Elektro-Standherd
Zuletzt aktualisiert: 16. Oktober 2020

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Elektro-Standherde gehören zur Grundausstattung jedes Haushaltes dazu. Sie bieten Flexibilität und Komfort in der Küche an, indem du kinderleicht und schnell Gerichte zubereiten kannst. In Kombination mit einem eingebauten, dazugehörigen Backofen ist sogar Grillen und Backen möglich. Elektro-Standherde kannst du zudem in deiner Küche jederzeit flexibel und spontan so aufstellen, wie es dir am besten passt. Die sichere und langfristig kostengünstigere Variante eines Standherdes bietet so viele Vorteile.

Es gibt jedoch weitere wichtige Kriterien für deine Kaufentscheidung. Mit unserem großen Elektro Standherd-Test 2020 wollen wir dir bei deiner Entscheidung helfen, das richtige Produkt für dich zu finden. Wir haben uns verschiedene Elektro-Standherde angeschaut und alle wichtigen Kriterien für dich aufgelistet, die für dich infrage kommen sollten. Viel Spaß beim Lesen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Elektro-Standherde sind eine anwenderfreundliche und plegeleichte Möglichkeit, um Speisen aufzuwärmen. Sie brauchen nicht eingebaut werden und passen sich daher an fast jede Küche an.
  • Es gibt Elektro-Standherde mit klassischem Massekochfeld, mit Glaskeramik- / Cerankochfeld und mit modernem Induktionshochfeld. Letzteres verursacht kaum eingebrannte Flecken und sind besonders stromsparend.
  • Elektro-Standherde verbrauchen in der Regel viel Strom. Um dem entgegenzuwirken, solltest du darauf achten, dass die Energieeffizienzklassen A bis A+++ auf dein Produkt zutrifft.

Elektro-Standherd Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allrounder Elektro-Standherd für den kleineren Geldbeutel

Der Exquisit EH 10.3 F2 ist ein Elektro-Standherd mit Masse-Kochfeld inklusive Deckel, der die 4 Kochplatten schützt, Das Produkt ist 50 cm breit, enthält 50 Liter Garraum und gehört der Energieklasse A an.

Die klassisch weiße Farbe des Elektro-Standherdes eignet sich für jeden Haushalt. Zudem enthält das Massekochfeld eine Blitzkochplatte, die für eine schnelle Zubereitung und schnelles Kochen von Gerichten sorgt. Für Sicherheit ist auch gesorgt, denn die Restwärmeanzeige zeigt dir an, welche Kochplatte zu heiß ist. So vermeidest du Verbrennungen und Verletzungen.

Der Backofen bietet durch seine 50 Liter Garraum genügend Platz für das Backen und hat sowohl Ober- als auch Unterhitze zur Verfügung. In Kombination mit den genannten Funktionen ist dieser Elektro-Standherd das perfekte Produkt für dich, wenn du geldschonend nicht auf Qualität verzichten möchtest.

Der beste Elektro-Standherd aus Ceranfeld


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (21.10.20, 05:55 Uhr), Sonstige Shops (03.10.20, 22:01 Uhr)

Der Amica SHC 11587 ist ein Elektro-Standherd aus Edelstahl und Cerankochfeld. Sie ist um 5 mm höhenverstellbar und hat ein Volumen im Backofen von 66 Liter. Außerdem verfügt der Backofen über eine Ober- und Unterhitze, einem Ventilator und einer Grillfunktion.

Das Produkt besticht durch seine Touchfree-Funktion. Das heißt, dass so Fingerabdrücke und Fettspuren an Oberflächen durch Ceran nicht mehr zu sehen sind. Des Weiteren ist die Backofentür dreifach verglast, sodass sie besonders stabil ist.

Der Amica SHC 11587 fällt auch durch den Komfortfaktor auf, denn die Steamclean-Funktion bewirkt eine schnellere Reinigung durch Wasserdampf und der Backofen lässt sich in 4 Minuten auf 150 Grad schnell erhitzen. Wenn du also Wert auf eine schnelle und unkomplizierte Bedienung sowie auf pflegeleichte Anwendung legst, ist dieses Produkt das Richtige für dich.

Der beste Elektro-Standherd mit Qualität

Der AEG 47A56VS-MN ist ein hochpreisiger Elektro-Standherd, bestehend aus einem Glaskeramik-Kochfeld und Versenkknebel. Sie gehört der Energieeffizienzklasse A an, hat ein Nettovolumen im Backofen von 73 Liter und verfügt somit über viel Platz für Gebäck und Speisen.

Auffallend sind die vielen Funktionen, die dieses Produkt hochwertig machen. So enthält sie eine Leichtreinigungstür, eine Restwärmeanzeige an allen 4 Kochfeldern, Kühlgebläse und höhenverstellbare Füße.

Zu guter Letzt findest du im Backofen mehrere Beheizungsarten. Sei es, Ober-/Unterhitze, Grillstufe, Umluftgrillen oder Pizzastufen: Wer einen Elektro-Standherd mit vielen erleichternden Funktionen bevorzugt und bereit ist etwas mehr Geld dafür in die Hand zu nehmen, dann können wir sie dir ans Herz legen.

Kauf- und Bewertungskriterien für Elektro-Standherde

Vor einem Kauf gibt es bestimmte Kriterien, die wichtig sind, wenn du dir überlegst einen Elektro-Standherd für deine Küche anzuschaffen. 

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

Die vielen Kriterien können für Verwirrung sorgen.  Um Abhilfe zu verschaffen, haben wir für dich kurz die wichtigsten Punkte genauer erklärt, die dir helfen den richtigen Elektro-Standherd passend für deine Bedürfnisse zu finden.

Energieeffizienzklasse

Bei der Auswahl deines Elektro-Standherdes ist es wichtig im Hinterkopf zu behalten, welcher Energieklasse dein Produkt angehört. Dabei sollest du darauf achten, dass in der Produktbeschreibung mindestens die Energieklasse A steht.

Die meisten Produkte entsprechen heutzutage zwar diesem Kriterium, allerdings gibt es auch noch die Energieeffizienzklassen A+ bis A+++, auf die du am besten zugreifen solltest. Außerdem verbrauchen Produkte dieser Klasse noch weniger Strom als Produkte der Energieklasse A.

So sparst du jede Menge hohe Stromkosten und die meist teure Anschaffung eines Elektro-Standherdes amortisiert sich im Laufe der Zeit. Da lohnen sich günstigere Produkte, die aber einen hohen Energieverbrauch aufweisen, nicht und sind längerfristig gesehen sogar teurer als die hochpreisigen Varianten.

In Zeiten des Umweltbewusstseins sind zudem eine hohe Energieeffizienzklasse nicht nur stromsparend, sondern umweltschonender und nachhaltiger.

Material der Kochplatten

Damit das Produkt deiner Wahl dir möglichst lange erhalten bleibt, ist die Wahl des Materials sehr wichtig. Hierbei kannst du dich meistens zwischen klassischen Massekochfelder, modernen Induktionskochfelder und Glaskeramik- bzw. Cerankochfeldern entscheiden.

Bei guter Haltung kann ein Elektro-Standherd dir 15-20 Jahre lang erhalten bleiben.

Klassische Massekochfelder gehören zu den ältesten Kochplatten und sind daher auf dem Markt nicht mehr stark gefragt. Zum einen ist sie mit einem erhöhten Energieaufwand verbunden, zum anderen ist sie komplizierter zu reinigen.

Du solltest auch bedenken, dass Massekochfelder und der Bereich um die Gussplatte sich stark und schnell erhitzen, sodass die Gefahr besteht dich leicht daran zu verbrennen.

Die Gefahr, dass die Speisen anbrennen, besteht ebenfalls. Allerdings sind sie robust und langlebig und lohnen sich aufgrund des niedrigen Anschaffungspreises für Single- und Studentenhaushalte.

Induktionskochfelder werden immer beliebter und sind in der modernen Küche nicht mehr wegzudenken.

Das Besondere daran ist, dass die Kochfelder sich nicht selbst erhitzen, da die Wärmeübertragung mittels magnetischer Ströme erfolgt.

In einer schnelllebigen Zeit sind sie ideal, da du ohne Aufheizphase deine Speisen sofort aufwärmen und zubereiten kannst. Dadurch ist die Kochzone und die Glaskeramik nicht erhitzt und du kannst dich nicht daran verbrennen. Auch das Anbrennen der Speisen wird somit vermieden.

Ein Nachteil ist jedoch der daraus resultierende hohe Anschaffungspreis und der Fakt, dass du zum Kochen mit einer Induktionsplatte ferromagnetisches Kochgeschirr benötigst. Alles in einem eignen sich Induktionskochfelder hervorragend für Familienhaushalte.

Cerankochfelder sind besonders anwenderfreundlich und günstig.

Zu guter Letzt stellen wir dir noch die Glaskeramik- bzw. Cerankochfelder vor. Diese gehören zur Standardausrüstung einer Küche und sind unverkennbar an ihre rot aufleuchtenden Kochzonen zu erkennen.

Cerankochfelder sind auch gleichzeitig Glaskeramik-Kochfelder, der Begriff ist jedoch nur der Markenname der Schott AG in Mainz. Sie sehen edel und hochwertig aus und bieten eine solide komfortable Ausstattung. Durch ihre einfache Bedienung und Reinigung der Glaskeramikoberfläche sind diese Kochfelder anwenderfreundlich.

Zudem spricht der niedrige Anschaffungspreis für sich. Jedoch bestehen auch hier längere Vorheiz- und Nachwärmephasen, wodurch die Gefahr besteht sich an den Kochfeldern zu verletzen.

Im Gegensatz zu Induktionskochfeldern fällt hier auch der höhere Stromverbrauch auf. Falls du ein Kochfeld mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis suchst, können wir die Glaskeramik- / Cerankochfelder empfehlen.

Herd- und Backofengröße

Ein weiteres Kriterium ist die Herd- und Backofengröße. Hier kommt es stark darauf an wie groß deine Küche ist und wie viele Personen in deinem Haushalt leben.

Zielgruppe Standherdgröße Backofenvolumen
Singlehaushalt 60 x 59 cm 54 Liter
Familienhaushalt 60 x 59 cm 60 bis 76 Liter

Dementsprechend sollte sich die Herd- und Backofengröße an deinem Haushalt anpassen. Gerade bei einem Standherd solltest du darauf achten, dass dieser beim Einbau in die Küche passt.

Ein kleinerer Elektro-Standherd bietet nämlich auch seine Vorteile und mittlerweile gibt es auf dem Markt auch qualitativ hochwertigere Variante.

Reinigung

Die Reinigung eines Elektro-Standherdes sollte schnell und einfach erfolgen. Schließlich bilden sich im Laufe der Zeit durch die vielen Anwendungen eingebrannte Flecken.

Wenn es bei dir schnell gehen soll, empfehlen wir dir Induktionskochfelder oder Glaskeramik- / Cerankochfelder. Bei diesen moderneren Kochfeldern bleiben nur schwer eingebrannte Flecken und auch die Reinigung ist kinderleicht. Jedoch sind diese beiden Kochfelder empfindlich, daher solltest du sie nicht mit groben Schwämmen reinigen.

Im Gegensatz dazu sind die klassischen Massekochfelder nur schwer zu säubern und daher nicht empfehlenswert, wenn dir eine schnelle Reinigung und ein sauberes Kochfeld wichtig ist.

Heizart

Die Heizart sollte beim Kauf eines Elektro-Standherdes ebenfalls eine große Rolle spielen. Hierbei unterscheidet man zwischen Heißluft, Umluft und Ober- und Unterhitze.

  • Ober- und Unterhitze: Sie eignet sich besonders zum Braten oder Backen von Speisen. An der Wand und am Boden sind Heizstäbe angebracht, die dafür sorgen, dass von oben und von unten gleichermaßen Speisen erwärmt werden. Dabei wird weniger Hitze erzeugt, was dazu führt, dass die Speisen ihre saftige Konsistenz beibehalten. Diese Funktion eignet sich besonderes bei der Zubereitung von Pizzen, Lasagne, Kuchen und Aufläufe.
  • Heißluft: Sorgt für eine gleichmäßige Erwärmung von Speisen. Hier wird mithilfe eines speziellen Ventilators heiße Luft direkt und sofort in den Innenraum des Backofens verteilt. Das Vorheizen fällt daher weg und ist dadurch besonders empfehlenswert, wenn du Gerichte schnell zubereiten musst.
  • Umluft: Wenn du energiesparend backen und braten möchtest, können wir dir die Umluftfunktion nahe legen. Wie bei Heißluft strömt erhitzte Luft durch ein Ventilator im Ofen, sodass du die Temperatur um 20 bis 30 Grad niedriger als bei Ober- und Unterhitze einstellen musst. Somit hast du eine kürzere Backzeit und arbeitest daher stromsparender. Wenn du mehrere Speisen gleichzeitig zubereiten möchtest, weil beispielsweise ein großes Familienfest ansteht oder du Besuch hast, ist Umluft ideal für dich.

Zusammenfassen solltest du also darauf achten, dass dein Elektro-Standherd deiner Wahl alle 3 Funktionen enthält.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Elektro-Standherd kaufst

Der Kauf eines Ratschenschlüssels muss wohlüberlegt sein. Schließlich wirst du lange und häufig im Alltag dieses Werkzeug benutzen. 

Im Folgenden wollten wir dir einen kleinen Überblick über die häufigsten Fragen stellen, die vor einem Kauf auftauchen können. Um dir bei der richtigen Entscheidung zu helfen, haben wir diese für euch beantwortet.

Elektro Standherd

Ein Elektro-Standherd gehört mittlerweile zur Grundausstattung jeden Haushaltes. Durch ihre einfache Anwendung sind sie im Alltag eine große Stütze. (Bildquelle: Omar Rodriguez / unsplash)

Was ist das Besondere an einem Elektro-Standherd und welche Vorteile bietet er?

Im Gegensatz zu Einbau- und Gasherde bietet ein Elektro-Standherd einige Vorteile. Das Besondere daran ist, dass Standherde frei stehend sind und nicht in die Küchenzeile eingebaut werden. Somit kannst du sie flexibel positionieren und der Anschluss und das Aufstellen sind wesentlich einfacher.

Hier siehst du, dass die Nachteile bei Gasherden überwiegen:

Vorteile
  • Heizen schnell auf und kühlen schnell ab
  • Besonders günstig
  • Stufenlose Hitzeregulierung

Nachteile
  • Höhere Temperaturen in der Küche
  • Offene Flammen ist hohes Sicherheitsrisiko
  • Komplizierter in der Reinigung und Pflege
  • Topfgriffe heizen sich schnell auf
  • Speisen lassen sich schwierig warmhalten

Elektroherde sind dagegen in vielen Punkten fortschrittlicher:

Vorteile
  • Günstig in der Anschaffung
  • In jeder Wohnung nutzbar
  • Einfach zu reinigen
  • Speisen lassen sich leicht warmhalten
  • Ökostrom ist möglich

Nachteile
  • Aufgrund des Stromes hohe laufende Kosten
  • Heiße Platten ist ein Sicherheitsrisiko
  • Töpfe können nicht stehen bleiben

Elektroherde brauchen nur einen Stromanschluss und sind von der Bedienung nicht so aufwändig wie Gasherde. Darüber hinaus sind Elektroherde um einiges pflegeleichter und erzeugen – im Gegensatz zu den Flammen bei Gasherden – in der Küche keine hohen Temperaturen.

Was kostet ein Elektro-Standherd?

Auf dem Markt haben Elektro-Standherde eine große Preisdifferenz. Elektro-Standherde jeglicher Ausführung unterscheiden sich dabei von der Größe und vom Material der Kochplatten, die den Preis auch ausmachen.

Verallgemeinernd gesagt gilt: Je moderner die Kochplatten, desto teurer ist das Produkt.

Typ Elektro-Standherd Preisspanne
Klassischer Massekochfeld Ab 200 €
Glaskeramik- / Cerankochfeld Ab 300 €
Induktionskochfeld Ab 600 €

Wie du sehen kannst, sind die Preisspannen enorm.

Wo kann ich Elektro-Standherde kaufen?

Elektro-Standherde gibt es im Fachhandel, in Kaufhäusern, als auch in vielen Online-Shops zu finden.
Über diese Online-Shops werden nach unserer Recherche die meisten Elektro-Standherde verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • ao.de
  • quelle.de
  • otto.de
  • mediamarkt.de
  • hornbach.de
  • saturn.de

Für eine individuelle Beratung solltest du jedoch persönlich zu einem Fachgeschäft fahren.

Wie schließe ich ein Elektro-Standherd an?

Einen Elektro-Standherd kannst du nicht nur anschließen lassen, sondern selber anschließen. Da dies mit vielen Schritten verbunden ist und du auf viele Details achten musst, haben wir dir die wichtigsten Schritte aufgezählt.

  1. Schalte die Herdsicherung im Sicherungskasten aus.
  2. Die Sicherungen klebst du sicherheitshalber mit Isolierband ab. So gehst du sicher, dass niemand anderes sie wieder einschalten kann.
  3. Stelle das Spannungsfeld fest, um eventuelle Unfälle beim Einrichten zu vermeiden.
  4. Erde und schließe dann kurz. So vermeidest du im schlimmsten Fall elektrische Schläge.
  5. Jetzt kannst du dein Elektro-Standherd anschließen.

Befolgst du diese genau, kann beim Anschließen nichts schief gehen.

Wie viel Strom verbraucht ein Elektro-Standherd?

Wie oben erwähnt verbrauchen moderne Elektro-Standherde mit Induktionskochfelder nur wenig Strom. Achte darauf, dass dein Produkt der Wahl mindestens mit einer Energieeffizienzklasse von mindestens A, am besten A+++, versehen ist.

Ein Elektro-Standherd mit Induktionskochfeld verbraucht in einer halben Stunde etwa 1 Kilowattstunde Strom. Das ergibt  12 Cent pro Kilowattstunde je halbe Stunde.

Wenn wir davon ausgehen, dass du jeden Tag 30 Minuten lang mit dem Elektro-Standherd kochst, sind das pro Jahr ungefähr 45 €, die auf dich zukommen könnten.

Im Gegensatz dazu kostet dich ein klassisches Massekochfeld im Jahr ungefähr 70 €.

Wann wurde der Elektro-Standherd erfunden?

George B. Simpson erfand den Elektroherd in den 1850er Jahren. Damals integrierte er in die Platte eines Kohleherdes einen Draht, der mit elektrischem Strom erwärmt wurde.

Die Idee ging auf und er erhielt ein US-Patent für sein Produkt. Da die meisten Haushalte damals aber nicht über eigenen Strom verfügten, sondern Gasherde verbreitet waren und die ersten Elektroherde zudem sehr hohe Anschaffungspreise hatten, verkauften sich diese Exemplare anfangs kaum.

Erst ab den 1920er Jahren erlebte der Elektroherd in den USA und in Europa ein Verkaufsboom, wobei sie bis in die 1950er Jahre noch Luxusgüter waren. Heute gibt es verschiedene Arten.

Elektro Standherd

Elektro-Standherde gibt es in verschiedenen Variationen und sind auf die einzelne Zielgruppe zugeschnitten. (Bildquelle: Becca Tapert / unsplash)

In einigen europäischen Ländern gehört der Elektroherd immer noch nicht zum Standard und konnte sich bis heute noch nicht durchsetzen. Grund ist der hohe Anschlusswert von 10 Kilowatt, der die komplette Elektrik vieler Haushalte lahmlegen würde.

Fazit

Zusammenfassend lohnt es sich, genauer beim Kauf auf die wichtigsten Kriterien von Elektro-Standherden zu achten. Schließlich unterscheiden sich die einzelnen Variationen zum Teil sehr. Je nachdem, ob du in einem Singlehaushalt oder in einem Familienhaushalt wohnst ist ein genauer Blick besonders wichtig.

Für Singlehaushalte empfehlen wir eine kleine Variation mit geringen Backofenvolumen. Für Familienhaushalte solltest du tiefer ins Portemonnaie greifen, da sich größere Elektro-Standherde mit Induktionskochfelder lohnen. Im Großen und Ganzen lohnt sich die Anschaffung dieses Produktes, da sie eine große Stütze in der alltäglichen Zubereitung von Gerichten in der Küche ist.

Bildquelle: Yastremska / 123rf

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Jürgen ist ein begnadeter Hobby-Bäcker und verbringt nahezu jede freie Minute seiner Freizeit in der Küche. Beruflich arbeitet er als Ernährungsberater und Ernährungscoach und kennt sich daher auch bestens mit Lebensmitteln aus.