Willkommen bei unserem großen Tarteform Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Tarteformen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Tarteform zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Tarteform kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Tarteform eignet sich ideal um den süßen oder herzhaften Kuchenklassiker aus Frankreich zuzubereiten. Die Form verleiht deiner Tarte das charakteristische gewellte Randmuster.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen geschlossenen Tarteformen, Tarteformen mit Hebeboden und Tarteringen. Je nach Backform wird deiner Tarte eine unterschiedliche Optik verliehen und kann unterschiedlich leicht aus der Form gelöst werden.
  • Tartebackformen sind in den Materialien Weißblech, Schwarzblech, Silikon, Keramik, Glas und Emaille erhältlich.

Tarteform Test: Das Ranking

Platz 1: Kaiser 23.0064.7579 Quicheform mit Hebeboden Ø 28 cm

Platz 2: Kaiser 2300622040 Inspiration Quicheform, Ø 28 cm

Platz 3: Crealys 512736 Quicheform, Keramik, 28 cm

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Tarteform kaufst

Für wen eignet sich eine Tarteform?

Die spezielle Kuchenform für Tartes eignet sich für jeden Hobby- bis Profibäcker. Die aus Frankreich stammende Backform ist zum Zubereiten von süßen und pikanten Kuchen gedacht und zeichnet sich vor allem durch ihren gewellten Rand aus, der dem Teig der Tarte ein hübsches Muster verleiht.

Grundsätzlich ist die Tartebackform ein nützliches Utensil für jede Küche. Da man darin herzhafte sowie süße Speisen zubereiten kann, ist die Kuchenform ein individueller Helfer.

Wenn du allerdings nur sehr selten bäckst, kannst du auch auf andere Alternativen zurückgreifen, die du eventuell schon zuhause hast.

Bist du aber etwas experimentierfreudiger in der Küche, lohnt es sich in eine Tarteform zu investieren, da sie optisch ansprechende Speisen zaubert und vor allem bei Partys und wenn Gäste kommen ein Hit ist.

Eine Tarteform bietet dir die Möglichkeit deinen Gästen eine optisch ansprechende Mahlzeit oder Nachspeise zu servieren.

Welche Alternativen gibt es zur Tarteform?

Die französische Tarte ist im Prinzip ein flacher Kuchen, ursprünglich aus einem speziellen Mürbteig, der mit verschiedenen Zutaten belegt oder gefüllt wird.

Mit dem Teig wird der Boden und der Rand der Form ausgelegt und dieser anschließen gefüllt. Somit eignet sich grundsätzlich jede normale Tortenform beziehungsweise Kuchenform für die Zubereitung einer Tarte. Die Tarteform hat allerdings einige Vorteile gegenüber ihren Alternativen.

Die ähnlichste Alternative zur Backform für Tartes ist die Quicheform. Die beiden werden meist auch als Synonym verwendet. Die Quichebackform unterscheidet sich von der Tarteform hauptsächlich durch die Höhe des Randes.

Die Backform für Tartes hat im Normalfall einen etwa zwei Zentimeter hohen Rand, die für die Quiche einen etwas höheren mit mindestens 2,7 Zentimetern.

Quiche war ursprünglich eine bestimmte pikante Form der Tarte. Heute wird Quiche im alltäglichen Sprachgebrauch für alle möglichen würzigen Teigbäckereien und Kuchen verwendet. Ein weiteres häufig verwendetes Synonym für die Tarteform ist Pieform, nach der amerikanischen Version der Tarte.

Auch eine normale Springform eignet sich für das Backen von Tartes. Allerdings fehlt bei dieser der gewellte Rand, der die französische Bäckerei ausmacht.

Ansonsten kann auch eine normale eckige Kuchenform verwendet werden, allerdings kann es hier schwierig werden die gebackene Quiche aus der Form zu heben ohne sie zu zerbrechen.

Vom Aussehen her ähnelt der Tarteform außerdem die Obstbodenform. Diese hat allerdings am Rand eine Vertiefung und wird nach dem Backen gestürzt und dann erst befüllt. Damit eignet sie sich nicht wirklich als Ersatz für eine Tarteform, da der Teigboden der Tarte herausbrechen würde. Außerdem kann der Teig bei dieser Form nicht mit der Füllung gebacken werden.

Wie viel kostet eine Quicheform?

Der Preis von Tarteformen variiert je nach Qualität, Material, Größe und Zusatzfunktionen. Prinzipiell gibt es für den Hobbybäcker aber durchaus brauchbare Modelle zu einem günstigen Preis.

Backformen aus Blech gibt es schon ab etwa acht Euro zu kaufen, etwas teurer sind allerdings Modelle mit herausnehmbarem Boden. Pieformen aus Silikon oder Glas kosten etwa zehn bis 25 Euro. Backformen aus Keramik oder Porzellan stehen um etwa 20 bis 40 Euro zur Verfügung.

Bei ihnen spielt nämlich auch die optische Komponente eine Rolle, da sie auch zum Anrichten der Tarte verwendet werden. Am teuersten sind Quichebackformen aus Gusseisen. Diese kosten etwa 50 bis 150 Euro.

Welche Teige kann ich in einer Tarteform backen?

Der klassische Tarteteig ist ein spezieller Mürbteig, der weder süß noch salzig schmeckt. Je nachdem wie du ihn anschließend füllst oder belegst kannst du daraus eine süße Tarte oder eine herzhafte Quiche zaubern. Prinzipiell eignet sich die Tarteform auch für jede andere Art von Teig.

Willst du zum Beispiel einen flachen Obstkuchen mit Biskuitboden backen, kannst du genauso zur Quicheform greifen. Sie verhält sich beim Backen wie jede normale Form und zaubert zusätzlich einen Muster auf den Rand deines Kuchens.

Allerdings solltest du, wenn du planst die Tarteform auch für andere Kuchen zu verwenden, auf die Art der Form achten. Manche Tarteformen haben einen losen Boden und eignen sich daher nur für feste Teige, da flüssige Massen beim Backen auslaufen würden.

Der Teig einer Tarte ist weder süß noch salzig. Durch die Füllung bestimmst du ob es ein süßer Kuchen oder eine pikante Quiche wird.

Wo kann man Pieformen kaufen?

Backformen für Tartes gibt es prinzipiell in jedem Haushaltswarengeschäft beziehungsweise in jedem gut sortierten Kaufhaus und Supermarkt zu finden. Alternativ kannst du deine Pieform aber auch einfach im Internet bestellten. Dort ist die Auswahl am größten und dir stehen meist auch Zusatzinformationen und Testberichte zur Verfügung.

Hier eine Liste mit Anbietern, bei denen es Tarteformen zu erwerben gibt:

  • amazon.de
  • Butlers
  • Depot
  • Dr. Oetker
  • Ikea
  • Le Creuset
  • Tchibo / Eduscho
  • WMF

Entscheidung: Welche Arten von Tarteformen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Arten von Tartebackformen unterscheiden:

  • Tartering
  • Tarteform mit Hebeboden
  • Geschlossene Tarteform

Diese Typen haben jeweils andere Formen und Funktionen und bringen deshalb unterschiedliche Vorteile und Nachteile mit sich. Je nachdem wofür du deine Quicheform verwenden möchtest und welche Funktionen dir wichtig sind, eignet sich die eine oder andere Backform besser für dich.

Im folgenden Abschnitt möchten wir dir die einzelnen Typen näher bringen und jeweils auf ihre Vorteile und Nachteile eingehen. Damit möchten wir dir helfen zu entscheiden, welche Tarteform die richtige für dich ist.

Wie funktioniert ein Tartering und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Der größte Vorteil des Tarteringes ist, dass du ihn besonders leicht mit Teig auslegen kannst. Dafür rollst du deinen Teig einfach in der gewünschten Dicke aus und stichst mit dem Quichering die Größe aus. Anschließend legst du den Rand mit Teigstreifen aus, drückst Rand und Boden zusammen und schneidest den überstehenden Tarteteig ab.

Da du den Teig so besonders dünn ausrollen kannst, wird er auch besonders knusprig. Der Tartering ist deshalb auch die beliebteste Backform der französischen Profibäcker.

Vorteile
  • Leichtes Auslegen mit Teig
  • Verschiedene Größen
  • Leicht aus der Form zu lösen
  • Kein Fetten und Mehlen nötig
Nachteile
  • Kein gewelltes Muster
  • Nicht für flüssige Teige geeignet

Die Tarteform gibt es auch in ganz klein. Damit kannst du sogenannte Tartelettes backen, die sich ideal als Fingerfood für Feste und Feiern eignen.

Nachteilig ist, dass Tarteringe glatt sind und dadurch nicht das typische gewellte Muster an den Rand der Bäckerei zaubern.

Ein Bonus des Tarteringes ist hingegen, dass der Teig sehr leicht aus der Backform zu lösen ist, da er nicht herausgehoben werden muss, sondern einfach der Ring entfernt werden kann. Allerdings bedeutet das auch, dass sich  diese Form nicht für flüssigere Teige eignet, da diese ausrinnen würden. Für den klassischen Mürbteig einer Tarte oder Quiche ist der Tartering allerdings ideal geeignet.

Wie funktioniert eine Tarteform mit Hebeboden und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Die Tarteform mit Hebeboden, beziehungsweise Lift-off-Boden, erleichtert das Herausheben der fertig gebackenen Tarte aus der Form. Die Backform mit Hebeboden besteht aus einer Form mit Rand und großen Loch im Bodenteil. Hinein wird eine extra Bodenplatte gelegt.

Diese kann dann einfach von unten herausgedrückt werden und löst dabei die Tarte aus der Form.

Vorteile
  • Leichtes Herausheben
  • Kein Stürzen notwendig
  • Wellenrand
  • Leicht zu Schneiden
Nachteile
  • Nicht für flüssige Teige geeignet

Der Lift-off-Boden besteht außerdem meist aus Glas oder ist emailliert. Dadurch ist er kratzfest und schnittfest. Du musst die fertige Quiche also nicht mehr vom Boden heben, sondern kannst sie direkt darauf anrichten und aufschneiden.

Die meisten Piebackformen mit Hebeboden haben trotzdem das gewellte Muster am Rand, das die Tarte optisch ausmacht. Wie bei dem Tartering sollte bei der Form mit Lift-off-Boden allerdings nicht mit einer allzu flüssigen Teigmasse gearbeitet werden, da diese sonst Gefahr läuft herauszurinnen.

Wie funktioniert eine geschlossene Tarteform und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Die klassische Tarteform ist eine geschlossene Form, die mit Teig ausgelegt und mit einer Füllung belegt wird. Bei dieser Backform entscheiden vor allem das Material und das Design über die Vorteile.

Das Problem der Tarteform mit Boden ist, dass der Kuchen nur schwer aus der Form zu lösen ist.

Da der Rand nicht entfernt werden kann, läuft man beim Herausheben Gefahr, dass der Teig bricht. Formen aus beispielsweise Keramik sind aber gar nicht dafür gedacht die Tarte aus der Form zu heben. Sie werden gleichzeitig als Servierform verwendet, in der die Tarte gleich angerichtet werden kann.

Vorteile
  • Gleichzeitig Servierform
  • Kein Auslaufen
  • Gewellter Rand
Nachteile
  • Bruchgefahr
  • Schwieriger zu Schneiden

Außerdem kannst du in einer geschlossenen Quicheform auch eine Tarte mit flüssigem Teig oder Füllung backen, ohne dass etwas herausrinnt. Wenn du also mit anderen Teigen als dem klassischen Mürbteig experimentieren möchtest, ist die Backform mit geschlossenem Boden die richtige für dich.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Tarteformen vergleichen und bewerten

Im Folgenden stellen wir dir einige Faktoren vor, anhand derer du verschiedene Backformen für Tartes vergleichen und bewerten kannst. Damit möchten wir dir bei der Entscheidung helfen, ob sich eine bestimmte Backform für dich eignet.

  • Material der Tarteform
  • Größe / Abmessungen
  • Design
  • Zusatzaustattungen und -funktionen
  • Einfachheit der Reinigung

Material der Tarteform

Das Material der Pieform ist insofern ein wichtiges Entscheidungskriterium, als davon abhängt wie einfach du die Quiche aus der Form bekommst. Prinzipiell sollte die Quiche nach dem Backen aus der Form gelöst werden, damit der Kuchen auskühlen kann und der Teig knusprig bleibt. Außerdem hat das Material Auswirkungen auf die Backzeit.

Weißblech

Eine Tarteform aus Weißblech ist eine sehr preisgünstige Variante. Das Material ist sehr leicht, allerdings nicht allzu robust. Es zerkratzt leichter als andere Materialien, kann sich verfärben und ist außerdem säureempfindlich und sollte daher nicht für Obstkuchen verwendet werden.

Prinzipiell eignet sich die Quicheform aus Weißblech auch eher für den Gasofen als für den Elektrobackofen, da das Material im Elektroofen die Wärme nicht so gut leitet. Der Kuchen wird dann außen schnell braun werden aber ist innen noch nicht durchgebacken. Backformen aus Weißblech müssen immer sehr gut eingefettet und mit Mehl bestreut werden, damit sich der Kuchen aus der Form lösen lässt.

Schwarzblech

Die Quicheform aus Schwarzblech ist meist mit einer Antihaftbeschichtung versehen. Sie muss daher nicht so gründlich eingefettet werden wie Formen aus Weißblech. Ist die Beschichtung neu sollte es reichen die Form nur leicht mit Mehl zu bestäuben bevor der Teig eingefüllt wird. Wer auf Nummer sicher gehen will kann die Form trotzdem fetten und mehlen.

Der Nachteil der Schwarzblechform ist, dass sie leicht Kratzer bekommt. Du solltest die Tarte also nicht in der Form anschneiden. Dafür ist Schwarzblech ein sehr guter Wärmeleiter, was zu relativ kurzen Backzeiten führt. Aber Achtung: Anbrenngefahr!

Glas

Glas ist ein sehr pflegeleichtes Material und außerdem langlebig und kratzfest. Dies allerdings nur, wenn die Pieform nicht versehentlich hinunterfällt – in dem Fall ist die Chance hoch, dass die Form zerspringt. Glasformen sind außerdem nicht allzu gute Wärmeleiter.

Die Quiche muss also länger gebacken werden. Dafür ist aber leicht kontrollierbar wie weit sie schon ist, da die Form durchsichtig ist. Außerdem sorgt die Glasform für eine besonders knusprige Kruste.

Gusseisen / Emaille

Die Backform aus Gusseisen ist eine der teuersten Formen. Sie leitet Hitze besonders gut. Allerdings ist es schwer den Kuchen aus der Form herauszubekommen. Die Gusseisenform eignet sich daher eher für Tartevarianten wie die traditionelle Apfelbäckerei Tarte Tatin, die verkehrt herum gebacken und anschließend gestürzt wird.

Da die Backform säurebeständig ist eignet sie sich auch besonders gut für Obstkuchen. Nachteilig ist, dass die Quicheform aus Gusseisen sehr schwer und dadurch etwas unhandlich ist. Außerdem kann es sein, dass die Emaillebeschichtung mit der Zeit an manchen Stellen aufplatzt.

Porzellan / Keramik

Die Pieform aus Keramik oder Porzellan gibt optisch am meisten her. Das ist auch notwendig, da sie gleichzeitig als Servierform gedacht ist. Aus der Keramikform ist die gebackenen Tarte nämlich nur schwer herauszubekommen, ohne dass sie bricht.

Wichtig ist, dass du die Form vor dem Backen mit Fett und Mehl vorbereitest oder mit Backpapier auslegst, damit die Stücke anschließend gut herausgehoben werden können. Der Vorteil der Tarteform aus Porzellan ist, dass sie meist mit einer schnittfesten Glasur oder Beschichtung versehen ist, sodass sie eben auch zum Anrichten und Anschneiden geeignet ist.

Die Porzellanform hat dickere Wände als andere Formen und braucht daher einige Zeit um Hitze aufzunehmen, verteilt die Wärme dann aber besonders gleichmäßig. Das Porzellan sollte allerdings keinen schnellen schockartigen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden, da sonst Risse entstehen können.

Lass deine Backform aus Keramik am besten noch eine Zeit lang im abgeschalteten Ofen stehen. So verhinderst du, dass die Form zu schnell abkühlt und dabei Risse entstehen.

Silikon

Bei der Pieform aus Silikon ist kein Einfetten und Bemehlen notwendig. Hier kann der Teig einfach direkt in die Form gefüllt werden.

Da die Form aus Silikon flexibel und nachgiebig ist, lässt sich die Quiche einfach aus der Form lösen. Sie sollte auch immer herausgelöst und nicht in der Silikonform angerichtet werden, da das Silikon nicht schnittfest ist.

Die Nachteile des Materials sind, dass es die Ofenwärme nicht so gut leitet wie andere Formen und der Teig daher nicht so knusprig wird.

Außerdem kann durch die Flexibilität der Form das Heben in den Ofen Schwierigkeiten bereiten, besonders wenn der Teig oder die Füllung etwas flüssig ist. Dafür kann die Form sehr platzsparend verstaut werden, da du sie sogar knicken und falten kannst.

Größe / Abmessungen

Die runde Tarte-Kuchenform gibt es in vielen verschiedenen Größen. Je nachdem für wie viele Leute du bäckst eignet sich die eine oder andere am besten.

Für Tartelettes, also kleine Tartes, die sich eher als Portion für eine Person eignen, gibt es Tarteletteförmchen ab etwa acht Zentimeter Durchmesser. Die größten Quicheformen haben einen Durchmesser von über 30 Zentimetern.

Als Standardgröße gelten Piebackformen mit 22 bis 28 Zentimeter Durchmesser. Für diese Formen passen dann auch die Mengenangaben der meisten Rezepte. Achtgeben solltest du jedoch bei der Backzeit. Diese verändert sich natürlich je nach Größe.

Design

Pieformen sind in den verschiedensten Designs, Farben und Formen erhältlich. Je nach deiner persönlichen Vorliebe kannst du aus einer Vielzahl an Varianten die auswählen, die dir am meisten zusagt.

Prinzipiell hat die Quiche traditionell eine runde Form. Alternativ gibt es jedoch auch rechteckige und quadratische Tarteformen und -förmchen.

Diese können, vor allem wenn sie aus Keramik oder Glas sind, auch ideal als Auflaufform verwendet werden. Neben runden und eckigen Kuchenformen gibt es auch noch alle erdenklichen anderen Formen, wie zum Beispiel Herzbackformen, Blumenbackformen oder Tierformen.

Bei den Farben kommt es auf das Material an. Vor allem bei Silikon- und Keramiktarteformen gibt es hier eine große Auswahl. Gerade bei der Porzellanform lohnt es sich, wenn du in eine investierst, die dir auch optisch gefällt, da sich die Keramikform auch auch zum Anrichten anbietet.

Zusatzaustattungen / -funktionen

Einige Backformen für Tartes haben zusätzliche Funktionen, die dir die Bedienung in mancherlei Hinsicht erleichtern.

Einerseits gibt es Pieformen mit Löchern. Die Form ist am Boden und auf den Seiten mit kleinen Löchern versehen, die eine gute Luftzirkulation ermöglichen sollen. Dadurch wird der Teig besonders gleichmäßig braun und besonders knusprig, da die Löcher ein Durchweichen verhindern. Hier musst du allerdings wieder mit flüssigen Teigen aufpassen.

Andererseits haben manche Quichebackformen zusätzlich einen Deckel. Diese Option gibt es vor allem bei Formen aus Glas oder Porzellan. Wenn du den Kuchen in diesen Formen anrichtest und nicht auf einmal aufisst, kannst du ihn so besser und einfacher aufheben.

Außerdem gibt es noch die Variante von Backformen mit Griffen. Diese erleichtern dir das Hinein- und Herausheben aus dem Backofen. Aber Vorsicht – die Griffe werden beim Backen trotzdem heiß.

Einfachheit der Reinigung

Bei der Beurteilung, wie leicht eine bestimmt Tartebackform zu reinigen ist, spielt vor allem die Spülmaschinentauglichkeit eine Rolle.

Nicht spülmaschinentauglich sind Formen aus Weißblech und Schwarzblech. Bei Schwarzblech ist das Problem die Antihaftbeschichtung, die unter der Spülmaschinenwäsche leiden würde.

Allerdings sorgt die Antihaftbeschichtung auch dafür, dass gar nicht allzu viele Rückstände auf der Form haften bleiben und sie dadurch relativ einfach von Hand abzuspülen ist. Du solltest aber darauf achten, die Form nicht mit einem harten Schwamm zu zerkratzen. Die Tarteform aus Weißblech muss ebenfalls von Hand gewaschen und vor allem gut abgetrocknet werden, da sie sonst rostet.

Glas- und Silikonquicheformen sind dagegen pflegeleichter, da sie spülmaschinengeeignet sind. Ebenso die Tarteform aus Keramik. Hier kommt hinzu, dass sie gleichzeitig als Servierform verwendet wird, was noch weniger zu waschendes Geschirr bedeutet.

Material Spülmaschinentauglich
Weißblech Nein
Schwarzblech Nein
Silikon Ja
Glas Ja
Keramik Ja
Gusseisen Nein

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Tartes und Tarteformen

Wie löse ich die Tarte aus der Form?

Um zu verhindern, dass die Quiche beim Lösen aus der Backform bricht, gibt es, wie oben vorgestellt, extra Modelle mit Hebeboden. Wenn du allerdings so eine Form gerade nicht zur Verfügung hast, gibt es hier ein paar Tipps wie du deinen Kuchen trotzdem in einem Stück aus der Form bekommst.

Auf jeden Fall ist es wichtig, die Form gründlich einzufetten und eventuell mit Mehl zu bestreuen, damit der Teig beim Herausheben nicht anklebt. Noch besser funktioniert es, wenn du die gefettete Form eine Weile im Kühlschrank kalt stellst, bevor du sie mit Teig auslegst.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Form mit Backpapier auszulegen und zwar so, dass das Papier beim Rand etwas übersteht. An den überstehenden Zipfeln kannst du die fertig gebackene Tarte dann vorsichtig anheben und mit einem Tortenheber darunterfahren um sie ganz herauszuheben.

Wie lege ich die Tarteform am besten aus?

Zur Frage, wie du deine Quicheform am besten mit Teig auslegst, gibt es keine richtige Antwort. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die du je nach Teig und Vorliebe ausprobieren kannst.

Die erste Möglichkeit ist es, den Teig schon dünn auszurollen und als Ganzes in die Form zu heben. Dabei kann es helfen, den Teig auf einem Stück Frischhaltefolie auszurollen und ihn damit auf die Form zu kippen. Anschließend kannst du die Folie abziehen. Danach wird der Teig angedrückt und der überstehende Rand weggeschnitten.

Falls es dir schwer fällt den Teig, wenn er bereits recht dünn ausgerollt ist, in die Form zu befördern, kannst du ihn auch erst etwas dicker ausrollen und dann in der Form in alle Richtungen drücken.

Eine weitere Möglichkeit ist es auch, den Pieteig eine Zeit lang im Kühlschrank kaltzustellen, damit er fester wird, dann in dünne Scheiben zu schneiden und diese wie Puzzleteile in die Form zu drücken.

Gibt es Tarteformen für die Herdplatte?

Bei manchen Tarterezepten, zum Beispiel bei der Tarte Tatin, ist eine Quicheform praktisch die auch auf der Herdplatte verwendet werden kann. Bei diesen Rezepten müssen nämlich zuerst Äpfel in Butter und Zucker karamellisiert werden. Dafür eignet sich eine gusseiserne Tartebackform, da diese als einzige auch problemlos auf einer Herdplatte verwendet werden kann.

Gibt es fertigen Tarteboden zu kaufen?

Wenn es einmal schnell gehen muss kannst du dir auch mit einem fertigen Tarteteig behelfen. Solche Teige findest du im Kühlregal der meisten Supermärkte. Du musst den Teig dann nur noch ausrollen. in deiner Form platzieren und mit der Füllung oder dem Belag deiner Wahl verfeinern.

Bildquelle: 123rf.com / 80447375

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