer. Zwar haben wir sie nicht auf die Waage gestellt, doch dass sie ein wesentlich höheres Gewicht als z.B. eine Silikon-Backform hat, ist einleuchtend.

Der Küchenhelfer überzeugt uns auch optisch. Da die Form gegossen ist, weist die fertige Backware keine unschönen Falzmuster auf. Durch die hervorragende Wärmeleitfähigkeit des Materials werden Kuchen und andere Teige auch gleichmäßig gebräunt.

Die dunkelblaue Quarz-Emaille-Versiegelung an der Oberfläche punktet zusätzlich mit der ausgesprochen guten Antihaftwirkung. So wird sichergestellt, dass sich das gebackene Gut vollständig und einfach aus der Form löst und der Säuberungsaufwand äußerst gering ist. Die Kastenform kann sowohl händisch als auch mit der Spülmaschine gereinigt werden.

Für den normalen Gebrauch im Haushalts- oder Minibackofen ist es zwar nicht erforderlich, doch die Maximaltemperatur, der die Backform ausgesetzt werden darf, beträgt 400 °C. Damit ist sie wesentlich hitzebeständiger als Produkte aus anderem Material.

Auch für Fruchtkuchen oder Sauerteigbrot können Sie die Kastenform verwenden, da sie fruchtsäurebeständig ist.

Sollte es wider Erwarten zu Schäden an oder Problemen mit dem Produkt kommen, bietet Ihnen Dr. Oetker eine 10-jährige Garantie, die deutlich länger ist als die Garantieleistung anderer Hersteller.

Kundenbewertungen
86 % derjenigen, die die Dr. Oetker Kastenform auf Amazon.de erworben haben, sind mit ihrem Kauf mehr als zufrieden: 83 % vergeben dafür fünf Sterne, weitere 3 % immerhin vier Sterne.

Gelobt wird vor allen Dingen, dass sich die Backwaren sehr einfach aus der Form lösen lassen und die Form selbst sehr leicht zu reinigen ist.

Mit dem Preis-Leistungsverhältnis sind die Rezensenten auch sehr zufrieden. Dass sich beim Backen keine giftig riechenden Dämpfe entwickeln, wie es beispielsweise bei manchen Silikon-Formen vorkommt, wird ebenfalls positiv vermerkt.

Ein recht geringer Anteil aller Urteile fällt neutral oder negativ aus. 5 % der Kunden bewerteten die Backform mit drei Sternen, 9 % mit zwei oder einem Stern.

Der einzige Kritikpunkt, der in diesem Zusammenhang geäußert wird, ist die Antihaftwirkung. So haben ein paar Personen die Erfahrung gemacht, dass Kuchen und Brote in der Backform festklebten und schließlich aufgrund ihrer Unansehnlichkeit in die Mülltonne befördert wurden.

Das ist natürlich ärgerlich. Doch wollen wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ganze 83 % der Käufer Gegenteiliges berichten.

“FAQ”

Ist die Form Spülmaschinengeeignet?

Ja, laut Herstellerangaben ist sie das.

Bis zu welcher Temperatur ist die Backform hitzebeständig?

Die Maximaltemperatur, die im Ofen herrschen darf, beträgt 400 °C. Zu einem derart hohen Wert kommt es im herkömmlichen Einbauherd aber gar nicht.

Kann man die Form auch stapeln?

Ja, das kann man, sie ist leicht zu verstauen. Wir empfehlen allerdings, etwas dazwischen zu legen, wenn Sie etwas Anderes hineinlegen oder -stellen, z.B. Küchenpapier oder ein Geschirrtuch, um die Form nicht zu beschädigen.

Aus welchem Material besteht die Antihaftbeschichtung?

Aus Quarz-Emaille.

Platz 10: Birkmann 210158 Partybrot-Backröhren

Ratgeber: Fragen, mit denen Sie sich beschäftigen sollten, bevor Sie eine Brotbackform kaufen

Wie Sie bereits bei einem Blick auf unsere Bestseller festgestellt haben, scheint es fast ebenso viele Brotbackformen wie Brotsorten zu geben. Doch welche ist die passende für Sie? Folgen Sie einfach den Tipps, die wir Ihnen in diesem Ratgeber geben, dann können Sie beim Kauf Ihrer Backform nichts falsch machen.

Möglicherweise fragen Sie sich, ob eine Brotbackform überhaupt notwendig ist: Teig kneten, selbst in die gewünschte Form bringen, ab damit in den Ofen. Oder? Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Während Sie beim Backen eines sogenannten „freigeschobenen“ Brotes durchaus so vorgehen können, gibt es manche Brotsorten, die erst durch die richtige Form wirklich zu dem werden, was Sie sich darunter vorstellen. Denken Sie beispielsweise an das Baguette.

Im Folgenden haben wir für Sie zusammengefasst, unter welchen Umständen es für Sie durchaus ratsam ist, eine Brotbackform zu erwerben, und in welchen Fällen Sie es sich sparen können.

Nachdem wir Ihnen die verschiedenen Formen, zwischen denen Sie wählen können, vorgestellt haben, liefern wir Ihnen Informationen darüber, was preislich auf Sie zukommt. Außerdem machen wir Sie mit den Kriterien bekannt, auf die Sie beim Kauf auf jeden Fall achten sollten.

Für all jene unter Ihnen, die auch dann noch nicht von der Sinnhaftigkeit einer Brotbackform überzeugt sind, bieten wir des Weiteren einen Überblick über gängige Alternativen. Als besonderes Extra haben wir abschließend einen Abschnitt mit Fragen und Antworten zum Thema vorbereitet.

Warum sollten Sie sich eine Brotbackform zulegen?

Sind Sie leidenschaftliche Hobbybäckerin oder Hobbybäcker und backen häufig Ihr eigenes Brot? Ist es Ihnen dabei wichtig, dass Ihre Backwaren eine konsistente Form haben und auch professionell aussehen? Dann empfehlen wir Ihnen, eine Brotbackform zu erstehen.

Es sprechen auch noch andere Dinge dafür, dass Sie eine solche Form erwerben:

  • Viele der Formen können Sie auch nutzen, wenn Sie etwas Anderes als Brot zubereiten wollen, etwa Kuchen oder Aufläufe.
  • Wenn Sie Wert auf Authentizität legen, können Sie bestimmte charakteristische Brote, wie Toastbrot, gar nicht ohne entsprechende Form backen.
  • Sie sparen im Idealfall Zeit in der Küche und beugen Frustration vor, da Sie sich nicht damit abmühen müssen, Ihr Brot oder Ihre Brötchen selbst zu formen.
  • Eine Brotbackform mit Deckel bietet Ihnen außerdem den Vorteil, dass Ihr Brot gleichmäßig gebräunt wird und die Oberfläche des Brotes bei längerem Backen nicht zu schwarz wird.
  • Brote in etwas ausgefalleneren Formen sind gewiss ein Hingucker auf jeder Party.

Eine eher unnötige Investition ist eine Brotbackform wahrscheinlich dann, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:

  • Sie legen nur Wert auf den guten Geschmack; das Aussehen des Brotes hingegen ist für Sie relativ irrelevant.
  • Sie wollen ausschließlich „freigeschobenes“ Brot, also Brot, das ohne Form gebacken wird, mit einer geschlossenen Kruste backen.
  • Sie backen nur sehr selten Brot.

Damit Ihr Brot richtig in Form kommt – die passende Brotbackform

Zwischen welchen Brotbackformen können Sie überhaupt wählen? Und welcher Brotteig gehört in welche Form? Die Antworten zu diesen Fragen finden Sie in diesem Abschnitt.

Wenn Sie es klassisch mögen, setzen Sie am besten auf die traditionellen Formen – eckig, rund und oval. Doch auch dann, wenn Sie es gerne ungewöhnlicher haben, werden Sie von den Herstellern nicht enttäuscht. Sie werden überrascht sein, in welchen Größen und Formen es mittlerweile Backformen gibt.

Mit den gewissen Ecken und Kanten: Brot in der Kastenform

Eine Kastenform ist für Sie vor allem dann geeignet, wenn Sie Brotsorten mit einer sehr saftigen Krume backen wollen, wie Vollkornbrote mit Saaten und Nüssen oder Möhren.

Durch die Form wird das Innere gleichmäßig eingeschlossen. An selbstgebackenen Broten mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt werden Sie so wahrscheinlich mehr Freude haben, da sie sich dadurch länger frisch halten.

Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass Sie die Kastenform auch beim Kuchenbacken einsetzen können. Viele Rührteige werden traditionell in dieser Form gebacken – Sie schlagen also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Eine runde Sache: für Brotsorten in runder Form

Wenn Sie gern einen richtig runden Brotlaib hätten, Ihr Teig aber sehr weich und klebrig oder besonders fetthaltig ist, sind Sie mit einer runden oder ovalen Brotbackform gut beraten.

Teige mit dieser Konsistenz können breitlaufen, wenn Sie sie ohne Form direkt auf dem Backblech in den Ofen schieben. Das kann die runde Brotbackform verhindern: Sie bietet dem Brotteig eine Stütze, wodurch er schön aufgehen kann und nicht auseinanderläuft.

Auch diese Form können Sie zweckentfremden und beim Kuchen- und Tortenbacken verwenden. Wenn Sie also nicht genügend Stauraum für zwei separate Backformen haben oder kein Geld dafür ausgeben wollen, empfehlen wir Ihnen, eine runde oder ovale Brotbackform zu kaufen.

Runde Brotbackformen aus Ton werden manchmal mit Deckel geliefert. Das ist besonders praktisch, wenn Sie die (ausgekühlte!) Form auch gleich als Brottopf zur Aufbewahrung nutzen möchten.

Sie wollen sogar Ihr Toastbrot selber backen? Dann können Sie zur Toastbrot-Backform greifen

Sie fragen sich vielleicht, ob es denn wirklich eine Toastbrotform sein muss, oder ob eine einfache Kastenform (eventuell auch mit Deckel) nicht denselben Zweck erfüllt?

„Notwendig“ ist eine derartige Backform wohl nicht, doch wenn Sie perfektionistisch veranlagt sind, könnte diese Anschaffung für Sie trotzdem in Frage kommen. Denn eine solche Toastkiste sorgt dafür, dass Ihr Brotteig seine unverkennbare Quaderform erhält.

Der Deckel der Toastbrot-Backform weist vereinzelt kleine Luftlöcher auf, durch die der Dampf, der beim Backen entsteht, entweichen kann. Wenn Sie die Form damit verschließen, stellen Sie sicher, dass das Brot auf allen Seiten ungefähr derselben Hitze ausgesetzt ist.

Manche Formen haben im Inneren Rillen. Dadurch sieht Ihr fertiger Toast nicht nur professionell aus, sondern erlaubt es Ihnen auch, das Toastbrot nach dem Backen in gleichgroße Scheiben zu schneiden.

Es gibt auch Toastkisten, die im Behälter einen Trennsteg haben. Das erlaubt es Ihnen, zwei kleinere Toastbrot-Laibe zu backen. Normalerweise können Sie den Steg einfach entfernen, wenn Sie doch einen großen, langen Laib backen möchten.

Sehen Sie sich allerdings eher als Gelegenheits- und Hobbybäcker und stellen weniger hohe Ansprüche an die Optik Ihres Brotes, raten wir Ihnen vom Erwerb dieser speziellen Form ab. Dann ist eine einfache Kastenform tatsächlich die bessere Wahl für Sie.

Ein eigenes Backblech für Baguette – zahlt sich das denn aus?

Sofern Sie dieses klassische Stangenbrot öfters herstellen wollen und Ihnen die charakteristische Form dabei sehr wichtig ist, lautet die Antwort wohl „ja“.

Vor allem dann, wenn Sie beim Brotbacken noch recht unerfahren sind, kann Ihnen ein solches Blech gute Dienste in der Küche erweisen. Da der Teig für Baguette von der Konsistenz her sehr weich ist, kann es Ihnen passieren, dass er auf einem herkömmlichen Blech stark auseinandergeht. Das Ergebnis: Sie holen am Ende kein Stangen-, sondern ein Fladenbrot aus dem Ofen.

Dagegen helfen ein Baguette-Backblech und alternativ auch eine Baguette-Backform (oft inklusive Deckel erhältlich). Sie halten das Weißbrot in der richtigen Form und ermöglichen eine gleichmäßige Bräunung. Wenn Sie mehrere große Baguettes oder kleinere Baguettebrötchen backen wollen, haben Sie außerdem den Vorteil, dass Ihre Backwaren eine größere Einheitlichkeit aufweisen.

Haben Sie sich dazu entschlossen, ein Baguetteblech zu kaufen, achten Sie darauf, dass dieses perforiert ist. Die regelmäßige Lochung sorgt dafür, dass die Luft gut um Ihr Baguette zirkulieren kann und sich die Hitze gut verteilt. Dadurch wird sichergestellt, dass das Brot von allen Seiten gut durchgebacken wird.

Sonstige Formen

Sind Ihnen Originalität und Kreativität auch in der Küche wichtig? Dann werden Sie sich gewiss an den ausgefalleneren Backformen, die wir Ihnen als nächstes vorstellen, erfreuen.

Die ungewöhnlichen Formen machen Ihr selbstgebackenes Brot und Gebäck garantiert zu einem Highlight auf jedem (Familien-)Fest. Durch ihr untypisches Aussehen eignen sich diese ulkigen Backwaren des Weiteren als nette Mitbringsel oder als originelle Geschenkidee.

Sie wollen zwar nicht selbst backen, haben aber den ein oder anderen Back-Fan im Freundeskreis? Auch dann ist eine der folgenden Backformen vielleicht eine nette Geschenkidee:

  • Blume, Herz und Stern: Mit Ihrem eigenen Brot aus sogenannten Backröhren punkten Sie sicherlich auf jedem Kindergeburtstag.
  • Herzbackform: Damit Ihr Brot nicht nur herzhaft schmeckt, sondern im wahrsten Sinne des Wortes auch so aussieht.
  • eckige Brote im Kleinformat: In einer Mini-Kastenform können Sich auch mehrere kleine Kastenbrote gleichzeitig backen.
  • Bagels und anderes ringförmiges Kleingebäck: Wenn Sie nicht jedes Loch einzeln ausstechen wollen, sind Donut- oder Bagelformen eine echte Option.
Schwarze Backform

Abgesehen von den typischen rechteckigen Backformen gibt es auch die mit speziellen Motiven in ausgefallenen Formaten.

Wo können Sie Brotbackformen erwerben?

Richtige und als solche bezeichnete Brotbackformen und Garkörbchen finden Sie in Haushaltsabteilungen diverser Einrichtungshäuser sowie in Geschäften, die sich auf Küchenartikel spezialisiert haben.

Backrahmen und Backformen, die klassischerweise beim Kuchenbacken eingesetzt werden, aber unter gewissen Voraussetzungen auch als Alternativen herhalten können, erhalten Sie mittlerweile in jedem größeren Supermarkt mit einer Haushaltswarenabteilung.

Brotbackformen, sowohl traditionelle als auch untypische, werden außerdem von zahlreichen Online-Anbietern versandt. Im Zweifelsfall werden Sie hier mit Sicherheit genau das Produkt erhalten, das Ihren Bedürfnissen entspricht.

Einfach- oder Luxusvariante? Mit welchen Preisen Sie rechnen müssen und was Sie für welche Summen erwarten dürfen

Wie viel Sie für die Brotbackform Ihrer Wahl tatsächlich bezahlen, hängt unter anderem von Material, Form und Füllmenge ab. Die günstigsten Formen bekommen Sie bereits ab etwa 5 €, die teuersten Produkte kommen hingegen schon auf 80-110 €.

Im Schnitt können Sie jedoch für ein Budget von 15-20 € Backformen in den verschiedensten Ausführungen von zufriedenstellender Qualität erwerben.

Von den Backformen im untersten Preissegment würden wir Ihnen abraten, da Sie sich bei diesen nicht sicher sein können, dass die Materialien wirklich keine löslichen Schadstoffe enthalten. Außerdem sind sie oft instabil.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, prüfen Sie das Produkt direkt vor Ort. Es sollte weder eigenartig riechen, noch Kratzspuren oder rostige Stellen aufweisen. Achten Sie darauf, ob sich etwaige Beschichtungen bereits gelöst haben.

Besonders vorsichtig sollten Sie bei Brotbackformen aus Silikon und Formen mit Antihaftbeschichtung sein. Hier lohnt es sich, ruhig etwas mehr zu bezahlen und auf namhafte Hersteller zu setzen. Manche Produzenten bieten eine Garantie auf ihre Backformen an, was ebenfalls eher für hohe Qualität spricht.

Brotbackformen aus Ton sind meist etwas teurer als Formen aus Weißblech oder Aluminium.

Waren im höchsten Preissegment sind in der Mehrzahl der Fälle aus Gusseisen oder feuerfestem Keramik geformt. So müssen Sie dafür zwar ein wenig tiefer in die Tasche greifen, erhalten dafür aber in der Regel wirklich gute, stabile Produkte.

Brot in Scheiben

Brot selbst backen kann eine sehr zufriedenstellen Tätigkeit sein. Je nachdem, welche Sorte Brot sie mögen, sollten Sie auch auf die richtige Brotbackform achten – insbesondere, wenn Sie Sauerteigfan sind. (Foto: hermaion / Pexels.com)

Entscheidung: Welche Arten von Brotbackformen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Arten von Brotbackformen unterscheiden:

  • Brotbackform aus Emaille
  • Brotbackform aus Silikon
  • Brotbackform aus Blech
  • Brotbackform aus Ton
  • Brotbackform aus Stahl
  • Brotbackform aus Gusseisen
  • Gärkörbchen

Brotbackformen gibt es mittlerweile in tausendfacher Ausführung und in den verschiedensten Größen, Formen und Materialien. Beim Kauf einer Brotbackform solltest du jedoch darauf achten, eine antihaftbeschichtete Form zu wählen.

Ob in Herzform, in Kastenform oder in Baguetteform: Die unterschiedlichen Formen bieten dir die Möglichkeit ausgefallene Brote zu backen.

Aufgrund unterschiedlicher Verwendungszwecke eignet sich eine bestimmte Brotbackform am besten für dich. Durch die unterschiedlichen Anwendungsbereiche ergeben sich für jede Brotbackform unterschiedliche Vorteile und Nachteile.

In den folgenden Abschnitten möchten wir dir diese vier unterschiedlichen Typen näherbringen. Außerdem werden wir dir die jeweiligen Unterschiede kurz erklären, um herauszufinden welche Brotbackform die richtige für dich ist. Die Vorteile und Nachteile der einzelnen Arten stellen wir dir zum Vergleich übersichtlich dar.

Wie funktioniert eine Brotbackform aus Emaille und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Seit einigen Jahrzehnten werden Brotbackformen aus Emaille aufgrund ihrer pflegeleichten Eigenschaften geschätzt. Emaille-Backformen ermöglichen dir das energiesparende Backen und dank gleichmäßiger Wärmeleitung des Materials die besten Resultate.

Außerdem sind sie, im Gegensatz zu Backformen aus Blech, kratzbeständig und spülmaschinengeeignet. Doch im Preisvergleich sind Backformen aus Emaille oftmals die teureren Modelle.

Vorteile
  • Kratzbeständig
  • Spülmaschinengeeignet
  • Gute Wärmeleitfähigkeit
  • Langlebig
  • Rostfrei
Nachteile
  • Relativ teurer
  • Schweres Artikelgewicht

Wie funktioniert eine Brotbackform aus Silikon und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Die Brotbackform aus Silikon lässt sich einfach reinigen und ist für alle Backöfen und Teige geeignet. Außerdem hat die Silikon-Brotbackform den Vorteil, dass diese bei der Aufbewahrung Platz sparen kann.

Eine Brotbackform aus Silikon kostet ungefähr genauso viel wie die anderen Modelle. Sie hat den Vorteil, dass sie vor dem Befüllen nicht eingefettet werden muss, da sich das Brot ohne Schwierigkeiten aus der Form entfernen lässt.

Eine Brotbackform aus Silikon weist jedoch eine geringe Formstabilität auf. Das kann somit beim Einfüllen des Teiges zu Schwierigkeiten führen. Jedoch haben manche Brotbackformen aus Silikon einen herausnehmbaren Drahteinsatz, um diesem mehr Stabilität zu gewährleisten.

Des Weiteren sind Brotbackformen aus Silikon oftmals spülmaschinenfest und antihaftbeschichtet. Geeignet ist das Produkt für den Gas- oder Elektroherd, die Mikrowelle, den Kühlschrank und die Gefriertruhe.

Vorteile
  • Leicht zu reinigen
  • Für alle Öfen und Teige
  • Spülmaschinengeeignet
  • Antihaftwirkung
Nachteile
  • Geringe Standfestigkeit

Wie funktioniert eine Brotbackform aus Blech und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Brotbackformen aus Blech sind sehr beliebt, da das Material sehr leicht und preiswert ist. Durch die verzinnte Oberfläche des Stahlblechs kann die Brotbackform auch hohen Temperaturen standhalten. Jedoch muss das Brot bei diesem Material länger backen als andere Formen, da das Material stark reflektiert.

Brotbackformen aus Blech müssen vor dem Gebrauch gut eingefettet werden. Falls man einen Rührteig in die Brotbackform gibt, sollte man die Form zusätzlich mit Mehl ausstreuen.

Brotbackformen aus Blech müssen mit der Hand gespült werden, da sie sehr anfällig für Kratzer sind und nicht spülmaschinengeeignet sind. Nach dem Abspülen sollte die Form gründlich abgetrocknet werden, da sie ansonsten rosten kann.

Vorteile
  • Leichtes Material
  • Günstiges Modell
Nachteile
  • Kratzanfällig
  • Rostanfällig
  • Nicht für Teig mit Obst
  • Nicht spülmaschinengeeignet

Wie funktioniert eine Brotbackform aus Ton und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

DIe Brotbackform aus Ton gehört zu den älteren Modellen. Brotbackformen aus Ton gibt es mit und ohne Deckel. Sie besitzen oftmals eine Innenglasur, damit diese besser gereinigt werden können. Jedoch sollte die Backform vorher mit Margarine oder Butter eingefettet werden, damit sich das fertige Brot leicht aus der Form lösen lässt.

Um leckeres Brot gewährleisten zu können, gibt es ein paar Tipps und Tricks in der Anwendung: Die Brotbackform aus Ton wird mit dem Teigling befüllt und im Anschluss in ein Bad mit lauwarmen Wasser gestellt. Der Teig geht auf und die feinen Poren der Tonform füllen sich mit Wasser.

Beim Backen wird die Feuchtigkeit langsam wieder durch die Hitze abgegeben. Das Ergebnis nach dem Backen kann sich sehen lassen, denn der Brotlaib hat durch das Backen in der Tonform eine knusprige Rinde bekommen. Brotbackformen aus Ton sind jedoch eher ungeeignet für süße Teige, da sie schnell anbacken.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Leicht zu reinigen
  • Sehr gutes Resultat
Nachteile
  • Nicht spülmaschinengeeignet

Wie funktioniert eine Brotbackform aus Stahl und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Die Brotbackform aus Stahl ist besonders geeignet für gesäuerte Teige, da es durch die Brotbackformen aus Stahl kommt keiner Reaktion zwischen Teig und Backform oder Brot und Form kommen kann.

Außerdem gewährleistet die Brotbackform aus Stahl durch ihre optimale Hitzeverteilung eine gleichmäßige braune Farbe. Brotbackformen aus Edelstahl sind rostfrei, spülmaschinenfest und dazu auch noch leicht zu reinigen.

Vorteile
  • Spülmaschinegeeignet
  • Leicht zu reinigen
  • Rostfrei
Nachteile
  • Nicht antihaftbeschichtet

Wie funktioniert eine Brotbackform aus Gusseisen und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Eine Brotbackform aus Gusseisen eignet sich perfekt für Brot, Aufläufe oder auch Kuchen. Diese Backform überzeugt im Ofen zuhause oder auch draußen. Der Deckel der Form aus Gusseisen lässt sich beim Kochen draußen mit Glut oder Briketts bestücken, sodass eine Rundumwärme entsteht.

Im Backofen eignet sich die Brotbackform aus Gusseisen als Bräter. Das universelle Multitalent ist vielfältig einsetzbar und eignet sich auch für Induktionsherde.

Diese Art von Brotbackform ist teurer als die anderen Modelle, jedoch erleichtert dir die Form die Arbeit auch mehr als die anderen Brotbackformen. Diese Form ist nicht spülmaschinenfest und nicht antihaftbeschichtet, lässt sich aber leicht reinigen.

Vorteile
  • Universell einsetzbar
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Leichte Reinigung
Nachteile
  • Nicht spülmaschinengeeignet
  • Nicht Antihaftbeschichtet

Wie funktioniert ein Gärkörbchen und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Ein Gärkörbchen wird zum Gären von Brotteig verwendet. Ein Gärkörbchen stabilisiert den Teig und schützt diesen vor dem Austrocknen. Man gibt dem Teigling die Möglichkeit sich zu entfalten und die gewünschte Form und ein Oberflächenmuster anzunehmen.

Ein weiterer Vorteil liegt in dem größeren Krusten-Anteil, welche die Brote nach dem Backen besitzen. In der Kruste bilden sich Röstaromen. Wenn das Brot nach dem Backen aus dem Backofen genommen wird und auskühlt, ziehen durch den Unterdruck die Aromen ins Brotinnere. Mit Hilfe des Gärkorbes gibt es ein aromatisches und würziges Resultat.

Die Anwendung ist relativ simpel. Vor dem Befüllen wird das Gärkörbchen ausgeklopft und im Anschluss ausreichend mit Mehl ausgestreut. Je nach Präferenz kann man verschiedene Körner auf den Boden des Gärkörbchens streuen.

Daraufhin wird der Teigling in den Gärkorb gelegt und an einen warmen Ort gestellt, um sich dort entfalten zu können. Außerdem ist es von essentieller Bedeutung, den Teigling mit einem feuchten Tuch abzudecken.

Nachdem der Gärprozess abgeschlossen ist wird der Teigling auf ein Backblech gelegt und in den Backofen geschoben. Das Gärkörbchen ist demnach keine Brotbackform, die für den Backofen geeignet ist. Sie dient lediglich als Hilfe im Gärprozess des Teiglings.

Je nach Nutzungshäufigkeit sollten die Gärkörbchen circa alle vier bis acht Wochen bei 130 °C für circa 35 bis 45 Minuten im Backofen entkeimt werden.

Vorteile
  • Problemlose Reinigung
  • Tolle Resultate
  • Preiswert
Nachteile
  • Nur zum Gären des Brotteigs
  • Nicht Spülmaschinengeeignet

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren können Sie Brotbackformen vergleichen und bewerten

Neben den Aspekten Form und Preis, die wir weiter oben bereits ausführlich beschrieben haben, spielen auch noch andere die Kriterien eine Rolle für die Kaufentscheidung. Dabei handelt es sich konkret um…

  • Material der Brotbackform,
  • Fassungsvermögen und Abmessungen,
  • Eignung für die Spülmaschine,
  • Hitzebeständigkeit,
  • Sauerteigresistenz und
  • Deckel (ja oder nein?).

Nachstehend bieten wir Ihnen Informationen zu den eben genannten Punkten, um Ihnen die Wahl ein wenig zu erleichtern.

Material

Brotbackformen gibt es nicht nur in vielen verschiedenen Größen, sondern auch aus den unterschiedlichsten Materialien, die mit gewissen Vor- und Nachteilen verbunden sind.

Silikonformen zum Brotbacken

Formen aus Silikon sind verhältnismäßig günstig, und zumeist spülmaschinenfest. Durch ihre spezielle Oberfläche können Sie außerdem darauf verzichten, die Innenseite auszufetten, was in der Regel gemacht wird, damit der fertige Teig problemlos aus der Form gelöst werden kann.

Weniger positiv sind hingegen der störende Geruch, den viele Silikon-Backformen verströmen, und die Instabilität. Besonders bei sehr weichen Massen kann dies zum ein oder anderen Frustrationserlebnis beim „Umsetzen“ der Form von der Arbeitsfläche in den Backofen führen. Wenn Sie sich für eine Silikonform entscheiden, wählen Sie eine, die den Zusatz „lebensmittelecht“ auf der Verpackung trägt.

Beim Kauf einer Brotbackform aus Silikon solltest du unbedingt darauf achten, dass sie BPA-frei ist.

Gusseisen, Emaille und Keramik

Formen aus Gusseisen, Emaille und Keramik sind sehr robust, allerdings oft sehr schwer. So kann eine Kastenform aus Gusseisen mit Deckel schon 5-6 kg wiegen. Aufgrund ihrer Unhandlichkeit können Sie viele der letztgenannten Formen nicht im Geschirrspüler waschen, sondern müssen Sie mit der Hand reinigen. Brotbackformen aus diesen Materialien verursachen auch höhere Anschaffungskosten.

Abgesehen von ihrer Robustheit können Emaille-Backformen damit punkten, dass Sie darin auch schneiden können, ohne die Form zu zerkratzen. Sauerteige dürfen Sie darin ebenfalls backen.

Edelstahl und Weißblech

Für Brotbackformen aus Edelstahl spricht, dass Sie darin meist auch sauerteighaltiges Brot backen können. Ordentlich verarbeitete Backformen aus diesem Material werden Sie wahrscheinlich ebenfalls länger in Ihrer Küche einsetzen können, da diese bei richtiger Behandlung langlebig und widerstandsfest sind.

Auch aus Weißblech gefertigte Produkte gibt es im Handel. Sie sind in der untersten Preiskategorie angesiedelt und haben nur ein geringes Gewicht, für Sauerteigbrote sind sie jedoch nicht geeignet. Auch kratz- oder schnittfest sind sie nicht.

Ein weiterer Nachteil ist sicherlich, dass Sie damit rechnen müssen, dass Ihre Blechform unter Umständen Rost ansetzt. Dieser kann zwar meist mit diversen Mitteln entfernt werden, doch auch das wird mit der Zeit lästig. Ist die Form dünnwandig, lässt sie sich außerdem relativ leicht verbiegen.

Antihaftbeschichtungen

Viele Brotbackformen sind mit einer Antihaftbeschichtung versehen. Bei diesen sollten Sie auf jeden auf eine ordentliche Verarbeitung achten. Untersuchen Sie die Form nach dem Gebrauch und nach dem Reinigen auf Stellen, an denen sich die Schutzschicht löst.

Backformen mit beschädigten Antihaftbeschichtungen sollten Sie nicht mehr verwenden, da gesundheitsschädliche Stoffe an Ihrem Backwerk haften bleiben und so beim Verzehr in den Körper gelangen können. Ziehen Sie nach Möglichkeit Formen vor, die entweder eine abriebbeständige, oder keine Beschichtung aus PTFE oder PFOA aufweisen.

Wenn Sie sich doch für eine beschichtete Backform entscheiden, seien Sie dazu bereit, etwas mehr auszugeben, um kein Risiko einzugehen.

Volumen und Abmessungen der Brotbackform

Brotbackformen können Sie in unterschiedlichen Größen und mit unterschiedlichem Fassungsvermögen erwerben. Lassen Sie sich nicht verwirren: Die meisten Hersteller geben die Füllmenge ihrer Form zwar in Gramm oder Kilogramm an, manche aber auch in Liter. Wieder andere geben darüber überhaupt keine Auskunft.

Wie hoch der Backverlust ist, also wie viel Teig Sie in die Form füllen müssen, um am Ende ein selbst gebackenes Brot mit einem bestimmten Gewicht in den Händen zu halten, ist auch von der Brotsorte bzw. den verwendeten Zutaten abhängig.

Sehen Sie deshalb die Abmessungen und damit verbundenen Brotgewichte, die wir in dieser Tabelle angeführt haben, nur als grobe Richtlinie.

Brotbackform Abmessungen oder Füllmenge Gewicht (fertiges Brot) lt. Form-Hersteller
große Kastenform 35 x 16 x 10 cm/30 x 14 x 9 cm 1.500 g/1.000 g
mittelgroße Kastenform 21 x 10 x 9 cm 750 g
runde Brotbackform 31 dm 1000 g
ovale Brotbackform 32 (L) 750g
Toastbrotform 36 x 11 x 8 cm 750g
Baguetteblech 38,5 x 28 cm 250-300 g pro Stück (3 Stück)

Überlegen Sie sich also vor dem Kauf die Antworten auf folgende Fragen: Leben Sie in einem Single-Haushalt und wollen daher eher kleine Brote backen, oder haben Sie eine 4-köpfige Familie zu versorgen, die sich aus leidenschaftlichen Brotessern zusammensetzt?

Haben Sie genügend Stauraum, um große Formen aufzubewahren, oder ist nicht doch eine Silikon-Backform, die Sie eventuell auch zusammenrollen oder -falten können, die bessere Wahl?

Ist die Form spülmaschinenfest?

Ist es Ihnen wichtig, dass Sie die Brotbackform in die Geschirrspülmaschine geben können? Wenn Sie diese Frage bejahen, greifen Sie zu einer Form, die dies laut Herstellerangaben zulässt.

Ob Sie die Backform mit der Hand reinigen müssen oder nicht, wird auch vom verwendeten Material und von der Größe beeinflusst. Gusseisen-Formen werden Sie beispielsweise schon allein aufgrund deren Gewicht und Größe nicht in die Spülmaschine bringen.

Vorsicht ist auch bei Brotbackformen mit Antihaftbeschichtung geboten, wie wir bereits weiter oben erläutert haben.

Bis zu welcher Temperatur dürfen Sie die Brotbackform erhitzen?

Brot müssen Sie meist bei höheren Temperaturen backen als Kuchen und Torten. Greifen Sie daher auf Formen zurück, die ausdrücklich als Brotbackformen deklariert sind, oder beachten Sie die Informationen des Herstellers zur Hitzebeständigkeit des Produktes.

Wenn Sie Ihr Brot im Holzofen backen, ist es besonders wichtig, dass Sie eine Form kaufen, die Sie extrem hohen Temperaturen aussetzen können. Dafür würden wir Ihnen Gusseisenformen empfehlen. Manche Emaille-Backformen halten ebenfalls bis zu 400 °C aus. Davon sollten Sie sich aber vor dem Kauf überzeugen.

Backen Sie Ihr Brot im herkömmlichen Haushaltsofen oder in einem Minibackofen, reicht eine Backform aus, die Temperaturen von etwa 250 °C verträgt.

Hitzbeständigkeit ist einem von wichtigen Faktoren, welche bei der Auswahl entscheidende Rolle spielen sollen.

Formschönes Brotbacken mit Sauerteig

Da Sauerteig, wie der Name schon sagt, Säure enthält, dürfen Sie beim Backen von derartigen Broten nur Backformen verwenden, die sauerteig- bzw. säureresistent sind.

Manche Anbieter weisen explizit darauf hin, dass ihre Formen auch für Sauerteigbrote geeignet sind. Das allein ist jedoch keine 100%ige Garantie. Während manche antihaftbeschichteten Formen mit dem Zusatz „sauerteigfest“ angepriesen werden, kommt es immer wieder vor, dass die Beschichtung nach ein paar Mal Brotbacken dennoch durch die Säure angegriffen wird.

Andererseits gibt es durchaus hochwertige Produkte, die zwar keinen offiziellen Hinweis auf Säureresistenz enthalten, aber trotzdem geeignet sind. Heiße Kandidaten hierfür sind Brotbackformen aus Gusseisen, rostfreiem Edelstahl und Ton. Im Zweifelsfall haben Sie an solchen Formen länger eine Freude als an welchen mit Beschichtung.

Verschiedenes Brot

Brotbackformen lassen sich auch im Set kaufen. Das erhöht nicht nur ihre Flexibilität, sondern gewährt auch, dass immer ein Ersatzteil vorhanden ist. Achten Sie vor dem Kauf auf die Maße, damit die Form auch in Ihren Ofen passt. (Foto: Pixabay / Pexels.com)

Brotbackform mit Deckel, oder doch lieber „oben ohne“?

Ob für Sie eher eine Brotbackform mit oder ohne Deckel in Frage kommt, hängt auf der einen Seite davon ab, welche Brotsorte Sie backen, auf der anderen Seite davon, wie knusprig Ihr Brot sein soll.

Echte Toastbrotformen werden ausnahmslos mit Deckel angeboten, bei anderen Backformen haben Sie hingegen die Wahl.

Zu Brotbackformen mit Deckel raten wir Ihnen dann, wenn Sie sich vor allem an Brotrezepten orientieren, die eine sehr lange Backzeit bei sehr hohen Temperaturen vorsehen. Der Deckel dient hier dazu, dass Ihr Brot nicht komplett schwarz wird. Des Weiteren hat ein Deckel den Vorteil, dass die Kruste gleichmäßiger wird als beim Backen ohne Deckel.

Eine Form mit Deckel, beispielsweise ein Römertopf aus Ton, ist auch dann empfehlenswert, wenn Sie den Ofen generell gerne zum Kochen verwenden. Dann können Sie die Brotbackform im Nu zum Bräter umfunktionieren und zum Schmoren und Dampfgaren verwenden.

Sollte eine dicke, resche Kruste genau das am Brot sein, was Sie besonders lieben, genügt eine Brotbackform ohne Deckel. Prinzipiell ist ein Deckel beim Brotbacken nicht wirklich ein „Muss“.

Gärkorb, Backrahmen & Co: Alternativen zur Brotbackform

Sind Sie nach dem Lesen unseres Ratgebers immer noch kein Freund der Brotbackform, können Sie Ihr Herz vielleicht für eine der Alternativen erwärmen, die wir Ihnen nun vorstellen möchten.

Ein Gärkörbchen ist ebenfalls eine Option, die Ihnen das Formen Ihres Brotteiges erleichtern kann, vor allem dann, wenn Sie schöne, gleichmäßige Laibe backen wollen. Es handelt sich dabei um einen Korb aus Holzschliff, Peddigrohr oder Rattan, in den der Brotteig zum Ruhen und Aufgehen gelegt wird.

Vor dem Backen wird der Teig direkt vom Korb auf das Backblech gekippt. Solche Backkörbe, die in Österreich auch als „Simperl“ bezeichnet werden, gibt es in runder, ovaler und länglicher Form und in variablen Größen.

Eine weitere Möglichkeit, die Sie haben, um Ihre Brote in eine ordentliche Form zu bringen, ist die Verwendung von Backrahmen. Dabei können Sie auch hier wieder zwischen diversen Größen und Formen wählen.

Sind Ihre Küchenschränke ohnehin bereits randvoll, ist Bäckerleinen (auch Couche) eine Alternative. Das Leinentuch, in unterschiedlichen Größen- und Qualitätsvarianten erhältlich, erleichtert ebenfalls das Formen, vor allem von länglichen und Stangenbroten. Nachdem Sie Ihren Teig damit geformt haben, lassen Sie ihn einfach im Tuch ruhen. Neben seiner Formfunktion hat Bäckerleinen auch den Vorteil, dass es für Ihren Teig optimale Gärbedingungen erzeugt.

Sobald das Brot im Ofen liegt, können Sie das Tuch zur Wäsche geben. Nach dem Reinigen falten Sie es einfach zusammen und legen es in eine Schublade.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Backform

Sind Backformen aus Silikon gesundheitsschädlich?

Wenn die Herstellung ordnungsgemäß abläuft, lautet die Antwort auf diese Frage „nein“. Prinzipiell müssen sich die Produzenten an gewisse Richtlinien halten und sicherstellen, dass die Höchstmenge an Schadstoffen, die beim Erhitzen abgegeben werden, nicht überschritten wird.

Achten Sie beim Kauf einer Brotbackform aus diesem Material aber darauf, dass die Form keinen eigenartigen Geruch verströmt. Halten Sie die Temperaturen, die auf der Verpackung angegeben sind, beim Backen ein.

Vor dem ersten Gebrauch raten wir Ihnen dazu, die Form selbst zu „tempern“, also richtig einzubrennen. Dazu reinigen Sie die Silikonform mit heißem Wasser. Öffnen Sie nach Möglichkeit die Fenster und lassen Sie die Form etwa vier bis fünf Stunden im 200 °C warmen Ofen. Danach sollten Sie den Backofen noch eine Weile geöffnet lassen, damit sich eventuell gelöste Stoffe verflüchtigen können.

Kann ich mein Brot direkt im Gärkorb backen?

Nein, auf keinen Fall! Gärkörbe werden zwar auch als Backkörbe bezeichnet, sind aber nicht für den Ofen geeignet. Da sie aus Peddigrohr bzw. Rattan, Holzschliff oder Kunststoff hergestellt werden, sind sie nicht feuerfest. Sie dürfen daher nicht mitgebacken werden.

Wie reinige ich meine Brotbackform am besten?

Backformen, die von den Herstellern mit dem expliziten Hinweis auf Spülmaschineneignung, geliefert werden, können Sie normal mit anderem Geschirr in der Spülmaschine waschen. Sollten Sie auf der Verpackung Ihrer Brotbackform keine derartige Information finden, reinigen Sie die Form lieber mit der Hand.

Verwenden Sie dazu einen Schwamm, der die Oberfläche nicht aufraut und reinigen Sie die Form vorsichtig mit warmem Wasser und eventuell einer geringen Menge Spülmittel. Lassen Sie sie anschließend ordentlich trocknen, bevor Sie sie verstauen.

Seien Sie besonders vorsichtig bei der Reinigung von beschichteten Formen. Sollte sich die Beschichtung lösen, empfehlen wir Ihnen dringend, die Backform nicht mehr zu verwenden. Es könnten sonst gelöste Schadstoffe an Ihr Brot gelangen.

Brauche ich zum Brotbacken unbedingt Backpapier für die Brotbackform oder für das Backblech?

Nein, im Gegenteil. Brot wird bei sehr hohen Temperaturen gebacken – manche Rezepte nennen hier bis zu 280° C. Backpapier, das Sie im Supermarkt kaufen können, sollten Sie dieser enormen Hitze nicht aussetzen.

Sie können mittlerweile bereits viele Brotbackformen mit Antihaftbeschichtung erwerben. Backformen ohne Beschichtung können Sie ausfetten und bemehlen, und auch, wenn Sie Ihr Brot direkt auf dem Backblech backen wollen, reicht es aus, dass Sie dieses mit etwas Mehl bestäuben.

Backpapier kann außerdem der Krustenbildung abträglich sein. Lassen Sie also das Papier nach Möglichkeit weg, nicht nur dann, wenn Sie Ihr Brot besonders knusprig mögen.

Etwas anders verhält es sich bei Broten mit Sauerteig. Wenn Sie solche backen wollen, Ihre Brotbackform jedoch nicht explizit sauerteigresistent ist, können Sie alternativ eine „normale“ Form mit Backpapier auslegen. Achten Sie dann jedoch darauf, dass die Ofentemperatur nicht über 220° C liegt.

Was kann ich mir unter dem Begriff „Backverlust“ vorstellen?

„Backverlust“ bezeichnet die Differenz zwischen dem Gewicht des fertig gebackenen Brotes und dem Brotteig vor dem Backen. Sie wird in Prozent angegeben. Wie groß der Backverlust tatsächlich ist, hängt mit der Form, dem Typ, der Größe, der Backtemperatur, der Backdauer und dem Krustenanteil des Brotes zusammen.

So kann er nur 5 %, aber auch bis zu 25 % betragen. Aus 1000 g ungebackenem Teig erhält man also ein Brot, das frisch gebacken zwischen 750 g und 950 g wiegt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://backformenprofi.de/backformen-reinigen/


[2] https://www.ichliebebacken.de/back-specials/backen-mit-kids/originelle-

motive-backformen-selbstgemacht


[3] http://www.silikonbackformen.org/silikonbackformen-bedienungsanleitung.html


[4] http://www.lecker.de/backform-fetten-49940.html

Bildquelle: Pixabay.com / aureliofoxrj

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Eric

Veröffentlicht von Eric

Eric studiert Soziologie und unterstützt die Redaktion von BACKBIBEL.de. Er kocht und backt leidenschaftlich gerne und beschäftigt sich viel mit Themen rund ums Kochen.