Willkommen bei unserem großen Handmixer Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Handmixer. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Handmixer zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Handmixer kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Handmixer handelt es sich in aller Regel um einen elektrisch betriebenen Schneebesen. Dabei bietet das Gehäuse die Möglichkeit, mehrere Aufsätze einzufügen.
  • Als Grundausstattung gehören zudem stets zwei Rührbesen, mit denen zum Beispiel Sahne aufschlagen oder Kuchenteige rühren kannst.
  • Für feste Teige bieten sich Knethaken besonders gut an, die ebenfalls als Aufsatz in einem Handmixer eingefügt werden können.

Handmixer Test: Das Ranking

Platz 1: Bosch MFQ3530 Handrührer

Durch seine sehr gute Qualität und hervorragend technische Ausstattung ist der Handmixer MFQ 3530 vom Hersteller Bosch für alle möglichen Aufgaben in der Küche bestens vorbereitet. Der Handrührer von Bosch hat eine Leistung von 450 Watt, fünf verschiedene Leistungsstufen und eine zusätzliche Moment-/Turbostufe. Weiterhin gibt es zwei Turbo-Rührbesen und Knethaken mit dazu. Das Gerät ist leise in der Benutzung, gleichmäßig in der Zutaten-Verarbeitung, leicht zu reinigen, spülmaschinengeeignet und bietet eine praktische Kabelumwicklung.

Optisch lässt sich der Mixer auch gut in der Küche verstauen. Mit seinem 1 kg Artikelgewicht und seiner handlichen Größe lässt er sich super auch in kleineren Küchen oder kleineren Schränken unterbringen. Das Gehäuse ist aus ergonomisch geformten Soft-Touch und liegt damit angenehm in der Hand. Das besondere an diesem Gerät ist die separate Auswurftaste für Rührbesen und Knethaken. So kann man einem groben rausziehen der Haken und Besen entgegenwirken. Und damit sicher gehen, dass das Gerät lange hält.

Platz 2: Bosch MFQ4080 Handrührer Set Styline

Platz 3: Siemens MQ955PE Handrührer Power Edition

Platz 4: Krups GN 9071 Handmixer 3 Mix 9000 Set

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Handmixer kaufst

Was ist ein Handmixer?

Ein Handmixer ist im Prinzip nichts anderes als ein Rührgerät, das einem Schneebesen ähnelt, aber auf elektronischer Basis arbeitet. Zudem besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Aufsätze zu verwenden, sodass für unterschiedliche Zwecke nicht ein neuer Handmixer benötigt wird.

Handmixer

Ein Handmixer erleichtert dir Aufgaben in der Küche wie backen oder Sahne schlagen. (Bildquelle: 123rf.com / 50875629)

Im Gegensatz zu einer Küchenmaschine ist der Handmixer eher für kleinere Arbeiten konzipiert.

Aus diesem Grund wird er größtenteils in privaten Haushalten verwendet. Zudem ist er handlich leicht einsetzbar, was zu seinem verhältnismäßig geringem Gewicht und seiner Bauform zurückzuführen ist.

Welche Vorteile besitzt ein Handmixer?

Der vermutlich größte Vorteil eines Handmixers ist ganz klar seine Handhabung. Während Küchenmaschinen zum Beispiel a Ort und Stelle bleiben, kann das Handrührgerät flexibel nach Belieben überall im Raum verwendet werden, solange das Kabel lang genug für die Steckdose ist.

Alternativ gibt es die Möglichkeit, ein Gerät zu verwenden, dass einen Akku als Energiequelle verwendet.

Damit lässt sich der Handmixer überall mit der Hand mitnehmen und verwenden lassen. Allerdings sollte man dabei achten, dass das Gerät in regelmäßigen Abständen aufgeladen wird. Ansonsten tritt der unschöne Fall ein, indem mitten beim Backen/Kneten das Gerät aufgrund Energiemangel nicht mehr mitmacht.

Ob der Handmixer letztlich einen Akku oder die Steckdose als Energiequelle besitzt, so ist er auf jeden Fall energieeffizienter, als die großen Rührgeräte, die beispielsweise in einer Bäckerei zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus werden Handmixer in Massen produziert, sodass die Angebotsvielfalt erheblich ist. Somit lässt sich für beinahe jede Präferenzen ein geeignetes Gerät finden. Ebenfalls ein Vorteil ist, dass sich der Preis im unteren Segment befindet. Je nach Marke, Ausstattung und Qualität lassen sich bereits für unter 30 Euro gute Handrührgeräte finden.

Für welche Anwendungsgebiete eignet sich ein Handmixer?

Je nach Aufsatz können mit einem Handmixer eine Vielzahl von Aufgaben in der Küche erledigt werden. So bietet sich zum Beispiel das Aufschlagen von Sahne oder das Kneten eines Teigs damit an. Früher verwendete man noch einen klassischen Schneebesen für solche Aufgaben. Durch technischen Fortschritt wurden diese jedoch größtenteils abgeschafft.

Ein Handmixer spart damit Kraft und Zeit und beugt unter anderem die körperliche Arbeit vor. Zudem lassen sich mit einem Handmixer deutlich bessere Ergebnisse erzielen.

Für folgende Anwendungsgebiete lässt sich ein Handmixer verwenden:

  • Teig für Pizza, Kuchen, Torten und Desserts
  • Aufschlagen von Sahne
  • Vermischen von Eigelb und Eiweiß
  • Aufbereiten von Cremes

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Handmixer vergleichen und bewerten

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Leistung
  • Verarbeitung
  • Geschwindigkeit
  • Reinigung
  • Zusatzfunktionen

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Handmixer vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Handmixer für dich eignet oder nicht.

Leistung

Die Leistung eines Handmixers wird in Watt (W) angegeben und sagt letztlich aus, wie viel Widerstand das Gerät maximal überwinden kann. In der Praxis zeigt sich das in dem Möglichkeitsspektrum, das sich unter anderem auf die Härte des Teigs bezieht.

Für kleinere Aufgaben wie das Aufschlagen von Sahne beispielsweise reicht eine verhältnismäßig geringe Leistung von 100 Watt oder sogar darunter definitiv aus.

Beim Teig kommt es darauf an, wie er letztlich beschaffen ist. Ein gewöhnlicher Pizzateig zum Beispiel sollte mit einem 250 Watt Handrührgerät problemlos bearbeitet werden können. Bei schweren Teigen hingegen muss ein entsprechend großer Widerstand überwunden werden können. Folglich braucht es mehr Leistung.

In solchen Fällen machen sich Geräte mit 500 Watt oder mehr bezahlt, solange die restlichen Kriterien ebenfalls passen. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass nicht nur der Motor genügend Leistung aufbringen sollte. Ohne ein entsprechendes Getriebe ist eine einwandfreie Funktion nicht gewährleistet.

Ein weiterer Vorteil von Geräten mit hoher Leistung ist der längere Betrieb der jeweiligen Leistungsstufe. Mit anderen Worten: Ein Gerät mit beispielsweise 350 Watt überhitzt beim Dauerbetrieb in maximaler Leistung schneller als es ein Gerät mit einer Leistung von 500 Watt bei derselben Leistungsstufe.

Wie wichtig ist die Watt-Zahl wirklich?

Grundsätzlich kannst du dich schon an der Wattzahl orientieren. Allerdings kann es passieren, dass ein 300 Watt Gerät genauso leistungsfähig sein kann wie ein Modell mit 400 Watt. Warum ist das so? Die Wattzahl allein ist kein eindeutiger Indikator für eine starke Leistung.

Allerdings kannst du darauf schließen, dass eine sehr hohe Wattzahl auch eine hohe Leistungsfähigkeit des Mixers bedeutet und umgekehrt. Damit du dir über die Leistung des Mixers vollkommen im Klaren sein kannst, lies dir Kundenbewertungen verschiedener Produkte durch.

Andere Kunden haben das Gerät meistens über einen längeren Zeitraum getestet und geben ihre Meinung direkt out-of-kitchen zum Besten. So erfährst du Hintergrundinformationen über Verarbeitung und Leistung des Motors. Damit dürfte es dir jetzt relativ leicht fallen, dein perfektes Handrührgerät auszuwählen.

Maximiliane GassmannBack-Expertin

„Achte beim Kauf eines Handmixers darauf, dass er gut in der Hand liegt und mindestens 450 Watt Leistung mitbringt. Es ist total praktisch, wenn vom Hersteller direkt noch weitere Aufsätze wie z. B. ein Pürierstab mitgeliefert werden. “

Du solltest dich an bekannte Hersteller wie Bosch oder Siemens halten. No-Name Hersteller verwenden bei der Produktion oft schlechte Materialien, um möglichst billig zu produzieren – das Gerät mag dann vielleicht richtig günstig sein, aber du würdest nicht lange Freude daran haben.

Der 2. Tipp beim Kauf eines Handrührers bis 400 Watt ist das Lesen von Kundenmeinungen. Hast du ein paar Geräte von guten Herstellern gefunden, liest du dir jetzt Erfahrungen von anderen Kunden durch.

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist eines der maßgeblichen Faktoren für die Suche eines qualitativ hochwertigen Produkts. Wie bereits angeschnitten, ist für die Stärke eines Rührgeräts nicht nur die Leistung von Belang. Minderwertige Materialien, die zudem noch mangelhaft verbaut worden sind, können besonders bei hohem Widerstand währende dem Rühren kaputt gehen.

Bestehen zum Beispiel die wesentlichen Teile aus Plastik und die Quirle ist minderwertig beschaffen, sollte man sich durch solch ein Gerät nicht viel erhoffen. Daher sollte das Material robust sein und die Verarbeitung hochwertig, um einen langlebigen Gebrauch erwarten zu können.

Geschwindigkeit

Je nach Produkt werden unterschiedliche Maximalgeschwindigkeiten angegeben. Besonders bei leichten Substanzen wie Sahne oder ähnliches sind hohe Geschwindigkeiten von Vorteil. Je nach Verwendungszweck, zum Beispiel im Fall von Hefeteig ist eine möglichst hohe Geschwindigkeit nicht immer von Vorteil. Daher bieten viele Geräte mehrere Stufen an.

Geräte mit beispielsweise fünf Stufen ermöglichen einen äußerst viel vielfältigen Einsatz, Voraussetzung dafür ist, dass sowohl Verarbeitung, als auch Leistung den Anforderungen entsprechen. Daher ist ein Gerät, das beispielsweise sowohl eine hohe Maximalgeschwindigkeit, als auch mehrere Geschwindigkeitsstufen besitzt, nicht gleich ein qualitativ hochwertiges Produkt.

Reinigung

Die Reinigung des Geräts ist sehr wichtig, da mangelnde Hygiene zu einer reduzierten Lebensdauer führt.So können durch Nahrungsrückstande beispielsweise Bakterien und Schimmel entstehen. Diese wiederum schaden nicht nur dem Gerät, sondern auch dem eigenen Körper.

Ein weiteres Beispiel ist die Entstehung von Salmonellen, die nach der Bearbeitung von Eiern eintreten kann.

So ziemlich alle Handmixer ermöglichen das Entfernen der Knethaken und Rührbesen, sodass diese anschließend gereinigt werden können. Dabei ist das Zubehör durchaus für Spülmaschinen geeignet. Nur der Mixer selber darf nicht mit der Maschine gewaschen werden. Diese sollte daher manuell gesäubert werden.

Zusatzfunktionen

Je nach Produkt werden unterschiedliche Aufsätze angeboten. Als Standard gelten zwei Aufsätze. Einige Produkte bieten gleich zwei unterschiedliche Knethaken, sowie Rührbesen, um das Anwendungsspektrum zu erweitern.

Einige Hersteller bieten ihren Kunden zudem eine rotierende Rührschüssel an. Alternativ gibt es auch Mixbecher, die für den Gebrauch von Handmixern konzipiert worden sind. Andere Modelle wiederum bieten die Möglichkeit, Stabmixer und Universalzerkleinerer aufzusetzen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Handmixer

Handmixer oder Küchenmaschine – Vor- und Nachteile

Sowohl mit dem Handmixer, als auch mit der Küchenmaschine lassen sich zahlreiche Küchenarbeiten erleichtern. Dennoch unterscheiden sich die beiden Varianten voneinander. Neben den Preisen, die bei Küchenmaschinen im Durchschnitt deutlich höher ausfallen, besitzen diese auch eine viel höhere Leistung.

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Diese macht sich insbesondere bei größeren Arbeiten wie schwere Hefeteigs in großen Mengen bezahlt. Handmixer hingegen sind verhältnismäßig leistungsschwächer, als auch nicht so robust. Darüber hinaus sind Küchenmaschinen vielfältiger einsetzbar, sodass sie sich als Allrounder auszeichnen.

Allerdings wiegen sie deutlich mehr, bringen größere Maße mit sich und sind lediglich an Ort und Stelle verwendbar. Handmixer hingegen sind kleiner, handlicher und weisen ein geringeres Gewicht auf. Einige Handmixer sind sogar vollkommen kabellos, was sie aus räumlicher Seite viel Freiheit zukommen lässt.

Darüber hinaus nehmen sie weniger Platz ein können schneller eingesetzt werden. Daher eignen sie sich optimal für kleinere Arbeiten wie ein Pizzateig oder das Aufrühren von Cremes sowie Sahne.

Handmixer – geschichtliche Hintergründe

Der Handmixer wurde von Stephen Poplawski entwickelt. Das erste Gerät wurde im Jahre 1922 gebaut. Der Name selbst wurde maßgeblich durch die Firma Krups geprägt. Mechanisch betriebene Geräte existierten bereits viele Jahre vor 1922.

Handmixer mit Zubehör sind normalerweise teurer, wie der jeweilige Mixer allein. Je nach Art des Zubehörs musst du dabei mit 30 bis 100 Euro rechnen, wenn es sich um eine gute Qualität handeln soll. (Foto: Heather Schwartz / unsplash.com)

Der Name wurde insbesondere in den 60er Jahren geläufig, als die Firma ihr „3 Mix-Gerät“ auf dem Markt brachte. Heute existieren zahlreiche Handmixer von unterschiedlichen Herstellern, die mit zahlreichen Features wie Geschwindigkeitsstufen, eine hohe Leistung und vielen Aufsätzen werben.

Mechanische vs. elektrische Rührgeräte

Mechanische Rührer werden heute kaum noch verwendet. Diese wurden maßgeblich von den elektrischen Geräten abgelöst. Diese zeichnen sich besonders durch einen geringeren Zeitaufwand, eine höhere Effektivität und einen geringeren Aufwand aus.

Mechanische Rührgeräte hingegen kommen ohne Strom aus und könne bei kleinen Arbeiten wie das Mischen von Eiweiß und Eigelb Zeit sparen. Zudem sind sie besonders günstig, qualitativ hochwertige Produkte lassen sich bereits im Bereich von 20 Euro finden.

Was kostet ein gutes Handrührgerät?

Ein Handrührgerät mit geringer Leistung bekommst du schon für 10 Euro. Für diesen Preis kannst du allerdings nicht viel erwarten. Im Durchschnitt kosten Handmixer unter 400 Watt rund 20 bis 30 Euro. Dafür findest du gute Produkte von bekannten Herstellern, bei denen die Verarbeitung des Mixers und die Mixleistung für leichte bis mittelschwere Teige vollkommen ausreichend sind.

Willst du ein leistungsfähigeres Produkt, musst du mit 30 Euro aufwärts rechnen. Für diesen Preis bekommst du ein Gerät eines bekannten Herstellers (Bosch, Siemens), das gut verarbeitet ist und auch schwierigere Teige problemlos rührt.

Mit höherer Wattzahl steigt auch der Preis – so kosten Modelle mit 750 Watt bereits um die 80 Euro. Diese Geräte sind wahre Kraftpakete und konkurrieren fast schon mit einer Küchenmaschine.

Weiterführende Quellen und Literatur

[1] https://handmixer-ratgeber.de/reinigung-und-faq/

[2| https://www.springlane.de/magazin/standmixer-stabmixer-handmixer-welchen-brauchst-du-wirklich/

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Handr%C3%BChrger%C3%A4t

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