Willkommen bei unserem großen Getreidemühle Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Getreidemühlen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen pzusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Getreidemühle zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Getreidemühle kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Getreidemühlen ermöglichen es dir Getreide frisch zu mahlen, sodass alle wertvollen Inhaltsstoffe im Mehl enthalten bleiben.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Getreidemühlen mit einem Elektromotor als Antrieb und Getreidemühlen, die von Hand betrieben werden. Getreideflocker quetschen Körner nur zu Getreideflocken. Kombimühlen integrieren beide Arten in einem Gerät.
  • Elektrische Getreidemühlen eignen sich für jene, welche viel und öfters Getreide Mahlen. Handmühlen sind ideal für Leute, die nur ab und zu kleinere Mengen an frischem Mehl benötigen.

Getreidemühle Test: Das Ranking

Platz 1: KoMo – Getreidemühle Fidibus Medium

Die Getreidemühle von KoMo überzeugt durch ihre Funktionalität und ihre Leistungsstärke.

Die KoMo „Fidibus Medium“ ist eine elektrische Getreidemühle mit Keramik-Korund-Mahlwerk und einem leistungsstarken 360-Watt-Motor.

Platz 2: Zassenhaus – Kornmühle – Handgetreidemühle

Die „Kornmühle“ von Zassenhaus besticht durch ihre schöne Optik und durch das hochwertige Stahlmahlwerk.

Die Zassenhaus „Kornmühle“ ist eine Handgetreidemühle mit Stahlmahlwerk und einem Gehäuse aus Buchenholz. Für kleinere Mengen an Mehl und geschrotetem Getreide ist die Mühle ausreichend.

Platz 3: Karcher – UM 620 – Universalmühle

Die Karcher „UM 620“ ist eine kleine, kompakte Universalmühle mit Edelstahlmessern und besticht durch das gute Preis-Leistungsverhältnis.

Bei der Karcher Universalmühle „UM620“ handelt es sich um eine Universalmühle aus Edelstahl mit der Kaffeebohnen, Ölsaaten und auch Getreidesorten gemahlen werden können. Auf Grund der eher kleinen Füllmenge eignet sich diese Mühle nur bedingt für „Vielmahler“. In diesem Falle raten wir eher zu einer elektrischen Getreidemühle mit einer größeren Trichterfüllmenge.

Platz 4: Hawos Kornmühlen – Oktagon 2 – Getreidemühle

Die „Oktagon 2“ der Firma Hawos besticht durch ihre Leistungsstärke, die Formschönheit und das leise Mahlwerk. Mit 600 Watt ist sie eines der stärkeren Modelle und auch für „harte Nüsse“ wie Mais und Reis geeignet.

Die Hawos „Oktagon 2“ ist eine elektrische Getreidemühle. Sie hat ein Keramik-Korund-Mahlwerk, ein Gehäuse aus Buchenholz und einen leistungsstarken Motor.

Platz 5: KoMo – FlicFloc Handflocker

Der KoMo „FlicFloc“ Handgetreideflocker ist von robuster Bauart und flockt mit 100 g pro Minute vergleichsweise einfach und viel.

Der KoMo „Flic Floc“ ist eine kleine, von Hand betriebene Flockenquetsche mit Edelstahlwalzen und einem Gehäuse aus Buchenholz. Für die frischen Haferflocken am Morgen völlig ausreichend.

Platz 6: KoMo – Fidibus 21 – Getreidemühle

Die elektrische Getreidemühle „Fidibus 21“ sticht durch ihre verhältnismäßig gute Leistung hervor.

Die Komo „Fidibus 21“ ist eine elektrische Getreidemühle mit einem Keramik-Korund-Mahlwerk und einem Gehäuse aus Buchenholz. Sie zählt wegen ihrer Leistung und ihrer Größe zu den Einsteigermodellen.

Platz 7: Kornkraft – Farina – Handgetreidemühle

Die „Farina“ von Kornkraft ist wegen ihrer Bauweise und ihrer Leichtgängigkeit sehr gut auch für Kinder geeignet.

Die Kornkraft „Farina“ ist eine kleine Handgetreidemühle mit einem Mahlwerk aus Naxos-Basalt. Das Gehäuse besteht aus Lärchen-Vollholz. Weil die Mühle klein ist und das Mahlwerk schön zu sehen ist, wird die Mühle gern von pädagogischen Einrichtungen gekauft.

Platz 8: KoMo – Handgetreidemühle mit Tischbefestigung

Die „Handmühle“ von KoMo ist eine innovative Handmühle, da sie im Gegensatz mit herkömmlichen Handmühlen mit Keramik-Korund-Mahlwerk ausgestattet ist und daher auch Mais und Kichererbsen vermahlen kann.

Die „Handmühle“ von KoMo hat im Gegensatz zu herkömmlichen Mühlen kein Mahlwerk aus Naxos-Basalt, sondern ein Mahlwerk aus Keramik-Korund. Dieses Mahlwerk ist viel härter.

Platz 9: Kornkraft – Getreidemühle Mia Mola – Handmühle

Die „Mia Mola“ Kornmühle wird von Hand betrieben und ist sehr leichtgängig. Auf Grund der großen Mahlsteine eignet sie sich besonders für jene, die sehr feines Mehl möchten.

Die „Mia Mola“ von Kornkraft wird mit einer stabilen und langen Kurbel aus Edelstahl angetrieben und hat besonders große Mahlsteine.

Platz 10: Hawos Kornmühlen – Mühle 1 – Getreidemühle

Die „Mühle 1“ der Firma Hawos ist eine der leisesten Mühlen auf dem Markt. Dies wird durch das elastisch gelagerte Mahlwerk erreicht.

Die Hawos „Mühle 1“ ist eine elektrische Getreidemühle. Mit einem Keramik-Korund-Mahlwerk und einem massiven Gehäuse aus Buchenvollholz.

Platz 11: KoMo – Getreidemühle Duett 100 – Kombimühle

Die Kombimühle „Duett 100“ von KoMo ist eine preisgünstige Alternative zu zwei Einzelgeräten.

Die Kombimühle „Duett 100“ von KoMo besteht aus der vielfach bewährten Getreidemühle „Fidibus Classic“ und der elektrischen Flockenquetsche „Flocman“. Die Vorteile dieser zwei bewährten Maschinen kannst du in einem einzigen Gerät genießen.

Platz 12: KoMo – Getreidemühle Fidibus Medium & FlicFloc – Kombimühle

Die Kombimühle von KoMo besticht durch ihre Funktionalität und ihre Leistungsstärke.

Die KoMo „Fidibus Medium & FlicFloc“ ist eine Kombimühle mit einer elektrischen Getreidemühle (Fidibus Medium) und einem handbetriebenen Flocker (FlicFloc) in einem einzigen Gerät. Wer sowohl Mehl als auch Getreideflocken möchte, für den ist dieses Gerät richtig.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Getreidemühle kaufst

Warum brauche ich eine Getreidemühle?

Wer auf eine gesunde Ernährung und auf Vollwertküche Wert legt, der sollte sich eine Getreidemühle zulegen und sein Mehl selbst mahlen. Auch für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit bietet eine Getreidemühle die Sicherheit kein Mehl mit Verunreingungen zu erhalten.

Getreide besitzt viele verschieden Vitaminen und Nährstoffen, welche sich sehr schnell zersetzen. Eine sofortige Weiterverarbeitung hilft dabei, möglichst viele dieser Nährstoffe zu erhalten.

In den umschließenden Randschichten der Frucht- und Samenschale sind viele wertvolle Mineralstoffe und B-Vitamine enthalten. Auch verdauungsfördernde Ballaststoffe gibt es hier reichlich. Den Mehlkörper umgibt die an B-Vitaminen und hochwertigen Eiweißen reiche Aleuronschicht.

Der Keimling enthält sehr viele essentielle Aminosäuren sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Auch Vitamin E und die Mineralstoffe Kalium, Eisen, Phosphor, Fluor, Magnesium und Kupfer sind hier reichlich zu finden.

Bei den weißen handelsüblichen Mehlen werden Keimling, Aleuron- und Randschichten entfernt, und damit gehen auch die wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit können bei selbstgemahlenem Mehl sicher sein, dass keine allergieauslösenden Getreidesorten verwendet werden und keine krankmachenden Verunreinigungen im Mehl landen.

Auch der Geschmack spricht für das Selbermahlen. Wer schon einmal in ein Brot gebissen hat, das mit selbstgemahlenem Mehl hergestellt wurde, der weiß wovon wir sprechen.

Welche Alternativen zu einer Getreidemühle gibt es?

Hochwertige Küchenmaschinen können mit einem Mahlaufsatz erweitert werden. Dies stellt eine vergleichsweise preiswerte Alternative zu einer eigenen Getreidemühle dar.

Die Aufsätze haben zumeist ein Kegelmahlwerk aus Stahl, können aber auch ein Mahlwerk aus Stein (z.B. Aus Naxosbasalt) haben. Einfach und bequem können so die verschiedensten Getreidesorten direkt in die Schüssel gemahlen werden. Je nach Anbieter kann das Mahlwerk stufenlos zwischen fein und grob eingestellt werden.

Welche unterschiedlichen Mahlwerke für Getreidemühlen gibt es und was sind die Vor- und Nachteile?

Getreidemühlen können entweder mit Mahlwerken aus Stein oder mit Mahlwerken aus Edelstahl ausgestattet sein. Trockene Getreide können mit beiden Arten gemahlen werden, Ölsaaten sollten nur in Mühlen mit Edelstahlmahlwerken gemahlen werden.

Mahlwerke aus Stahl

Die meisten preisgünstigeren Mühlen besitzen ein Mahlwerk aus Edelstahl. Im Gegensatz zu Steinmahlwerken kannst du mit stählernen Mühlen neben allen Getreidearten auch Ölsaaten und Gewürze mahlen. Die Mahlwerke aus Stahl verschmieren nicht und können durch das Mahlen von trockenem Getreide sehr leicht wieder gereinigt werden.

Der Nachteil von Mahlsteinen aus Edelstahl liegt in der mittleren Haltbarkeit. Mit der Zeit verlieren Stahlmahlwerke an Schärfe; sie können jedoch sehr einfach ausgetauscht werden.

Mühlen mit Edelstahlmühlwerken mahlen nur mittelfeine bis grobe Mehle. Für feines Kuchenmehl sind diese Mühlen daher nur bedingt geeignet.

Steinmahlwerk aus Keramik-Korund

Mischt man Ton und Korund und brennt es bei sehr hohen Temperaturen, so erhält man Keramik-Korund. Aus diesem Material bestehen die meisten modernen Getreidemühlen. Keramik-Korund Mahlwerke haben den Vorteil, dass sie einerseits sehr langlebig sind und andererseits sehr billig in der Herstellung.

Zudem können bei entsprechender Leistung des Elektromotors auch sehr harte Getreidesorten wie Kichererbsen, Reis und Mais gemahlen werden. Auch ein sehr feiner Mahlgrad ist mit einem Keramik-Korund-Mahlwerk noch möglich. Wie bei anderen Steinmahlwerken können Ölsaaten damit allerdings nicht gemahlen werden.

Korund ist nach dem Diamant eines der härtesten Steine, die es gibt. Während die Härte von Diamant 10 Mohs (= Maßeinheit für die Härte eines Steines), ist Korund 9 Mohs hart. Falls du noch nie von Korund gehört hast, hast du es sicher schon mal in Händen gehalten: Korund findet man nämlich auch auf Schleifpapieren.

Trotz dieser großen Härte nutzen sich Keramik-Korund-Steine ab, weshalb die Mahlsteine alle 5 bis 10 Jahre einem „Fein-Tuning“ unterzogen werden und nachjustiert werden müssen. Vergisst man dies, dann mahlen sie auf Grund dieser minimalen Abnützungen nicht mehr so extrem fein.

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Steinmahlwerk aus Naturstein

Nur wenige Anbieter verkaufen Getreidemühlen mit Natursteinen. Besonders für naturbewusste Menschen empfiehlt es sich jedoch, eine Getreidemühle mit einem Mahlstein aus Granit zu kaufen.

Im Gegensatz zu Keramik-Korund-Mahlsteinen brauchen Granitsteine kein Bindemittel und sind daher natürlicher. Granit hat jedoch lediglich einen Härtegrad von 6 Mohs. Ansonsten sind die Vor- und Nachteile von Mühlsteinen aus Naturstein ident mit jenen der Keramik-Korund-Mahlsteine.

Welche Getreide kann ich mit einer Getreidemühle mahlen?

Welche Getreidesorten du in deiner Getreidemühle zu Hause mahlen kannst, hängt prinzipiell von der Leistung und vom Mahlwerk ab. Stahlmahlwerke eignen sich auch zum Mahlen von Ölsaaten, bei Mühlen mit steinernen Mühlsteinen ist das nicht möglich.

Je nach Härte der Getreidekörner braucht es einen entsprechend starken Motor. Getreidemühlen mit einem Motor ab 250 Watt werden gerne auch als Einsteigermühlen bezeichnet, sind aber genauso leistungsfähig und hochwertig wie stärkere Mühlen.

Sie sind nur etwas langsamer und können bei ganz feiner Einstellung beim Einschalten nicht gleich anlaufen, weil Mahlrückstände in der Mahlkammer die Mühle blockieren. Die Lösung des Problems ist die Feinheitseinstellung schrittweise von der gröbsten zur feinsten Stufe zu verändern. Mais kann man mit diesen Mühlen aber nicht mahlen, auch wenn dies Hersteller mitunter angeben.

Körnermühlen mit einer Leistung ab 360 Watt sind Standard. Hier gibt es keine Probleme beim Einschalten und Anlaufen. Auch Mais lässt sich hier gut mahlen. Stärkere Versionen dieser Küchenmaschinen ab 600 Watt sind aber bei Mais zu empfehlen.

Ab einer Leistung von 550 Watt beginnt die Königsklasse der Getreidemühlen. Stärke, Tempo und Ausdauer sind optimal für Menschen, die sehr oft zu Hause mahlen. Alle Getreidemühlen über 900 Watt sind schon zu groß für das eigene Heim. Für Hotels und Großküchen sind diese leistungsstarken Mühlen aber ideal.

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Von der Motorleistung hängt auch die Menge des Mehles ab, das du pro Minute mahlen kannst. Als Faustregel gilt: „Eine Maschine mit 300 Watt schafft ungefähr 100 g Mehl in einer Minute. Mit einer 600-Watt-Maschine kannst du daher doppelt so viel Mehl in derselben Zeit mahlen.“ Für einen normalen Haushalt reichen 100 g Mehl pro Minute vollkommen aus.

Motorleistung Beschreibung
250-360 Watt Einsteigermodell
360-550 Watt Standardmodelle, nicht für Mais geeignet
Ab 550 Watt „Königsklasse“ auch für Mais geeignet
Ab 900 Watt Industriemühlen für Hotels und Großküchen

Welches Gehäuse sollte die Getreidemühle haben?

Die Wahl des Gehäuses ist für die meisten eine Geschmacksfrage, für viele jedoch nicht. Viele Menschen ziehen Holzgehäuse einem Plasikgehäuse vor.

Die meisten Getreidemühlen haben ein Gehäuse aus Holz, wobei hier vor allem Buche und Linde zum Bau verwendet werden. Es gibt auch Getreidemühlen mit einem Gehäuse aus Plastik in Holzoptik.

Der Nachteil von Plastikgehäusen liegt in der elektrostatischen Aufladung des Gehäuseblockes und damit auch des Mehls. Elektrostatisch aufgeladene Mehlkörner mit gleichem Vorzeichen „mögen“ sich nicht und stoßen sich ab und zerstäuben dann beim Auslaufen.

Was kostet eine Getreidemühle?

Die Preise für Getreidemühlen variieren je nach Ausführung sehr stark. Je nachdem ob es sich um eine handbetrieben Körnermühle, eine elektrische Mühle oder um einen Getreidemühlenaufsatz für hochwertige Küchenmaschinen handelt, unterscheidet sich der Preis.

Einfache Mohn- und Getreidemühlen mit Handbetrieb zum Mahlen von Getreide und ölhaltigem Mahlgut wie Mohn, Leinsamen, Sesam oder ähnlichem, sind bereits ab 29 Euro erhältlich. Exklusive Mehlmühlen mit Innenkammern aus Holz, Edelstahlgewinden und Naturstein können schon bis zu 1800 Euro kosten.

Getreidemühlenaufsätze für Küchenmaschinen kosten zwischen 20 und 300 Euro je nach Ausführung und Hersteller. Handbetriebene Getreidemühlen kannst du ab 22 Euro erwerben.

Teurere Handmühlen können auch über 200 Euro kosten. Reine Kornmühlen mit Elektroantrieb sind ab 150 Euro im Handel erhältlich, können aber auch bis zu 500 Euro kosten. Der Preis von Kombimühlen liegt zwischen 180 und 700 Euro.

Handbetriebene Getreideflocker kosten jedoch auch schon zwischen 90 und 180 Euro. Elektrische Flockenquetschen sind erst ab 300 Euro erhältlich. Es lohnt sich also, den Kauf eines Kombigerätes zu überlegen.

Typ Preis
Getreidemühlenaufsatz für Küchenmaschinen 20-300 Euro
Handgetreidemühlen 22-200 Euro
Kornmühlen 150-500 Euro
Kombimühlen 180-700 Euro
Getreideflocker (Handbetrieben) 90-180 Euro
Getreideflocker (elektrisch) ab 300 Euro

Wie reinige ich eine Getreidemühle?

Eine Getreidemühle, die regelmäßig benutzt wird, reinigt sich von allein. Wenn zwischendurch grob gemahlen wird, putzt sich das Mahlwerk selbst durch. Ein Staubsauger und ein Pinsel reichen in der Regel zum Reinigen.

Steht die Mühle mal länger, weil du beispielsweise in den Urlaub fährst, dann solltest du deine Getreidemühle von Mehlresten säubern. Dazu schaltest du die Mühle einfach in Grobeinstellung ein und saugst mit dem Staubsauger über den Auslauf die Mühle aus.

Bei den meisten Haushaltsmühlen kannst du auch den oberen Teil abschrauben und den Innenteil mit einem Pinsel und dem Staubsauger leicht säubern. Um einen Mottenbefall vorzubeugen, kannst du einen Teebeutel in den Auslauf stecken.

Wo kann ich eine Getreidemühle kaufen?

Kornmühlen kannst du im gut sortierten Fachhandel kaufen oder im Internet. Viele Mühlenhersteller haben Online-Shops, bei denen die Mühlen direkt bestellt werden können. Doch auch die großen Versandhäuser verkaufen Kornmühlen.

Unter anderem kannst du Getreidemühlen bei folgenden Händlern kaufen:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • ottoversand.at

Entscheidung: Welche Arten von Getreidemühlen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Immer mehr Menschen mahlen ihr Mehl frisch, um alle Inhaltsstoffe des Getreides zu nutzen. Körner der verschiedenen Getreidesorten v zu Mehl oder zu Flocken für Müslis verarbeiten. Deshalb gibt es sowohl Mühlen und Flocker als auch Kombigeräte, die beides können. Je nachdem, ob die Mühlen mit Muskelkraft oder mit einem Elektromotor betrieben werden, kannst du verschiedene Modelle kaufen.

Grundsätzlich gibt es vier verschieden Typen von Getreidemühlen:

  • Getreidemühlen
    • elektrisch betriebene Getreidemühlen
    • handbetriebene Getreidemühlen
  • Flocker
  • Kombimaschinen

Im Folgenden zeigen wir dir alle Arten von Getreidemühlen genauer und gehen auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Mühlen näher ein.

getreidemühle

Besonders für naturbewusste Menschen empfiehlt es sich jedoch, eine Getreidemühle mit einem Mahlstein aus Granit zu kaufen.

Wie funktioniert eine Handgetreidemühle und was sind die Vor- und Nachteile?

Eine Handgetreidemühle wird mit einer Kurbel oder einem Tretrad angetrieben. Diese Mühlen sind nur für Personen geeignet, die sporadisch, wenig Mehl mahlen. Diese Getreidemühlen sind in der Regel billiger als die mit einem Elektromotor als Antrieb.

Wer nur wenig Schrot für den Frischkornbrei zum Frühstück braucht, für den ist eine Handgetreidemühle ausreichend. Bei händisch betriebenen Schrotmühlen wird das Mahlwerk mittels einer Kurbel oder einem Tretrad angetrieben. Unabhängig von einer Stromquelle kannst du mit den kleinen, kompakten und leichten handbetriebenen Getreidemühlen dein frisches Mehl mahlen, selbst auf Reisen.

Für die Herstellung von größeren Mengen Mehl sind Mühlen mit Handandtrieb wegen ihrer geringen Leistung nicht zu empfehlen. Mit diesen Mühlen kannst du je nach Kraft und Ausdauer bis zu 50 g/min Mehl mahlen.

Backst du regelmäßig, dann brauchst du eine ordentliche Kondition. Es gibt auch größere Modelle, aber hier verschwindet der Preisvorteil rasch. Größere Handgetreidemühlen kosten beinahe so viel wie ihre elektrischen Kollegen.

Vorteile
  • Leicht, klein und kompakt
  • Unabhängig von einer Stromquelle
  • Lange Lebensdauer
Nachteile
  • Nur für kleine Mengen geeignet
  • Nur bedingte Feinheitseinstellung möglich

Wie funktioniert eine elektrische Getreidemühle und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Elektrische Getreidemühlen werden von einem Elektromotor angetrieben. Damit hast du in kürzester Zeit das Mehl für deinen Geburtstagskuchen gemahlen. Diese Mühlen haben ihren Preis, sind aber beinahe „unkaputtbar“.

Bei elektrischen Kornmühlen werden die Mahlsteine von einem Elektromotor angetrieben. Beim Kauf einer elektrischen Getreidemühle solltest du auf einen starken, aber leisen Motor achten. Mit einem leistungsstarken Motor können auch härtere Getreidesorten wie Reis, Mais und Kichererbsen gemahlen werden.

Ob ein Industrie- oder ein Universalmotor verbaut ist, spielt hingegen eine untergeordnete Rolle. Höchstens bei der Lautstärke kommt dies zum Tragen. Industriemotoren sind etwas leiser. Flüstermotoren sind mit 40 Dezibel flüsterleise. Mit 70 bis 75 Dezibel Lautstärke ziehen Getreidemühlen hier mit Verkehrslärm gleichauf.

Mit einer Elektrischen sparst du auch enorm Zeit ein. Denn die Menge gemahlenes Mehl pro Minute erhöht sich um das Zehnfache im Vergleich zu einer Handgetreidemühle. Während du mit einer Handmühle nur 10-20 g pro Minute mahlen kannst, schaffst du mit einer elektrischen bis zu 200 g pro Minute.

Vorteile
  • Größere Menge
  • Zeitsparend
Nachteile
  • Teurer
  • Eigener Platz in der Küche notwendig

Wie funktioniert eine Flockenquetsche und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Ein Flocker quetscht die Getreidekörner (außer Mais) platt zu frischen, leckeren und gesunden Getreideflocken. Dabei kann der Flocker entweder mit Muskelkraft über eine Kurbel angetrieben werden oder mit einem Elektromotor ausgestattet sein. Der Vorteil von frischen Flocken ist, dass noch alle gesunden Inhaltsstoffe vorhanden sind.

Die Getreidekörner werden in einem Flocker zwischen zwei Stahlwalzen plattgedrückt. Edelstahlwalzen haben den Vorteil, dass sie keinen Abrieb erzeugen und zudem unempfindlich gegen Fettsäuren sind. Auch ölhaltige Samen, wie Leinsamen, Mohn, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Bockshornkleesamen können mit einer Flockenpresse gequetscht werden.

Frisch gequetschte Flocken haben den Vorteil, dass sie noch alle Vitamine, Mineralien und hochwertige pflanzliche Fettsäuren enthalten. Durch das Quetschen wird die schützende Hülle des Getreides zerstört.

Die Folge ist, dass die wertvollen Inhaltsstoffe mit Sauerstoff in Berührung kommen und oxidieren. Aus diesem Grund müssen die Flocken im Supermarkt pasteurisiert werden, damit sie nicht ranzig werden. Das Pasteurisieren entfällt bei frisch gequetschten Flocken natürlich gänzlich.

Vorteile
  • Unkomplizierte Reinigung (Stahlwalzen)
  • Auch Verarbeitung von Ölsamen und Gewürzen möglich Kein Abrieb bei Edelstahlwalzen
Nachteile
  • Keine Maisflocken möglich

Wie funktioniert eine Kombimühle und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Wer sowohl Getreide zu Mehl mahlen möchte als auch auf frische Haferflocken für sein gesundes Frühstück nicht verzichten möchte, der kann sich eine Kombimaschine zulegen. Kombimühlen haben sowohl einen Mühlstein als auch Edelstahlwalzen um Hafer, Weizen, Roggen und andere Getreidesorten zu Frühstücksflocken zu verarbeiten.

Bei einer Kombimühle sind Mahlwerk und Flockenpresse in einer Maschine integriert. Es können gleichzeitig oder nacheinander Flockenquetsche und Mühle verwendet werden. Auch bei Kombimühlen gibt es bei den Mahlwerken verschiedene Ausführungen.

Kombigeräte haben den Vorteil, dass sie im Vergleich zu den beiden separaten Maschinen Flocker und Mühle, weniger Platz einnehmen. Es braucht jedoch einen fixen Standplatz in der Küche oder im Esszimmer. Denn wer will schon frühmorgens nach dem Aufstehen die Maschine aus dem Schrank hervorräumen und dann wieder wegräumen?

Kombigeräte werden mit einem elektrischen Industriemotor angeboten und haben deshalb auch ihren Preis. Im Vergleich zu zwei Einzelgeräten kostet das Kombigerät aber weniger.

Vorteile
  • Frühstücksflocken und frisches Mehl mit einer Maschine
  • Geringerer Preis als zwei Einzelgeräte
Nachteile
  • Genügend Platz notwendig
  • Nur elektrischer Antrieb bei der Mühle

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Getreidemühlen vergleichen und bewerten

In diesem Abschnitt zeigen wir dir, anhand welcher Faktoren du Getreidemühlen für Zuhause vergleichen und bewerten kannst. Dies hilft dir dabei zu entscheiden, welches Gerät das richtige für dich und deine Bedürfnisse ist.

Es handelt sich dabei um folgende Kriterien:

  • Antriebsart
  • Größe der Getreidemühle
  • Artikelgewicht
  • Motorleistung
  • Mahlwerk
  • Mahlleistung
  • Gehäusematerial
  • Trichterfüllmenge
  • Lautstärke
  • Reinigung

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Antriebsart

Auf die einzelnen Arten der Getreidemühlen sind wir bereits weiter oben eingegangen. Wir möchten dich jedoch noch einmal auf die geplante Nutzung hinweisen. Je nachdem wie oft du die Mühle brauchst und nutzt, solltest du auch nach der richtigen Getreidemühle umschauen.

Wenn du die Mühle oder den Flocker nur dazu benötigst, für das Frühstück das Getreide für den Frischkornbrei zu schroten oder für das Müsli zu flocken, dann reicht eine handbetriebene Mühle aus.

50 g Getreide sind hier schnell mit der Hand gemahlen und zudem bringt dich die „sportliche Betätigung“ am Morgen auf Touren. Backst du aber regelmäßig Brot und musst dafür 500 g und mehr Mehl, mehrmals pro Woche mahlen, dann wird es schnell mühselig. Eine elektrische Getreidemühle ist dann die richtige Wahl.

Willst du neben Mehl auch noch frische Haferflocken für dein Früstücksmüsli herstellen, dann empfiehlt es sich eine Kombimaschine zuzulegen. Hier sind Getreidemühle und Flockenquetsche in einem Gerät integriert. Verglichen mit zwei Geräten kostet das Kombigerät weniger und braucht weniger Platz bei gleichem Funktionsumfang.

Größe der Getreidemühle

Getreidemühlen brauchen Platz in der Küche, entweder im Schrank oder an einem festen Platz am Tisch oder auf der Arbeitsplatte in der Küche. Achte beim Kauf der Mühle auch auf die Abmessungen, damit du die Mühle vielleicht an einem noch freien Plätzchen in der Küche gut unterbringen kannst.

Hat deine Mühle einen festen Standplatz in der Küche, dann musst du sie nicht jedes Mal, wenn du sie in Betrieb nehmen willst, mühselig aus dem hintersten Eck des Küchenkästchens holen.

In der Regel haben Getreidemühlen Abmessungen zwischen 15 cm in der Breite, 20 cm in der Tiefe und 35 cm in der Höhe.

Artikelgewicht

Elektrische Getreidemühlen bzw. Kombimühlen haben auf Grund ihrer Bauart aus Holz, Stein und Metall ein ordentliches Gewicht. Kombimühlen können daher schon mal 10 kg auf die Waage bekommen. Beachte auch dieses Kriterium bei deiner Entscheidung.

Von Hand betriebene kleine Getreidemühlen und Flocker sind auf Grund ihrer Bauart leichter als die elektrischen Getreide- und Kombimühlen. Die Leichtgewichte unter den Handmühlen wiegen weniger als 1kg, die Schwergewichtsmeister bei den elektrischen Getreidemühlen wiegen 10 kg und mehr.

Motorleistung

Bei den elektrischen Getreidemühlen hängt die Mahlleistung auch von der Leistung des Elektromotors ab. Die Leistung der Motoren wird in Watt gemessen und gibt an wieviel Energie in einer Sekunde umgesetzt wird.

Je mehr Watt der Elektromotor einer Mühle hat, umso schneller und umso mehr Mehl kannst du mahlen. Je mehr Leistung die Getreidemühle hat, umso härtere Getreidesorten kannst du auch mit der Mühle verarbeiten.

Die Leistungsstärke von Getreidemühlen für den Hausgebrauch beginnt bei 250 Watt und geht bis zu 600 Watt. Erst mit Mühlen, die einen 360 Watt-Motor haben, kannst du Mais problemlos mahlen. Mühlen mit 900 Watt-Motoren sind für den Hausgebrauch schon zu groß und werden in Hotels und Großküchen verwendet.

Mahlwerk

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf einer Mühle ist auch das Mahlwerk. Je nachdem, ob du auch Ölsaaten mahlen willst oder nur relativ trockene Getreidesorten, solltest du auch auf das Mahlwerk achten.

Steinmahlwerke eignen sich nur bedingt zum Mahlen von Ölsaaten, denn diese würden das Mahlwerk verkleben. Mahlwerke aus Edelstahl eignen sich gut zum Mahlen von Ölsaaten, erreichen aber in der Regel nicht den Feinheitsmahlgrad einer Mühle mit Steinmahlwerk.

Der Feinheitsgrad sollte am besten immer stufenlos verstellbar sein, damit du von Schrot bis zum Kuchenmehl alles mit deiner Mühle mahlen kannst. Fast alle Hersteller setzen mittlerweile auf den Kunststein aus Keramik-Korund, weil diese sehr hart und langlebig sind. Nur die Hersteller der Salzburger Getreidemühle produzieren Mühlen mit einem Mahlstein aus Granit.

Leinsamen für die Getreidemühle

Bei Ölsaaten, wie Lein, bietet sich ein Mahlwerk aus Edelstahl an. Bei einem Steinmahlwerk wäre die Gefahr groß, dass es durch das freigesetzte Öl verklebt.

Mahlleistung

Wieviel Mehl du in der Minute mahlen kannst, hängt von der Leistung deines Elektromotors und vom eingestellten Feinheitsgrad ab. In der „Grobeinstellung“ kannst du natürlich mehr Mehl in der Minute mahlen als in der „Feineinstellung“.

Die Angaben der Hersteller beziehen sich in der Regel auf die feinste Einstellung. Für den normalen Haushaltsgebrauch sind 100 g/min ausreichend. Für Vielmahler empfiehlt es sich Mühlen zu kaufen mit einer Mahlleistung von 200 Gramm und mehr pro Minute. Für Großküchen und Bäcker gelten sowieso andere Maßstäbe. Hier werden Mühlen verwendet, die mit Starkstrom angetrieben werden.

Gehäusematerial

Holz oder Kunststoff oder Metall? Für viele Menschen ist diese Frage wichtig. Holz ist natürlicher und lädt das Mehl nicht elektrostatisch aus, Kunststoffe hingegen ist glatter, weshalb das Mehl nicht so am Gehäuse haftet.

Bei den Holzgehäusen werden sehr oft Harthölzer wie Buche und Ahorn für das Gehäuse verwendet, weil diese Hölzer sehr stabil und feinporig sind. Mitunter wird auch das eher weiche Zirbenholz verwendet, weil es milbenabweisend ist.  Die Oberflächen der Hölzer können auch mit Öl und Wachs behandelt sein um die Oberflächeneigenschaft zu verbessern.

Trichterfüllmenge

Je nach Modell kannst du unterschiedlich viel Getreide in den Nachfüllstutzen füllen. Handmühlen mahlen geringere Mengen, hier sind die Trichter auch kleiner.

Die Getreidekörner werden über einen Trichter der Mühle zugefügt. Hier ist es optimal, wenn man die gesamte Getreidemenge eines Mahlvorganges in den Trichter füllen kann. Bei zu kleinen Trichtern kann dies recht mühselig werden, wenn die Getreidekörner auf dem Tisch und nicht in der Mühle landen.

Kleine Handmühlen haben eine kleine Trichtergröße, elektrische Getreidemühlen haben in der Regel Einfülltrichter in die zwischen 800 und 1500 Gramm Körner Platz haben. Dies reicht also für einen Mahlgang.

Lautstärke

Auch wenn du wohl selten deine Mühle in Dauerbetrieb laufen lassen wirst, empfiehlt es sich doch auch auf die Lautstärke beim Kauf einer Mühle zu achten.

Die Angaben der Hersteller sind jedoch zumeist nicht sehr aussagekräftig, da die Lautstärke einerseits von der Konstruktion der Mühle und andererseits von der Härte der Körner abhängt.

Die Einstellung des Feinheitsgrades spielt bei der Lautstärke eine Rolle. Je grober gemahlen wird und je härter die Körner, umso lauter ist das Mahlen. Ohne Zweifel stört eine leisere Mühle weniger, wenn du beispielsweise frühmorgens das Getreide für den Frischkornbrei schroten willst.

Reinigung

Die Getreidemühlen sind so konstruiert, dass sie nur wenig Pflege benötigen. Ab und an sollte eine Getreidemühle jedoch auch gereinigt werden. Hierzu halte bei eingeschaltetem Motor einfach den Staubsauger an den Ausfluss und sauge die Mehlreste heraus.

Solltest du einmal zu nasses Getreide oder zu ölhaltiges Getreide gemahlen haben, dann reinige die Getreidemühle, indem du die Mühle einmal mit trockenem Getreide durchmachst.

Am besten eignet sich dazu Reis. Die Feuchtigkeit wird auf diesem Weg aufgesogen und die Mehlreste können wieder mit dem Staubsauger herausgesaugt werden. Auch die Vibrationen, die beim Grobmahlen entstehen, rütteln die Mahlkammer wieder sauber.

Die meisten elektrischen Körnermühlen kannst du jedoch mit wenigen Handgriffen öffnen. Dazu musst du lediglich den mit zwei oder drei Schrauben befestigten Trichter abnehmen, den Einstellring bzw. Hebel abnehmen und den Deckel für die Mühle herunterschrauben. Dann kannst du die Mahlsteine herausnehmen und die Mahlkammer mit einem Pinsel und dem Staubsauger reinigen.

Beim Mahlen kann es ab und an passieren, dass Fremdkörper wie kleine Steinchen in die Mahlkammer gelangen. Falls du befürchtest, dass dadurch die Mühlsteine beschädigt werden könnten, dann nimm wie beschrieben den Trichter herunter und den Mahlstein raus und du kannst die Mühlsteine überprüfen.

Mahlaufsätze für Küchenmaschinen haben ein Edelstahlmahlwerk und zumeist ein Gehäuse aus Kunststoff. Diese Aufsätze kannst du sehr leicht mit etwas warmen Wasser und Spülmittel reinigen. Achte aber darauf, dass alles gut austrocknet, bevor du den Aufsatz wiederverwendest.

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Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Getreidemühle

Wie wurde Getreide früher gemahlen?

Seit der Mensch Getreide anbaut, mahlt er es. Ganz früher wurden die Getreidekörner mit Mahlsteinen als Handmühlen zu Mehl gemahlen.

Ganz ganz früher benutzen die Menschen Reibesteine und Mörser um die Stärke aus den Körnern zu lösen. Die ältesten Reibesteine wurden vor Kurzem in Australien gefunden und sind etwa 30.000 Jahre alt.

Was kann ich mit Mahlrückständen noch machen?

Bei Kornmühlen zu Hause entsteht Vollkornmehl. Hier sind Keimling und Schalen noch im Mehl vorhanden. Dies ist durchaus gewollt. Doch wer das Mehl sieben möchte, der muss die zurück bleibende Kleie nicht in die Biotonne werfen.

Kleie ist der Sammelbegriff für die Rückstände aus Schalen, Aleuronschicht und dem Keimling. Kleie kannst du als Peeling bei Hautunreinheiten verwenden, geröstete Kleie hat eine wohltuende Wirkung bei rheumatischen Erkrankungen. Kleie ist auf Grund ihrer Zusammensetzung sehr gesund.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Seibel W.: Warenkunde Getreide, AgriMedia, Bergen / Dumme, 2005.

[2] http://www.spektrum.de/quiz/wo-stand-die-erste-historisch-belegte-windmuehle/787755

[3] http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/schweiz-archaeologen-finden-proviantbox-mit-4000-jahre-alten-koernerresten-a-1159790.html

Bildquelle: Pixabay.com / shixugang

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